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Cooler Master Eisberg Prestige 240L im Test

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Seite 4: Testsystem und Testmethodik

Das neue Testsystem hat nun mit dem NZXT Phantom 820 eine größere Behausung gefunden, die Platz für alle möglichen Kühler inklusive größere AiO-Wasserkühlungen bietet und somit zukunftssicherer ist. Das Fanless-Netzteil von Seasonic erlaubt uns noch genauere und aussagekräftige Lautstärkemessungen, da durch dieses ein weiterer Störfaktor für die Messungen eliminiert werden konnte.

Hier das neue Testsystem in der Übersicht:

Testsystem
Prozessor Intel Xeon E5 2678W
Mainboard ASUS P9X79 WS (UEFI Version 3306)
Arbeitsspeicher Samsung Green Series 16GB CL11-11-11-28
Grafikkarte Zotac GeForce GT 640 Zone Edition
Festplatte Intel SSD 330 Series 120GB
Netzteil Sea Sonic Platinum Series Fanless 460W
Gehäuse NZXT Phantom 820
Wärmeleitpaste Arctic Cooling MX-4
Gehäusebelüftung 1x NZXT FS 200RB (Vorne)
1x be quiet! Shadow Wings SW1 140mm (Hinten)
Betriebssystem Windows 7 Ultimate x64 (Service Pack 1)

Die Gehäuselüfter liefen bei allen Tests normiert auf ca. 500 RPM, damit die großzügig dimensionierte Gehäusebelüftung die Kühlleistung der CPU Kühler nicht großartig limitiert, aber auch nicht für unrealistische und zu optimale Testbedingungen sorgt. Dies ist, so glauben wir, ein guter Kompromiss zwischen dem praxisnahen Test im Gehäuse bei gleichzeitiger Vermeidung subjektiver und negativer Einflüsse wie z.B. einem Hitzestau im Gehäuse.

Zur Beurteilung und Messung des Geräuschpegels des Kühlers werden die Gehäuselüfter dann per Lüftersteuerung angehalten, um den Geräuschpegel und Charakter nicht zu verfälschen. Die Messung selbst wird mit Hilfe eines VOLTCRAFT SL-200 Schallpegel-Messgerätes in 30 cm Abstand zur Seitenwand, hinter der sich besagter CPU-Kühler befindet, vorgenommen. Das Gehäuse ist dabei natürlich geschlossen.

Des Weiteren wurde die Raumtemperatur auf 20°C normiert und die aktuelle Abweichung dazu wird mit einem PEAKTECH Digital-Thermometer 5115 gemessen.

Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 26.6 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Das System wird mit einem sehr stark Hitze erzeugenden Custom Run mit einer FTT Size von 8K (Run in-place) belastet. Protokolliert werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit der Log-Funktion des Tools CoreTemp, wobei das arithmetische Mittel der maximal erreichten Temperatur in unsere Diagramme übernommen wird (abzüglich einer eventuellen Differenz zur normierten Raumtemperatur).


Als Wärmeleitpaste für alle Kühler kommt Arctic Coolings bekannte und beliebte Paste MX-4 zum Einsatz, die wir gleichmäßig mit einer alten Kreditkarte auf dem Heatspreader verteilen. Um die Kühler allesamt richtig fordern und auslasten zu können, wurde der Xeon E5 2678W außerdem für die OC Tests noch von 3,1 auf 3,6 GHz übertaktet und mit 1,25V zusätzlich aufgeheizt.

Folgende Tools kamen bei den Messungen zum Einsatz, die Programmversion bleibt natürlich auch bei zukünftigen Tests immer gleich:

Die verwendete Software:

  • CoreTemp 1.0 RC4
  • Prime95 x64, Version 26.6 (build 3)
  • CPU-Z x64, Version 1.61.3

Die Testszenarien im Überblick:

  • Semi-Passiv
  • Standardtakt, Serienbelüftung bei 600 rpm
  • Standardtakt, Serienbelüftung bei 1000 rpm
  • Standardtakt, Serienbelüftung bei maximaler Drehzahl
  • OC, Serienbelüftung bei 600 rpm
  • OC, Serienbelüftung bei 1000 rpm
  • OC, Serienbelüftung bei maximaler Drehzahl
  • Standardtakt, Referenzbelüftung bei 600 rpm
  • Standardtakt, Referenzlüftung bei 1000 rpm
  • Standardtakt, Referenzlüftung bei maximaler Drehzahl
  • OC, Referenzbelüftung bei 600 rpm
  • OC, Referenzlüftung bei 1000 rpm
  • OC, Referenzlüftung bei maximaler Drehzahl

In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.

