> > > > Round-up: Twin-Tower-Kühler von Noctua, Phanteks und EKL

Round-up: Twin-Tower-Kühler von Noctua, Phanteks und EKL

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Seite 4: Detailbetrachtung Phanteks PH-TC14PE_BK

Phanteks feierte mit dem Phanteks PH-TC14PE das Debüt auf dem europäischen Kühlermarkt und stellte mit diesem gleich ein leistungsstarkes Modell zur Verfügung, das es problemlos mit anderen etablierten Kühlern auf dem Markt aufnehmen konnte und diesen ernsthaft Paroli bot.

Die Vorderseite der Verpackung zeigt einen Ausschnitt der Kompatibilitätsliste und gibt an, welche Version des Kühlers sich in der Box befindet – denn es gibt den Phanteks PH-TC14PE in den Farbvarianten Weiß, Rot, Orange, Blau und neuerdings auch in der hier getesteten Farbe Schwarz. Die Farben Rot und Blau orientieren sich dabei erfreulicherweise relativ genau an der Farbgebung der großen Mainboardhersteller ASUS und Gigabyte, somit ist ein stimmiges Gesamtbild in Hinblick auf Mainboard und Kühler gewährleistet; und das ist auch gut so, denn darauf dürfte es vielen Kunden, die extra einen farbigen Kühler erwerben, wohl durchaus auch ankommen. Kompatibel ist der PH-TC14PE zu Intel Sockel LGA2011, 1155, 1156, 1366 und 775 sowie AMD Sockel FM1, AM3, AM3+, AM2 und AM2+.

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Phanteks PH-TC14PE_BK

Weiterhin auf der Verpackung abgedruckt sind auf der Rückseite ein kurzer informativer Text (in zehn verschiedenen Sprachen) zu den Besonderheiten des PH-TC14PE sowie weitere Informationen und die kompletten Spezifikationen des Kühlers und der Lüfter an den beiden Seiten – allerdings nur auf Englisch.

In diesem Text verweist Phanteks auf zwei besondere Unique Selling Points: Der PH-TC14PE bedient sich sowohl einer sogenannten P.A.T.S-Technologie, welche die Kühlleistung steigern soll, sowie der sogenannten C.P.S.C-Technologie, die für eine verbesserte Wärmeleitfähigkeit sorgt. Die Hitze soll sich so schneller und besser auf dem Kühler verteilen können und somit auch schneller an die Umgebung abgegeben werden. Beide Technologien stammen laut Phanteks aus der Luft- und Raumfahrtechnik. Außerdem weist Phanteks stolz auf die ungewöhnliche spendable Serienbelüftung, die zwei 140-mm-Lüfter umfasst, sowie das leicht installierbare SoliSku-Montageset und die beiliegende Wärmeleitpaste PH-NDC hin. Mit all diesen Punkten soll der PH-TC14PE also für einen neuen Standard unter den CPU-Kühlern sorgen. Ob dies gelingt, werden wir natürlich noch genauer prüfen.

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Die beiden beiliegenden Phanteks PH-F140 PWM

Kommen wir zum Lieferumfang. Phanteks legt dem Kühler, wie eben schon angedeutet, zwei Exemplare der 140 mm großem Phanteks PH-F140 PWM Lüfter mit bei. Diese besitzen einen 3-Pin-Anschluss und lassen sich nur über den, ebenso beiliegenden, 3-Pin- zu 4-Pin-PWM-Adapter via PWM betrieben. Die Lüfter besitzen ein sogenanntes UFB (Updraft Floating Balance) Lager, neun Lüfterblätter und eine garantierte Laufzeit von 150.000 Stunden. Die Lüfter laufen laut Herstellerangaben mit 700-1200 Umdrehungen pro Minute und erzeugen dabei einen Luftdurchsatz von 45,1-78,1 CFM, also 76,62-132,69 m³/h, bei einer Lautstärke von 13,4-19 db(A). Klammern und Clips zur Befestigung der Lüfter am Kühlkörper liegen selbstverständlich auch bei.

Weiterhin im Lieferumfang befinden sich eine englische, spanische, französische und natürlich deutsche Montageanleitung, die man definitiv auch in Augenschein nehmen sollte, denn die Anordnung der Monategebrücken bzw. „Adapterleiste“  ist nicht immer ganz intuitiv und kann durchaus (zumindest bei einer Installation auf Sockel 1155/1156 Mainboards) auch verdreht werden, woraufhin das Festschrauben des Kühlers im Anschluss nicht richtig möglich ist, weil die Schrauben dann nicht richtig greifen.

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Das gesamte Zubehör

Außerdem enthalten sind, wie bereits erwähnt, eine Tube der Wärmeleitpaste PH-NDC, das Intel-LGA-2011-, AMD- sowie das normale Intel-Montage-Set. Ersatzmaterial, also zusätzliche Klammern und Clips, für die Montage eines dritten Lüfters (sollte dies gewünscht werden), sind ebenso enthalten. Gummileisten, welche die Vibrationsübertragung der Lüfter auf den Kühler eindämmen sollen, ein 3-Pin-Y-Kabel, das komplette SoliSku-Montageset sowie der bereits angesprochene weiße 3-Pin- auf 4-Pin-PWM-Adapter liegen ebenso bei.

