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Kailon MK II Silencer

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Seite 2: Kailon MK II Silencer - der Radiator

Das Logo:

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Der Raddi komplett:

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Die Kühllamellen:

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Die selbstdichtenden Schnelltrennkupplungen:

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Der externe Radiator ist 47 cm hoch. Es handelt sich dabei eigentlich um ein schwarz eloxiertes Alu-Rohr mit sternförmig abgehenden Lamellen außen herum. Diese imposante Konstruktion wiegt allein ohne Inhalt schon stattliche 4,5 kg. Er hat ein Innenvolumen von etwas über 3 dm³, fasst also etwas mehr als 3 Liter Wasser. Dieses große Fassungsvermögen ist dem Passivsystem besonders dienlich. Es dauert es länger, bis sich diese große Menge Wassers aufwärmt. Da es sich in diesem System quasi um ein offenes System handelt, ist kein extra Ausgleichsbehälter nötig.

Auf dem Boden des Kühlturms befindet sich eine 12 V-Pumpe. Diese wird per Kabel, welches an eine PCI-Slot-Blende gesteckt wird, mit Strom gespeist. Der Kühltum steht recht stabil auf seinen 4 Füßen und ist in gefülltem Zustand kaum umzukippen. Durch die blanken Aluminium-Blenden wird nicht nur die Optik sehr aufgewertet, sondern es wird noch ein für den Wärmeaustausch sehr nützlicher Kamineffekt erzeugt, der den normalen Konvektionsaustausch noch unterstüzt. Die Blenden sind allerdings nur locker angebracht, klappern also bei Berührung ein wenig.

Um trotz des externen Radiators einigermaßen flexibel zu bleiben, fügt Kailon dem Set gleich zwei selbstdichtende Schnelltrennkupplungen bei. Diese sind besonders praktisch, weil sich dadurch der komplette Kühlturm ohne Wasserverlust abkoppeln lässt. Man kann ihn dann zum Beispiel einzeln tragen.

Durch die PCI-Blenden-Stromversorgung ist gewährleistet, dass die Pumpe mit Einschalten des PCs anfängt zu pumpen. Man braucht sich keinerlei Gedanken über Stromversorgung, Kabelführung oder ähnliches zu machen. Beim Ausschalten des Rechners geht die Pumpe entsprechend wieder mit aus. Die Pumpe wird über einen Netzteil-Stecker mit dem Ausgang an der PCI-Blende verbunden. Eine ebenso saubere wie komfortable Lösung.

Bei der ersten Inbetriebnahme muss man den Computer erst noch mit einem normalen Luft-CPU-Kühler laufen lassen. Leider weist Kailon nicht auf die Möglichkeit hin, das PC-Netzteil durch Überbrückung zweier Kontakte am ATX-Stecker kurzzuschließen. Die Slotblende hat auch noch zwei Löcher, die als Schlauchdurchlass gedacht sind.

Die selbstabdichtenden Schnelltrennkupplungen ermöglichen noch eine besonders komfortable Anschlussmöglichkeit, die allerdings mit einem kleinen Aufwand, bzw. einer kleinen Umbaumaßnahme am Gehäuse verbunden ist: Wenn man zwei Löcher mit einem Durchmesser von 14 mm in die Rückwand des Gehäuses bohrt, dann kann man seine eigene Schlauchdurchführung mit den Steckverbindern bauen. Durch dieses Loch steckt man das große Ende der Kupplung und fixiert es mit dem im Anschluss vorhandenen Ring, der auf dem unteren Bild etwas abgeschraubt ist. Innen wird der Schlauch wie gewohnt aufgeschraubt. Nach außen steht dann nur der Anschluss heraus. Der Radiator wird dann einfach angesteckt.
Diese mögliche Lösung ist auf jedenfall eleganter, als wenn die Schnellkupplungen irgendwo in der Mitte des Schlauches sind.

Es sei noch darauf hingewiesen, dass der Plexi-Deckel unseres Exemplars nicht dem der Auslieferungs-Version entspricht. Bei unserem Deckel handelt es sich lediglich um ein Provisorium, da das entsprechende Stück zum Zeitpunkt der Auslieferung noch nicht zur Verfügung stand.

 

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