 

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Kommentare (18)

#9
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Registriert seit: 04.10.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 967
Bei der Lautstärke würde ich nie auf die idee kommen diese oder eine andere "All in One" Wakü zu kaufen. Irgendwie sind alle "günstigen" Lösungen nur unwesentlich oder schlechter als ein vernünftiger Luftkühler. Nur wenn man keinen Platz hat hat, wäre es eine Überlegung wert, aber dann bitte leise.

Ich sitze hier neben 4 Aquariumpumpen und höre aus 30cm nichts von denen - verstehe nicht warum das im PC nicht geht??
#10
Registriert seit: 17.04.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2339
Zitat desMaxle;21468931
Alu oxidiert...


Gut, dass das nicht das gleiche ist :D

zum Thema: Kupfer ist natürlich um einiges edler ( = oxidationsbeständiger = rostet weniger schnell) als Aluminium.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsreihe
#11
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Registriert seit: 10.05.2007


Beiträge: 12888
Guter weil endlich mal kritischer Test. Also einer, der den Namen auch verdient hat. Weiter so hardwareluxx! :bigok:
#12
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13923
Danke für die lobenden Worte.

Zitat REDFROG;21468432
Ist nicht einfach nur die Raumtemperatur gestiegen während verschiedene Pumpenleistungen getestet worden sind? xP
Meist ist es doch so, das die veränderte Strömungsgeschwindigkeit in solch kleinen Kreisläufen kaum Unterschied macht, aber die verminderte Pumpenleistung - somit Wärmeabgabe der Pumpe selbst - eher sogar zu besseren oder noch ähnlichen Temperaturen beiträgt.


Ich empfehle die Seite zum Testsystem und zur Testmethodik, dort würdest du erfahren, dass wir die Raumtemperatur exakt messen und mit den Messergebnissen verrechnen und somit auf 20 °C normieren.

Zitat REDFROG;21468432
Kritisch ist es zu sehen, ob diese Pumpe (jedes Exemplar...) wirklich immer bei 5V startet.
In den technischen Angaben meiner Pumpe habe ich gelesen, sie eine Startspannung von 7Volt hat. Die läuft aber seit eh und je mit 5Volt. Auf meine eigene Gefahr sozusagen.
Also sollte man sich in solchen Tests natürlich absichern was auch der Hersteller angibt bevor man generelle Empfehlungen ausspricht. Könnte sein das eine andere baugleiche Pumpe bei 5Volt nicht anläuft, oder den 5V Dienst nach paar Monaten verweigert warum auch immer.


Zur Pumpe selbst gibt es keine Angabe bzgl. der Startspannung, weder auf der Verpackung noch auf der Webseite von Cooler Master.

Da ein Adapterkabel mit 5V, 7V und 12V Anschlüssen dabei liegt, gehe ich davon aus dass Cooler Master davon ausgeht, dass die Pumpen mit 5V angetrieben werden können.

Zitat desMaxle;21468931
Alu oxidiert...


Ist so wohl korrekter, ich bessere es mal aus. Danke
#13
Registriert seit: 11.08.2015

Matrose
Beiträge: 2
Die glorreiche Bewertung der Eisberg 120L „PRESTIGE“ in Ehren aber meiner Meinung nach kommt diese Wasserkühlung eher nach der ursprünglichen Bedeutung von PRESTIGE nämlich Blendwerk und Gauklerei.

Der „so“ einfache Einbau des Sockels ohne dabei das Motherboard ausbauen zu müssen hat schon zu Beginn hebammenähnliche Skills erfordert. Die Kunststoffklemmmuttern auf denen der Sockel sitzt rutschen durch. Dazu kommen noch schlecht gefertigte Gewinde der Sockelstifte bzw. eine zu dicke Lackierung. Zusammen ergibt das durchdrehende Muttern am Motherboard die schlecht erreichbar sind wenn man gerade den Sockel festschraubt. Und nein ich habe nicht versucht den Stift mit 45 Nm anzuziehen sondern dieser Effekt trat bereits mit zwei Fingerspitzen auf.
Weil wir grade bei der Montage sind, ein Pushpin Gewinde blockierte und damit scheiterte die Wasserkühlung bei der Montage bereits das erste mal komplett.