 

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Kommentare (17)

#8
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40052
Zitat marvinator;20335336

E.: Silver Arrow Tests gibt es auch schon genug. :p


stimme dann mal für den archon :D
#9
Registriert seit: 16.11.2006

Bootsmann
Beiträge: 519
@ [email protected]: Na dann müsst ihr wohl mal den HR-22 rausrücken ;).
Warte schon begierig drauf.
#10
Der HR-22 bleibt wo er im Moment ist ;) Eingepackt bei mir im Schrank :d

Im übrigen verwette ich mein Jahresgehalt das es mehr Tests zum Noctua D14 gibt als zum Silver Arrow SB-E. :drool: Aber es ist immer interessant Tests auf unterschiedlichen Plattformen und CPUs zu sehen. Und hier wird ja ein Aufbau genutzt den ich zumindest so eher selten gesehen habe.
#11
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Registriert seit: 06.04.2010

Obergefreiter
Beiträge: 109
Boo...urns! Auf den HR-22 warte ich auch schon sehnsüchtig. :-[
#12
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13929
Zitat Phoebus80;20333424
ist der Boden des Noctua plan oder konvex ?


Der Boden ist plan.

-

Zur Auswahl der Kühler bzw. zu weiteren Kühlertests: Wie schon auf der Facebook Seite steht handelt es sich hier um mein Debüt für Hardwareluxx.

Zitat
Nach einer Pause im Luftkühler-Segment gibt es heute mit einem Twin-Tower-Round-up unser Reboot dieser Sektion


Ich werde euch in Zukunft weitere interessante Kühlertests liefern und hoffe, dass diese genau so gut ankommen und aufgenommen werden, wie dieser :)
#13
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Registriert seit: 12.07.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 995
Hi ralle,
im Grunde ein guter Test dessen Ergebnisse ich im Großen und Ganzen bestätigen kann.

Allerdings gibt es auch zwei Punkte die mich persönlich etwas stören (ist natürlich Ansichtssache):

Etwas praxisfremd finde ich, dass eine deutlich hörbare Gehäusebelüftung (12V) mit nahezu unhörbaren CPU-Lüftern (600rpm) kombiniert wird. Die Gehäusebelüftung zusammen mit den CPU-Lüftern zu drosseln (z.B. 12V bei Full-rpm, 8V bei 1000rpm und 5V bei 600rpm wäre imho praxisnäher.

Die Überschrift "Testresultate Passiv" lässt falsche Hoffnungen aufkommen. "Testresultate Semipassiv" wäre passender.

mfg dorndi
#14
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Naja die Spannung allein sagt ja rein gar nichts über die Lautstärke des Lüfters aus.
Hängt ja immer noch stark vom verbautem Motor ab. Manche 120er Lüfter laufen bei 12V auf 600 U/min und manche auf über 2000.

Von da aus stellt sich auch die Frage was für Lüfter im Testsystem verbaut sind. Die Beschreibung ist da ziemlich mangelhaft. Welches Modell der ShadowWings verwendet wurde sollte schon drin stehen.

Und ich stimme dorndi da teils zu, die Gehäuselüfter sollten eher leise sein und den Geräuschpegel der CPU-Kühler in keinem Fall überlagern. Ich würde da aber nicht variieren, da sonst die Vergleichbarkeit flöten geht.
Einfach generell auf 600 oder maximal 800 U/min laufen lassen und gut ist.
Ist ja auch in der Praxis am wahrscheinlichsten. Wer kauft sich denn für >50€ nen Kühler wenn man eh nen sacklauten Rechner stehen hat.
Und bei 3 großen Gehäuselüftern ist ein Hitzestau schon sehr unwahrscheinlich. Das reicht auch für hohe Wärmeentwicklungen im Gehäuse.

Die 3 Drehzahlen des Referenzlüfters und auch der Serienlüfter sind hingegen sehr gut gewählt.

Einen Vorschlag noch zu den Diagrammen mit maximaler Drehzahl. Könnte man eben diese noch angeben? Dann braucht man nicht immer wieder vorne schauen wie hoch die nun ist. Bei 3 Kühlern noch kein Problem, aber wenn es mal mehr werden, wirds unübersichtlich.
#15
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13929
Danke für den berechtigten Hinweis von euch beiden, werde das noch ausbessern bzw. hinzufügen. Hatte das schon bedacht, dass die Gehäuselüfter eine realistische Drehzahl und einen realistischen Geräuschpegel haben sollten, aber dies leider nicht im Detail dokumentiert.

Ich habe die low rpm Modelle gewählt, d.h. 12V entspricht hier 800 bis max. 1000 RPM - und die Lüfter gehen dabei wirklich ziemlich leise und kaum hörbar zu Werke, lediglich der 140mm Lüfter ist etwas zu hören. Werde den in Zukunft per Lüftersteuerung auch auf 800rpm runter regeln, wenn wir das Testsystem jetzt auf das neue Gehäuse und Fanless Netzteil umstellen.

Auch das mit den Diagrammen greife ich gerne auf, ist eine gute Idee, danke! :)
#16
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Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14427
Hey Ralle,
jetzt erst gesehen das der Test von dir war, schön gemacht ;) Bin schon auf weitere Tests gespannt.
Und konntest du dich schon für ein Gehäuse entscheiden?

Grüße
#17
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13929
Hey,

Danke dir :)

Im Moment sieht es nach dem Bitfenix Ghost aus, wenn da alle 280mm Radiatoren passen wie ich mir das vorstelle. Ansonsten wird es vermutlich das Define XL R2. Das Midi R2 schien auch interessant, aber ist nicht mit allen 280mm Radiatoren kompatibel (die Kraken geht wohl rein, die H110 aber z.B. nicht).

Viele Grüße,
Ralle
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