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Test: EKL Alpenföhn Brocken 2

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Seite 3: Detailbetrachtung Alpenföhn Brocken 2, Teil 2

Die Verarbeitung des Kühlkörpers, des Zubehörs und auch der Box ist als wertig zu erachten und lässt kein Anlass zur Kritik.

Der Kühlkörper selbst ist ein normaler Tower-Kühler mit nur einem Tower, liegt allerdings im Doppelradiator-Design vor, d.h. die Kühlfinnen sind durch einen kleinen mittigen Spalt voneinander getrennt. Ein Vorteil dieser Konstruktion ist, dass alle Ram-Slots vollständig bestückt werden können, ohne dass die Riegel mit dem Kühler bzw. dem Lüfter kollidieren – ganz egal wie hoch die Heatspreader der Riegel auch sein sollten.

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Der Alpenföhn Brocken 2 in Seitenlage

Der Boden sowie die Heatpipes sind aus Kupfer gefertigt und äußerlich vernickelt. Allerdings sieht man auf dem Boden, also der Kontaktfläche, noch das Kupfer. Die Wärme soll so direkt und ideal an die Heatpipes abgegeben werden. Alpenföhn nennt dieses Kühlkonzept "Gapless H.D.T.".

Die Kühlrippen bzw. Finnen wurden dagegen aus Aluminium gefertigt.

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Boden und Heatpipes des Alpenföhn Brocken 2

Die Kühlfinnen sind sauber entgratet, es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken und die fünf vernickelten Heatpipes sind sauber in den Kühler eingearbeitet. Durch besagte Heatpipes soll die Abwärme des Prozessors schnell und effizient an den Doppelradiator des Kühlkörpers weitergeleitet - und von dort an die Umgebung abgegeben werden.

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Seitenansicht des Kühlkörpers

Die Montage des Kühlers gelingt geübten Händen in wenigen Minuten und ist alles in allem durchaus komfortabel. Weiterhin gelang es den Kühler zu montieren, ohne das Mainboard dafür extra aus dem Case entfernen zu müssen. Zunächst werden, wie bei der Montage auf Sockel 2011 üblich, die mitgelieferten Bolzen in die Gewinde des Sockels geschraubt. Auf diesen werden daraufhin die zwei Intel Montagestege gelegt, welche von jeweils zwei Daumenschrauben in Position gehalten werden.

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Frontalansicht

Als letzten Montageschritt platzierten wir den Kühler sowie die Querschiene auf der CPU, bis die Querschiene an den zwei Schrauben der Montagestege „andockte“ und festgeschraubt werden konnte. Als kleiner Kritikpunkt sei angemerkt, dass es komfortabler und einfacher wäre, wenn sich die Querschiene am Kühlkörper selbst festmachen ließe – denn in der Praxis brauchten wir einige Versuche, bis die Querschiene perfekt positioniert war, nicht mehr verrutschte und sich dann schließlich auf den Montagestegen verschrauben ließ.

Ein Wechsel der CPU ist trotz dieses kleinen Kritikpunktes spielend in wenigen Minuten möglich.

Nachdem der Kühlkörper fest auf dem Mainboard angebracht wurde, werden nun in einem letzten Schritt noch Gummipuffer am Lüfter befestigt und anschließend wird dieser mit den beiliegenden Bügeln am Kühlkörper befestigt. Zu bemerken ist dabei, dass die Klammern nur bei solchen 140-mm-Lüftern passen, die wie der WingBoost 2 auch 120-mm-Löcher besitzen – andernfalls kann nur ein 120-mm-Lüfter genutzt werden, sollte es gewünscht werden den mitgelieferten Lüfter durch ein anderweitiges Exemplar zu ersetzen.

Alles in allem hinterlässt der Brocken 2 also einen recht runden Ersteindruck, so dass wir uns nun gespannt den Messungen und Testresultaten widmen können. Weitere Impressionen des Alpenföhn Brocken 2 finden sich in unserer Fotostrecke.

 

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Kommentare (23)

#14
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13913
Test & Diagramme aktualisiert.

Siehe: Im Nachtest: EKL Alpenföhn Brocken 2
#15
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Zitat HardwareHotte;20642164
Diesen Teil solltet ihr überarbeiten. Die Heatpipes mögen aus Kupfer sein, aber der Block in dem sie eingelassen sind besteht aus blankem Alu und ist dadurch nicht für die Verwendung von Flüssigmetallpasten geeignet.



