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Round-up: Twin-Tower-Kühler von Noctua, Phanteks und EKL

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Seite 7: Detailbetrachtung EKL Alpenföhn K2, Teil 2

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Der Alpenföhn K2 Seitenlage

Bei der Verarbeitung des Kühlkörpers müssen dagegen keine Abstriche akzeptiert werden, diese ist astrein und lässt keinen Anlass zur Kritik. Zwar sind einige spitze Kanten auf der Innenseite des Kühlers aufgefallen, weshalb man bei der Montage der Lüfter, wie schon beim Noctua NH-D14 SE2011, etwas vorsichtig zu Werke gehen sollte.

Mit ganzen acht Heatpipes besitzt der Alpenföhn K2 die höchste Anzahl an Heatpipes in diesem Round-up. Allerdings umfassen diese, im Vergleich zu seinen Kontrahenten, nur 6 mm und nicht 8 mm. Besagte acht U-förmig gebogene Heatpipes sollen, laut Alpenföhn, über eine sehr große Anbindung an die Vollkupferplatte verfügen, welche dadurch die Abwärme der CPU optimal aufnehmen kann. Die Kontaktstellen zwischen den Heatpipes, den Kühllamellen sowie der Grundplatte wurden miteinander verlötet.

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Seitenansicht des Alpenföhn K2

Eine weitere Besonderheit sind die wellenförmigen Einbuchtungen auf Vorder- und Rückseite der Kühlfinnen, die auf den ersten Blick äußerst beeindruckend aussehen und dem K2 so auch einen eigenständigen Look bescheren. Alpenföhn nennt dies MnTal-Airflow-Technology, kurz für Minimized noise Transfer at low Airflow. Alpenföhn gibt außerdem an, dass so der Volumenstrom zwischen den einzelnen Lamellen optimiert wird, wodurch die Abwärme noch effizienter abgeführt werden kann.

Die Oberfläche der Bodenplatte wurde extrem plan gefertigt. Durch eine sogenannte exakte CNC-Bearbeitung wird laut Alpenföhn somit ein optimaler Wärmeübergang gewährleistet. Wie auch die anderen Twin Tower Kühler bietet der K2 gegenüber konventionellen Single-Tower-Kühlern mehr Oberfläche, was der Wärmeverteilung zugute kommt sowie für eine höhere Luftstromeffizienz sorgt.

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Boden und Heatpipes des Alpenföhn K2

Kommen wir also zum letzen Punkt, der Montage. Die Montage beginnt, wie für Sockel LGA2011 üblich, mit dem Einschrauben der vier mitgelieferten Bolzen (mit M4 Gewinde) in die Gewinde des Sockels. Auf diesen werden dann die zwei Mountingbrücken (von Alpenföhn Befestigungsstege genannt) platziert und mit vier kleinen Daumenschrauben befestigt. Um den Kühlkörper aber auf diesen verschrauben zu können, muss die Rentention-Platte auf den Kühlkörper gelegt werden. Leider lässt sich dieser beim K2 nicht festschrauben, so wie das beim Noctua NH-D14 SE2011oder beim Phanteks PH-TC14PE der Fall war. Somit muss man den K2 sehr vorsichtig in das Gehäuse hinein heben und in Position bringen, damit sich besagte Platte nicht löst, bevor sie und der gesamte Kühler mit den Mountingbrücken verschraubt werden können. Ist der K2 nun also in der richtigen Position, wird er ganz unkompliziert von oben, durch die Lücke des fehlenden 140 mm Lüfters (der somit erst anschließend festgeschnallt werden kann) festgeschraubt.

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Die Klammern werden ohne Clips einfach im Lüfter eingehangen und befestigen diese so am Kühler.

Zu bemerken ist beim Alpenföhn K2 dabei, dass keine Clips enthalten sind, mit denen sich die Klammern an den Lüfter selbst festmachen lassen. Somit ist ziemlich viel Fingerspitzengefühl gefordert, wenn die Lüfter mit den Klammern an einem Kühler befestigt werden wollen, der schon auf dem Mainboard und im Gehäuse sitzt – insbesondere, wenn der Raum im Gehäuse nach oben hin stark begrenzt ist, so wie das bei vielen Midi-Towern der Fall ist. Das schränkt den Komfort beim Einbau des Kühlers doch massiv ein und führte dazu, dass wir zur Montage der Lüfter mehr als doppelt soviel Zeit brauchten wie für die Konkurrenz.

Auch ein Wechsel der CPU ist dank der einfachen Montage, zwar prinzipiell auch in wenigen Minuten möglich, doch das Anbringen der Lüfter auf dem Kühler ist in einem kleineren Gehäuse definitiv ein Geduldsspiel.

Alles in allem hinterlässt der K2 also, trotz kleinerer Komforteinbußen und Einsparungen, noch einen runden und wertigen Ersteindruck. Ob und wie sich die offensichtlich vorhandenen, kleineren Einsparungen auf die Kühlleistung auswirken, werden wir nun näher untersuchen.

Weitere Impressionen des EKL Alpenföhn K2 finden sich, wie schon bei beiden Vorgängen, in unserer Fotostrecke.

