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ECT Mach II GT

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Seite 2: Die technischen Details

Die beste Kompressorkühlung auf dem Markt – so werden die Mach II GT-Kühlung seitens ECT angepriesen.

ECT unterstützt durch die Verwendung von spezifischen und im Gegensatz zu nVentiv verbesserten CPU-Kits so gut wie jede Art von CPU. Ob es sich nun um einen betagten Sockel A-Rechner handelt oder um einen neuen LGA775 ist egal. ECT hat eine Lösung im Portfolio und durch die Verwendung von CPU-Kits ist auch die Zukunftssicherheit gegeben, was die Mach II GT-Kühlung zu einem zukunftssicheren Investment macht. Zum Lieferumfang des CPU-Kits gehört ebenfalls der Sealstring, der zum Isolieren bzw. Abdichten zwingend notwendig ist und eine absolute Sicherheit vor Kondensation garantiert.

Im Gegensatz zu Asetek verwendet ECT keine „externen“ Bauteile wie die ChillControl. Bei den ECT-Kühlungen ist bereits die Steuerplatine im Gehäuse integriert und man spart sich somit ein Kabelsalat im Gehäuse - sehr lobenswert. Ein kleines USB-Kabel muss einfach direkt am Motherboard angeschlossen werden und schon ist das MACH II Desktop Control Center einsatzbereit. Ein „Not-Aus“ Mechanismus ist integriert und schützt so die wertvolle Hardware vor Zerstörung.

Die LCD-Anzeige in der Frontpartie ist ebenfalls über das MACH II Desktop Control Center programmierbar und zeigt je nach Wunsch CPU-Takt, Evaporator Temperatur oder frei definierbare Texte an. Ein nettes Gimmick.

Die Funktionsweise einer Kompressorkühlung ist im Grunde recht simpel zu erklären. Im geschlossenen Kühlkreislauf, der nicht nach einer bestimmten Zeit wieder "aufgefüllt" werden muss, ist ein Kühlmittel, das zirkuliert. Im Fall der Mach II GT wird R404a als Kühlmittel verwendet, welches tiefere Temperaturen als das R134a der normalen Mach II ermöglicht. Der Kompressor alias Verdichter komprimiert das gasförmige Kühlmittel, so dass das Gas zwar immer noch im gasförmigen Aggregatzustand vorliegt, aber einen hohen Druck besitzt. Um das Kühlmittel wieder in den flüssigen Aggregatzustand zu transformieren fließt es durch den Radiator alias Verflüssiger und wird dort abgekühlt bzw. verflüssigt. Um den vorliegenden hohen Druck wieder zu mindern ist das Kapillarrohr zuständig. Danach fließt das flüssige Kühlmittel Richtung Verdampfer, oder auch Evaporator, wo es verdampft und die Wärme der CPU aufnimmt. Das verdampfte Kühlmittel ist nun wieder im gasförmigen Zustand vorhanden und fließt nun wieder zum Kompressor alias Verdichter. In der unteren Schemazeichnung ist alles nochmals visualisiert. Die roten Linien stellen die gasförmigen Phasen des Kältemittels dar und die blauen Linien die flüssigen Phasen dar.

Der Lieferumfang unserer Mach II GT:

  • Kühleinheit mit R404a befüllt
  • LCD-Anzeige
  • CPU-Kit für Sockel 754/940/939 und für den LGA775
  • Silbernes Alumnium-Kit

Eine Kühlung in diesen Umfang würde bei MIPS-Computer um die 860€ kosten.

Wie alle Kompressorkühlungen ist die Mach II GT recht schwer. Stolze 19,5 kg bringt die GT auf die Waage.

Auf der nächsten Seite schauen wir uns die Mach II GT im Detail an.