Nach der Behebung des mechanischen Problems ging die Kühlung das erste mal in Betrieb. Und das war nicht zu überhören. Was gerne bei den Lobpreisungen untergeht ist, dass die SUPER Kühlleistung immer nur mit Maximaldrehzahl der Pumpe erzielt wird. Diese Pumpe schreit und zwar in einem Frequenzbereich der an den Zahnarzt oder einen Tinnitus erinnert. Im Leisebetrieb ist praktisch jeder 30€ Lüfter besser. Generell glaube ich, dass es in dieser Preisklasse durchaus auch Lüfter gibt die gleich oder sogar besser sind. Trotz hochwertiger Wärmeleitpaste und mehrfach geckeckter richtiger Montage, kommt die Eisberg 120 nicht an die Leistung die ich erwartet hätte. Ich freu mich aber immer über Kreuzindikationen!

Aufgrund eines Urlaubes hatte ich die Eisberg einen Monat lang nicht in Betrieb.
Tja und beim ersten starten meines PCs nach dem Urlaub durfte ich mich über eine hängende Pumpe freuen. Ich rate also bei Verwendung dieses Kühlsystems immer den Netzschalter in Griffweite zu haben.

Um nun noch etwas auf die Zielgeraden anzumerken, das Ende meines PC Systems hat dieses nette Pümplein mit einer ordentlichen Undichtheit besiegelt und zwar nach insgesamt 4 Monaten Betrieb wobei ich einen Monat davon ja im Urlaub war. Ganz genau kann ich nicht bewerten wieviel von dem Kühlmittel schlussendlich ausgetreten ist, aber für den Tod meiner Grafikkarte und des Motherboards hats gereicht!!

Zusammenfassend, ich mit meinem System stelle die Tests und Bewertung grundsätzlich in Frage.
Wer hat dieses System mit welchem Hintergrund getestet und wie wahr sind diese Tests.

Empfehlung, wenn jemand interessiert sein sollte daran, tut euch selbst und eurem PC einen Gefallen und verwendet ein professionelles Kühlsystem. Zum Spielen mit alten PCs ist die Eisberg 120 womöglich geeignet, aber bei teuren neuen PCs rate ich dringend davon ab.
#14
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Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
BIOS Bernhard
Lutz
Beiträge: 33768
Das die Kühlung EOL ist, ist dir aber schon bewusst? MIt der neueren Nepton hättest du erheblich mehr richtig gemacht..... Siehe auch: Klick
#15
Registriert seit: 11.08.2015

Matrose
Beiträge: 2
Tja, offensichtlich bin ich da gewaltig daneben gestanden.
Was mich aber trotzdem ärgert ist, dass derartige Schrottkühlungen nicht gleich vom Markt genommen werden.
Man liest erst im 25 Unterkommentar in Foren von Problemen.
Die offiziellen Tests fallen sehr lobend aus.
Von undichten System liest man ohnehin nichts, was ja meiner Meinung nach das ultimative Killerkriterium ist.

Wer zieht sich schon 5 Foren mit allen Posts rein bevor er eine Wasserkühlung um 100€ kauft?
#16
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13923
Ich weiß ja nicht ob du meinen Test wirklich gelesen hast, aber lobend fiel dieser sicher nicht aus.

Und Defekte nach Monaten können immer passieren, das ist persönliches Pech und nichts was ein Test abdecken kann oder sollte.
#17
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Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
BIOS Bernhard
Lutz
Beiträge: 33768
Zitat jaws278;23758986
Tja, offensichtlich bin ich da gewaltig daneben gestanden.
Was mich aber trotzdem ärgert ist, dass derartige Schrottkühlungen nicht gleich vom Markt genommen werden.
Man liest erst im 25 Unterkommentar in Foren von Problemen.
Die offiziellen Tests fallen sehr lobend aus.
Von undichten System liest man ohnehin nichts, was ja meiner Meinung nach das ultimative Killerkriterium ist.

Wer zieht sich schon 5 Foren mit allen Posts rein bevor er eine Wasserkühlung um 100€ kauft?


Deinen Frust kann ich verstehe, aber man kann eigentlich alles nachlesen, wenn man sich dafür mal eine halbe Stunde Zeit genommen hätte :-( kannst du die Kühlung nicht vielleicht noch zurückgeben?
#18
so nebenbei. Der Thread hat schon ein paar Jährchen aufm Buckel.
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