 

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Kommentare (17)

#8
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40018
Zitat marvinator;20335336

E.: Silver Arrow Tests gibt es auch schon genug. :p


stimme dann mal für den archon :D
#9
Registriert seit: 16.11.2006

Bootsmann
Beiträge: 519
@ [email protected]: Na dann müsst ihr wohl mal den HR-22 rausrücken ;).
Warte schon begierig drauf.
#10
Der HR-22 bleibt wo er im Moment ist ;) Eingepackt bei mir im Schrank :d

Im übrigen verwette ich mein Jahresgehalt das es mehr Tests zum Noctua D14 gibt als zum Silver Arrow SB-E. :drool: Aber es ist immer interessant Tests auf unterschiedlichen Plattformen und CPUs zu sehen. Und hier wird ja ein Aufbau genutzt den ich zumindest so eher selten gesehen habe.
#11
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Registriert seit: 06.04.2010

Obergefreiter
Beiträge: 109
Boo...urns! Auf den HR-22 warte ich auch schon sehnsüchtig. :-[
#12
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13891
Zitat Phoebus80;20333424
ist der Boden des Noctua plan oder konvex ?


Der Boden ist plan.

-

Zur Auswahl der Kühler bzw. zu weiteren Kühlertests: Wie schon auf der Facebook Seite steht handelt es sich hier um mein Debüt für Hardwareluxx.

Zitat
Nach einer Pause im Luftkühler-Segment gibt es heute mit einem Twin-Tower-Round-up unser Reboot dieser Sektion


Ich werde euch in Zukunft weitere interessante Kühlertests liefern und hoffe, dass diese genau so gut ankommen und aufgenommen werden, wie dieser :)
#13
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Registriert seit: 12.07.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 995
Hi ralle,
im Grunde ein guter Test dessen Ergebnisse ich im Großen und Ganzen bestätigen kann.

Allerdings gibt es auch zwei Punkte die mich persönlich etwas stören (ist natürlich Ansichtssache):

Etwas praxisfremd finde ich, dass eine deutlich hörbare Gehäusebelüftung (12V) mit nahezu unhörbaren CPU-Lüftern (600rpm) kombiniert wird. Die Gehäusebelüftung zusammen mit den CPU-Lüftern zu drosseln (z.B. 12V bei Full-rpm, 8V bei 1000rpm und 5V bei 600rpm wäre imho praxisnäher.

Die Überschrift "Testresultate Passiv" lässt falsche Hoffnungen aufkommen. "Testresultate Semipassiv" wäre passender.

mfg dorndi
#14
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Naja die Spannung allein sagt ja rein gar nichts über die Lautstärke des Lüfters aus.
Hängt ja immer noch stark vom verbautem Motor ab. Manche 120er Lüfter laufen bei 12V auf 600 U/min und manche auf über 2000.

Von da aus stellt sich auch die Frage was für Lüfter im Testsystem verbaut sind. Die Beschreibung ist da ziemlich mangelhaft. Welches Modell der ShadowWings verwendet wurde sollte schon drin stehen.

Und ich stimme dorndi da teils zu, die Gehäuselüfter sollten eher leise sein und den Geräuschpegel der CPU-Kühler in keinem Fall überlagern. Ich würde da aber nicht variieren, da sonst die Vergleichbarkeit flöten geht.
Einfach generell auf 600 oder maximal 800 U/min laufen lassen und gut ist.
Ist ja auch in der Praxis am wahrscheinlichsten. Wer kauft sich denn für >50€ nen Kühler wenn man eh nen sacklauten Rechner stehen hat.
Und bei 3 großen Gehäuselüftern ist ein Hitzestau schon sehr unwahrscheinlich. Das reicht auch für hohe Wärmeentwicklungen im Gehäuse.

Die 3 Drehzahlen des Referenzlüfters und auch der Serienlüfter sind hingegen sehr gut gewählt.

Einen Vorschlag noch zu den Diagrammen mit maximaler Drehzahl. Könnte man eben diese noch angeben? Dann braucht man nicht immer wieder vorne schauen wie hoch die nun ist. Bei 3 Kühlern noch kein Problem, aber wenn es mal mehr werden, wirds unübersichtlich.
#15
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13891
Danke für den berechtigten Hinweis von euch beiden, werde das noch ausbessern bzw. hinzufügen. Hatte das schon bedacht, dass die Gehäuselüfter eine realistische Drehzahl und einen realistischen Geräuschpegel haben sollten, aber dies leider nicht im Detail dokumentiert.

Ich habe die low rpm Modelle gewählt, d.h. 12V entspricht hier 800 bis max. 1000 RPM - und die Lüfter gehen dabei wirklich ziemlich leise und kaum hörbar zu Werke, lediglich der 140mm Lüfter ist etwas zu hören. Werde den in Zukunft per Lüftersteuerung auch auf 800rpm runter regeln, wenn wir das Testsystem jetzt auf das neue Gehäuse und Fanless Netzteil umstellen.

Auch das mit den Diagrammen greife ich gerne auf, ist eine gute Idee, danke! :)
#16
customavatars/avatar39916_1.gif
Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14423
Hey Ralle,
jetzt erst gesehen das der Test von dir war, schön gemacht ;) Bin schon auf weitere Tests gespannt.
Und konntest du dich schon für ein Gehäuse entscheiden?

Grüße
#17
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13891
Hey,

Danke dir :)

Im Moment sieht es nach dem Bitfenix Ghost aus, wenn da alle 280mm Radiatoren passen wie ich mir das vorstelle. Ansonsten wird es vermutlich das Define XL R2. Das Midi R2 schien auch interessant, aber ist nicht mit allen 280mm Radiatoren kompatibel (die Kraken geht wohl rein, die H110 aber z.B. nicht).

Viele Grüße,
Ralle
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