AP1511

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Seite 1: AP1511

Seit geraumer Zeit hat sich auf dem Pumpenmarkt nicht mehr viel getan: Seitdem die Laing DDC alle Rekorde gebrochen hat, kam nichts mehr. Doch nun bringt Alphacool die Oase Coolpump 1511 auf den Markt und verspricht in das Teritorium der Delphi-Pumpe vorzudringen. Wir haben die Pumpe getestet und werden zeigen was an dieser Behauptung dran ist.

Die letzte Oase-Pumpe, die Alphacool verkaufte, war die AP900. Die Pumpe war damals nicht sonderlich leistungsfähig, konnte sich aber mit einem Gleichspannungswandler zu erstaunlichen Leistungen bringen lassen. Rein äußerlich unterscheidet sich die AP1511 überhaupt nicht von der AP900, was die inneren Werte anbelangt aber sehr wohl. Den Gleichspannungswanlder kann man immer noch zur Pumpe dazu kaufen, aber diesmal ist die Pumpe auch ohne den Wandler schon erstaunlich leistungsstark.

Aber vorweg erstmal ein Paar Informationen zu unserem Testverfahren:

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Testverfahren

Um die Förderhöhe der Pumpe zu ermitteln, haben wir zwei Testverfahren angewendet: Erstens haben wir mit einem Manometer den Druck der Pumpe gemessen. 0,9807 bar entspricht einer Förderhöhe von 10 Metern. Zum Messen nahmen wir ein Festo Manometer, welches von 0.0 bis 1.0 bar misst (Festo Art. Nr. 161129). Beim Drucktest war die Pumpe mit Wasser gefüllt und das Manometer befand sich an einem 6 cm Pur-Schlauch-Stück (8/10) hinter der Pumpe.

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Um sicher zu gehen, haben wir die Förderhöhe auch noch praxisnah nachgemessen, indem wir einen Schlauch horizontal geflutet haben und die Höhe der Wassersäule gemessen haben. Hierbei verwendeten wir ebenfalls Schlauch mit einem Innendurchmesser von 8 mm (obwohl das keinen Einfluß auf das Testergebnis haben sollte).

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Um die Fördermenge zu bestimmen haben wir drei Tests durchgeführt: Wir ließen die Pumpe immer aus vollem Lauf heraus (sie wurde vorne mittels eines Kugelhahns abgeriegelt) ein bestimmtes Zeitintervall (in unserem Fall 30 Sekunden) laufen und bestimmten die geförderte Menge mittels einer Waage.
Dabei haben wir folgende 'Schwierigkeitsgrade' eingeführt:

  • Test ohne jeglichen Widerstand: Das Wasser wurde einfach von einem Behältnis in ein anderes umgepumpt, ohne dass es dabei einen größeren Höhenunterschied überwinden musste.
  • Test mit definiertem Widerstand: Über einen zweiten Kugelhahn stellten wir einen definierten Widerstand ein. Da wir diesen über die gesamte Testdauer nicht verändert haben, bzw eben alle Widerstandstests hintereinander durchgeführt haben, ohne den Kugelhahn zu verstellen ist der Widerstand immer gleich groß.
  • Test mit Höhendifferenz und Widerstand: Bei diesem Test wurde zusätzlich zu dem Widerstand des Kugelhahns noch eine Höhendifferenz von 75 cm eingeführt.

Um die Lautstärke der Pumpen einigermaßen bewerten zu können, stellten wir diese auf eine Plastikwanne, welche als Resonanzkörper diente. Dadurch wurden die Geräusche besser wahrnehmbar, bzw. waren besser zu vergleichen.
Hier ein Bild der Kugelhähne. Der Linke ist für den definierten Widerstand zuständig, der andere sorgt dafür, dass das Wasser ohne Anlaufstopp läuft :

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Jetzt gehts aber an die Pumpe:

 

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