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Test: Prolimatech MK-26

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Seite 3: Fazit

Der MK-26 lebt von der Kombination aus dem Kühler als solchem und den Lüftern. Zum Kühler selbst gibt es recht wenig zu sagen. Bodenplatte, Heatpipes und Heatsink sind komplett vernickelt. Sechs Heatpipes und die Fläche des Heatsinks sind keine besonderen Ausreißer, lassen aber auch nicht vermuten, was die Messergebnisse zu Tage fördern.

Die Montage ist mehr als einfach. Wer den original verbauten Kühler entfernen kann, der kann auch den MK-26 montieren. Über gerade einmal vier Schrauben wird der Kühler mit der Karte verbunden. Dank "Omni-Mount" ist kein kleinteiliges Gefummel mit kompatiblen Teilen notwendig, einzig die Wahl zwischen zwei Winkel mit vorgebohrten Löchern muss anhand der jeweiligen Grafikkarten getroffen werden. Deutlich mehr Aufwand ist das Anbringen der passiven Kühler für die Speicherchips und weiteren Komponenten. Die beiden Lüfter müssen nur noch mit jeweils zwei Klammern am Kühler befestigt werden.

Die Messergebnisse sind eindeutig. Sowohl bei der Temperatur als auch bei der Lautstärke erreicht der Prolimatech MK-26 Bestwerte. Vor allem letztgenannte sind aber auch von den jeweils verwendeten Lüftern abhängig. Hier zeigten sich die Blue Vortex 14 von ihrer besten Seite. Leise bei zugleich ausreichender Luftmenge und auch Störgeräusche sind zumindest im kurzen Testzeitraum nicht zu hören gewesen. Etwas Sorgen haben wir uns nur über die VRMs gemacht, denn diese wurden sehr warm, was aber auch bei anderen Kühlern der Fall ist. Hier sind einfach keiner Werte unter 50-60 °C zu erwarten und die Komponenten vertragen diese auch über längere Zeit problemlos.

Einziges Manko sind die Abmaße des Kühlers. Er steht deutlich über das PCB einer ATX-Grafikkarte hinaus und könnte daher dem Seitenteil eines PC-Gehäuses in die Quere kommen. 170 mm sollten frei sein, um eine Grafikkarte mit verbauten MK-26 problemlos verbauen zu können.

Positive Aspekte des Prolimatech MK-26 + Blue Vortex 14:

  • niedrige Temperaturen
  • niedrige Lautstärke
  • einfache Montage
  • hohe Kompatibilität

Negative Aspekte des Prolimatech MK-26 + Blue Vortex 14:

  • Kühler steht deutlich über das PCB der Karte hinaus
 

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Kommentare (17)

#8
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Ich vermute mal mindestens 4-Slot. Ich hab bei meinem Peter 4 Slots komplett ausgefüllt, aber nur, weil ich die Lüfter mit Kabelbinder rangepappt hab und nicht mit der mitgelieferten Halteschiene, sonst würde nicht mal meine Soundkarte in den 5ten Slot passen.
#9
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Registriert seit: 22.11.2005
Randpolen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2493
Schöner Test, aber wie oben schon angemerkt wurde, wäre es interessant gewesen auch andere Lüfter auf dem Kühler zu testen. Im Moment erfährt man ja relativ wenig über die eigentliche Performance des Kühlers... In der Redaktion liegen doch bestimmt noch paar alte 120mm Lüfter rum, die an für so einen Test mal hätte drauf packen können, oder? Klar, macht mehr Aufwand, aber der Informationsgehalt wäre auch deutlich höher für uns Leser. ;) Ansonsten wie schon gesagt, echt edles und riesiges Teil. Einzig der Preis OHNE Lüfter ist doch etwas hoch, hoffentlich passt sich das ganze noch etwas dem Markt an.
#10
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Nürnberg
Moderator
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Beiträge: 5835
Zitat ralle_h;19798154
Danke für den Test!

Das sieht doch in der Tat sehr verlockend aus.

Was mich noch brennend interessieren würde:

Ist die getestete Kombi aus MK-26 + Blue Vortex 14 eine Dual oder Tripple Slot Lösung?

Danke schonmal!

Gruß,


Bei mir benötigt der Kühler zusammen mit zwei TY-141 Lüftern 4 Slots (ohne den PCI-E Slot in dem die Karte steckt)
#11
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13892
Wow, damit ich hab ich jetzt nicht gerechnet.

Das nenn ich in der Tat mal ein Monster!
#12
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Stabsgefreiter
Beiträge: 264
Das ist mal ein sehr interessanter Kühler. Wäre ja fast die Überlegung wert meine GTX670 FTW von EVGA damit zu pimpen :D Bin zwar mit dem momentan verbauten GTX680 Kühler recht zufrieden, aber die hier gezeigte Kühlleistungs ist echt der hamer. Aber muss auch sagen wäre schön zu wissen wies mit anderen Lüftern aussehen würde.
#13
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schau mal in den Sammelthread da hab ich auf Seite 1 auch Temperaturwerte mit den TY-141
#14
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Oberbootsmann
Beiträge: 890
Die 660 Ti wird au der Prolimatech Seite ohne Einschränkungen genannt.
Dabei spielt es dann keine Rolle wenn die Karte kein Referenzdesign hat?
(In meinem Fall eine Asus OC 660 Ti)
#15
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Registriert seit: 07.01.2007
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1785
Ein Vergleich mit dem Alpenföhn Peter wäre evtl. angebracht gewesen - der ist ja ebenfalls für seine üppigen Abmessungen bekannt ^^
#16
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 434
Leider zu teuer. Nochmal 70+80€ investieren ist schon happig und dann werden die speicherbausteine nicht gerade gut gekühlt. Gleiches Problem hat Alp.Peter. Für das Geld erwarte ich leise+kühl selbst mit angemessenem OC, alles andere können Stockvarianten ebenso.

Die Breite dieses Teils wäre schon gut genau zu wissen. Hatte bereits einen 140er Lüfter auf eine Graka gespannt, das passte wunderbar in mein P182. Sind da wirklich von Board zu Lüfteranfang 3cm?

Interessant wäre auch die Temperaturen zu sehen wenn man die Kühlerplatte auf der Graka lässt im Gegensatz zu denen die mitgeliefert werden. Zu sehen hier im Test: Prolimatech MK-26 Video Card Cooler Review - Installation and Finished Product :: TweakTown USA Edition

Leider hat die Person dort nur die Temps mit Kühlerplatte getestet und die PLT MK26 teile ausen vor gelassen.
#17
Registriert seit: 28.11.2012

Matrose
Beiträge: 8
Hallo!

Ich habe ein Verständnisproblem welches die verwendeten Lüfter betrifft:
Die Blue Vortex haben einen 3 Pin (Voltage controlled) Anschluß, beim MK-26 liegt ein 4 Pin Y-Adapter Kabel bei, das heißt das PCB der GraKa steuert die Lüfter mittels PWM-Signal, was wiederum bedeutet das 3 Pin Lüfter an einem 4 Pin anschluß nicht geregelt werden können, also auf 100% Drehzahl laufen würden.

Ich hoffe Ihr versteht daher meine Verwunderung die Messergebnisse betreffend
(unterschiedliche Lautstärkewerte Idle/Last.

Kann mich jemand aufklären?!
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