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Thermalright AXP-200 im Test

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Seite 2: Detailbetrachtung Thermalright AXP-200

An dieser Stelle würden wir normalerweise zunächst einen näheren Blick auf die Verpackung sowie die dort vermerkten Informationen und näheren Details des Kühlers werfen. Da es sich bei unserem Sample allerdings um ein Modell aus der Vorserie handelt, stand uns die finale Verpackung des AXP-200 leider noch nicht zur Verfügung.

Daher muss an dieser Stelle eine Betrachtung des Kühlers sowie des beiliegendes Zubehörs genügen.

Thermalright AXP-200

Der AXP-200 wurde vor allem für den Einsatz in HTPCs und Kleinstsystemen konzipiert, bei welchen meist nur begrenzt Platz für eine vernünftige Kühlung zur Verfügung steht. Der AXP-200 soll daher so effizient wie möglich zu Werke gehen und sorgt sogar noch, dank Top-Flow-Bauweise, für eine Kühlung der umliegenden Komponenten wie z.B. den Spannungswandlern oder den Phasen des Mainboards. Der Kühlkörper selbst kann sogar, laut offiziellen Spezifikationen, CPUs mit einer TDP von bis zu 35W komplett passiv kühlen.

Dies ist für einen Kühler im Low-Profile-Format doch durchaus beachtlich und sollte den komplett lautlosen Einsatz des AXP-200 in Kombination mit einer Vielzahl von CPUs, die für HTPCs geeignet und üblich sind, ermöglichen.

Kompatibel ist der AXP-200, wie eingangs erwähnt, zu folgenden Mainboards: Intel Sockel 775, 1150, 1155, 1366, sowie AMD  AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, und FM2.

Der TY-14013 Slim PWM

Mit dem beiliegenden Serienlüfter, einem 140-mm-Modell mit dem Namen TY-14013 Slim PWM, steht natürlich noch deutlich mehr Kühlleistung zur Verfügung als beim passiven Betrieb. Dieser liegt im Slim-Format vor, ist 18 mm hoch und verlängert somit die Gesamthöhe des AXP-200 nur unwesentlich. Der Lüfter wird, wie bei Top-Flow-Kühlern üblich, auf der Oberseite des Kühlkörpers montiert und bläst kalte Luft in Richtung des CPU-Sockels und somit auch in Richtung der umliegenden Komponenten. 

Der Lüfter liegt wie bereits erwähnt im Slim-Format vor und ist nur 18 mm hoch. Er läuft laut Herstellerangaben mit bis zu 1300 Umdrehungen pro Minute (unser Modell schaffte 1360 Umdrehungen pro Minute) und erzeugt dabei einen Luftdurchsatz von bis zu 111 m³/h bei einer Lautstärke von bis zu 31,5 dB(A). Schrauben zur Befestigung des Lüfters liegen dem Lieferumfang bei.

Als nette Dreingabe ist zu bemerken, dass Thermalright weiterhin einen Rahmen beilegt, der die Montage eines größeren 150-mm-Lüfters, dem Thermalright TY-150, ermöglicht. Sollt dies vom Käufer gewünscht werden, lässt sich somit die Leistung des AXP-200 noch etwas verbessern.

Ein entsprechender Lüfter muss dafür aber extra erworben werden. Inwiefern sich die Temperaturen durch Einsatz des besagten TY-150 noch verbessern, untersuchen wir an gewohnter Stelle in einem Sondertest.

Weiterhin gilt es zu bemerken, dass der eben angesprochene Montagerahmen auch Bohrungen mit Abständen eines üblichen 120-mm-Lüfters besitzt. Dies ermöglicht die Montage eines jeden beliebigen 120-mm-Lüfters, sowie gewisser 140-mm-Modelle, die ebenso Halterungen mit entsprechenden Abständen besitzen.

Das gesamte Zubehör

Weiterhin im Lieferumfang befinden sich ein Montageset für Intel Sockel 775, 1150, 1155, 1366, 2011 sowie AMD Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, und FM2, besagte Montageplatte sowie eine winziges Tütchen Wärmeleitpaste. Dieses sollte immerhin für ein paar Anwendungen reichen. In diesem Test kommt allerdings, um die Vergleichbarkeit aller Kühler zu gewährleisten, natürlich unsere Referenzwärmeleitpaste – siehe Testsystem – zum Einsatz.