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Pentium 4 Sockel 775 Kühlkörper Roundup

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Seite 10: Thermaltake Jungle 512 Intel Prescott

Der Thermalright Jungle 512 Prescott kommt komplett ohne Heatpipes daher, dafür aber mit speziellem Lamellendesign. Ob er sich gut schlägt, klären wir im nachfolgenden. Die Verpackung besteht aus einem rotem Karton, welcher auf allen Seiten mit Spezifikationen und Name des Kühlers bedruckt ist.

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Lieferumfang:
  • Thermaltake Jungle 512 Intel Prescott Kühler
  • Aufgetragene Wärmeleitpaste
  • Thermaltake 92 mm Lüfter

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Spezifikation laut Hersteller:
  • Lüfter-Maße: 92x92x32 mm
  • Kühler-Maße: 90x40 mm
  • Geräusch: AT30°C=21 dBA, AT38°C= 43 dBA
  • Drehzahl: AT30°C=2300RPM±10%, AT38°C= 3600RPM±10%
  • Preis: 19,90 Euro (bei Caseking)
Der Jungle 512 Prescott ist ähnlich aufgebaut wie der Intel Boxed Kühler. Er besitzt eine Vielzahl an Aluminiumlamellen, welche in der Mitte gespalten sind, sodass aus einer Lamelle 2 werden. Diese sind kreisförmig angeordnet. Die Verarbeitung dieser ist sehr gut.

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Die Aluminiumlamellen sind leicht gedreht um einen kleinen thermischen Vorteil zu erlangen. Auf diese wurde eine Plastikhalterung für den großen Lüfter verschraubt.

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Die Lamellen sind durch ein spezielles Verfahren nochmals geteilt. Durch diese Maßnahme wird die zu kühlende Oberfläche vergrößert und die Wärme kann so effektiver an die Umgebung abgegeben werden.

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Innerhalb der Aluminiumlamellen ist ein 30 mm breiter Kupferkern, welcher im inneren Hohl ist. Dieser reicht bis zur Oberfläche des Kühlers. Durch den Kupferkern ist eine schnelle Wärmeaufnahme vom Prozessor zum Kühler gegeben, die durch die Aluminiumlamellen wieder rasch abgegeben werden. Der Kern ist gut verarbeitet.

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Auf der Bodenplatte ist bereits eine silikonhaltige Wärmeleitpaste aufgetragen, welche jedoch für den Test entfernt wurde.

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Nach dem entfernen der Wärmeleitpaste kommt ein sehr gut verarbeiteter Kupferboden zum Vorschein. Dieser ist plan und frei von Kratzern. Die Verarbeitung ist sehr gut.

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Im Lieferumfang ist ein 92 mm Lüfter aus dem Hause Thermaltake dabei. Er besitzt einen schwarzen Plastikrahmen, in diesem dreht sich der rote Axial- Lüfter. Der Lüfter ist gut verarbeitet, es sind keine Mängel vorhanden. Thermaltake hat dem Lüfter einen 4-poligen Stecker spendiert und unterstützt somit das PWM. Auf niedrigster Stufe dreht er mit 2300 U/min, auf maximaler Stufe mit 3600 U/min. Auf maximaler Stufe ist der Lüfter viel zu laut.
 
Wir haben einen Schalldruck von 59,5 db(A) gemessen, der Lüfter lärmt also schon deutlich vor sich hin.

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Die Montage:
 
Der Kühler besitzt wie der Intel Boxed Kühler die Einrast-Montage. Dazu wird er einfach auf den Prozessor gesetzt und die Haltestifte über die Löcher im Board gesteckt. Danach muss man nur noch die Verankerung reindrücken, bis ein hörbares Einrasten erfolgt.

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Der Leistungscheck:

 
 
Nach 15 Minuten im IDLE liegt die Temperatur bei 31°C und unter Vollast bei 66°C.
 
Unser Kommentar:
Der Thermaltake Jungle 512 Prescott ist ein gut verarbeiteter Standardkühler. Die Kühlleistung ist gerade noch ausreichend für einen Kühler mit hoher Wärmeentwicklung. Er fällt ein wenig auf durch den schön harmonierenden schwarz/rot Ton des Lüfters. Dieser ist allerdings zu laut - trotzdem kommt der Jungle nicht auf bessere Werte.
Als nächster Kühler aus dem Hause Thermaltake ist der TR2-M13 SE