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Thermalright AXP-200 im Test

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Seite 5: Lautstärkeeindruck und Messungen

Es folgt wie gewohnt zunächst unser subjektiver Lautstärkeeindruck, bevor wir abschließend auf die tatsächlichen Messergebnisse des Schallpegels eingehen.

Subjektiver Lautstärkeeindruck Thermalright AXP-200
600 RPM Fast unhörbar, minimal ratternde Akustik
1000 RPM Kaum hörbares leises Rauschen mit leicht heller Akustik
1360 RPM (Max) Wahrnehmbares Rauschen, mit leicht heller Akustik

Alles in allem kann uns der Serienlüfter des Thermalright AXP-200 durchaus überzeugen. Zwar läuft der 140 mm TY-14013 Slim PWM, bei Betrachtung aus nächster Nähe, bei 600 Umdrehungen pro Minute nicht völlig frei von Nebengeräuschen und fällt durch ein leichtes Rattern auf – aber auch nur wenn man sich dem Lüfter auf weniger als 20-30 Zentimeter Distanz nähert. Doch dies gilt so für sehr viele Lüfter und ist aus größerer Distanz bzw. aus dem geschlossenen Gehäuse auch nicht mehr rauszuhören. Im Alltagsbetrieb dürfte dies daher nicht auffallen, da bereits eine Festplatte oder der Lüfter eines Netzteiles diese Geräusche übertönen würde und der Großteil der Anwender deutlich weiter als 20 Zentimeter vom Tower entfernt sitzen dürfte.

Daher ist die Geräuschkulisse bei 600 Umdrehungen pro Minute durchaus als sehr leise und angenehm zu beschreiben. Das Rauschen des Luftzuges wird bei 1000 Umdrehungen pro Minute etwas deutlicher wahrnehmbar und fällt durch eine leicht helle Akustik auf.

Bei voller Drehzahl, bei unserem Sample waren dies 1360 Umdrehungen pro Minute, ist es klar, dass die Geräuschkulisse nicht mehr als unhörbar beschrieben werden kann. Das Rauschen wird deutlich lauter und ist stets wahrnehmbar, ist aber zu keiner Zeit wirklich unangenehm, auch wenn sich die etwas hellere Akustik auch hier fortsetzt.

Da wir uns aber nicht rein auf den subjektiven Eindruck verlassen wollen, wurde auch der tatsächliche Geräuschpegel mit Hilfe eines VOLTCRAFT SL-200 Schallpegel-Messgerätes, in 30cm Abstand zur Seitenwand des geschlossenen Gehäuses, hinter der besagter CPU Kühler verbaut ist, vorgenommen:

Die Messungen unseres Schallpegel-Messgerätes bestätigen unseren subjektiven Eindruck und bescheren dem AXP-200 bei 600 Umdrehungen pro Minuten die Spitzenposition im Testfeld – auch wenn sich der AXP-200 diese mit drei anderen Kühlern teilen muss. Allerdings liegt das Testfeld bei 600 Umdrehungen pro Minute generell sehr eng zusammen und keiner der getesteten Kühler fällt richtig negativ auf.

Meist entscheidet daher rein der subjektive Eindruck und auch bei diesem macht der AXP-200 einen durchaus positiven Eindruck.

Bei 1000 Umdrehungen pro Minute kann sich der AXP-200 dagegen nur im Mittelfeld platzieren. Dies stimmt mit unserem subjektiven Eindruck überein, denn wie wir bereits festhalten konnten, war der Geräuschpegel bei 1000 Umdrehungen pro Minute durchaus hörbar, wenngleich er auch nicht negativ aufgefallen ist.

Bei voller Drehzahl, die bei unserem Sample 1360 Umdrehungen pro Minute entsprach, nimmt der AXP-200 erneut nur einen Platz im oberen Drittel ein.

Wie wir bereits bei den subjektiven Eindrücken feststellen konnten, bleibt die Akustik trotzdem noch sehr angenehm. Zumindest silentaffine Nutzer werden die Drehzahl hier dennoch ein klein wenig zurückdrehen wollen.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Kühlleistung des Thermalright AXP-200 im Vergleich zur direkten Konkurrenz einordnen wird.