Es mag ja sein das Alu immer noch heute in Kühlern verbaut wird. Aber wenn man mal Logisch und Vernünftig an die Sache rangeht wird man feststellen das Aluminium einen schlechteren Wermeleitwert hat als Kupfer. Und Nickel Beschichtete Kupferstücke sind ebenfalls im Leitwert deutlich unter dem des reinen Kupfers. Auch den Nachteil das es unter uns einige Allergiker gibt die gegen Nickel Allergisch sind. Die Kühler werden immer größer und haben immer mehr Kühlfläche ,mag sein das dies so gewollt ist. Aber Ich vermisse doch noch schöne Vollkupferkühler die auch eine entsprechende Kühlleistung haben wie z.B. der SLK 900 U oder A (hab noch einen im Schrank liegen als erinnerung ) . Zwar kann man diese kaum noch für heutige Sockeltypen verwenden aber man hat wenigstens was an Metall und Gewicht sowie auch an guter Kühlleistung bekommen. Ganz zu schweigen die Kühler mit Silbener Kühlfläche die man heute noch bei einigen Wasserkühler Herstellern findet. Man sollte auch hier mal Umdenken und nicht immer nur Alu Kupfer ,oder Alu,Kupfer Nickel verwenden wenn man weis das bei letzteres der Wärmeleitwert so oder so schlecht ist.
#16
Registriert seit: 16.07.2013

Matrose
Beiträge: 28
Anbei mal ein Bild der Sockelfläche des mir Ende letzter Woche gelieferten Brocken2.

Ich erlaube mir in diesem Bezug von der Alpenföhn-Homepage zu zitieren:
Zitat http://www.alpenfoehn.de/index.php/uebersicht-zubehoer/10-cpu-kuehler/92-brocken2
Gapless H.D.T.
Mithilfe der Gapless H.D.T. –Technologie wird eine einheitliche Kontaktfläche aus Heatpipes realisiert. Hierdurch kann die Abwärme der CPU direkt an den Doppelradiator weitergeleitet werden.


Eine "einheitliche Kontaktfläche" sehe ich nicht, nur seitlich verschliffene Heatpipes mit ordentlichem Spaltmaß zueinander.
Eine grundsätzliche Feinpolitur hätte den Heatpipes auch gut gestanden. Der Schliff ist allgemein etwas rustikal.

(Leider gibt es für meinen alten EKL Groß-Clock'ner Rev1 kein Umbauset auf Sockel 1150 zum Nachkaufen. Daher muß ich wohl mal nach einer anderen Lüftermarke Ausschau halten. Schade.)
#17
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Registriert seit: 23.10.2005
MG
Admiral
Beiträge: 17250
die Pipes stehen dennoch im direkten Kontakt zueinander, entgegengesetzt zum Vorgänger. Das hier noch kleine Riefen sind, sollte klar sein.
#18
Registriert seit: 07.09.2013

Gefreiter
Beiträge: 37
Man sollte vielleicht noch bei allen CPU Lüftern den Platz zwischen den RAM-Slots und Kühlkörper ermitteln bzw. wie groß/hoch der RAM maximal sein darf. Wäre wichtig für die Auswahl.
#19
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Registriert seit: 23.10.2005
MG
Admiral
Beiträge: 17250
die Lüfter (25er Bautiefe) erreichen nichtmal den ersten Ramslot. Dabei hatte ich den schon auf nem Asus P8Z77-WS verbaut wo die Ramslots recht nahe an der CPU liegen. Diesbezüglich ist der Kühler erste Sahne.
#20
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Registriert seit: 25.03.2012
Düsseldorf
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
Das Design ist nett, das muss man dem EK lassen :)
#21
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Registriert seit: 06.01.2007

Flottillenadmiral
Beiträge: 5858
Welchen Lüfter könnte ich nachrüsten? Durch die 120er Klammern ist man in der Auswahl massiv eingeschränkt. 4-Pin PWM sollte er haben.
Den im Test erwähnten NF-P14 FLX scheints nicht mehr zu geben, zumal dieser 3-Pin hat.
#22
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Registriert seit: 25.03.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2480
Noctua NF-A15 PWM zum Beispiel oder Noctua NF-P14r redux-1500 PWM
#23
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Registriert seit: 06.01.2007

Flottillenadmiral
Beiträge: 5858
Danke, der NF A15 scheint mir perfekt.
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