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Fünf Lüftersteuerungen im Härtetest

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Seite 6: Scythe-Kaze-Master-5,25

Das zweite Exemplar aus dem Hause Scythe wurde auf den Namen "Kaze-Master" getauft und erinnert durch sein äußeres Erscheinungsbild mit den vier Potentiometern an eine Lüftersteuerung der ersten Stunde. Weiter verfügt die Steuerung über ein VF-Display, welches die aktuelle Drehzahl der Lüfter sowie die entsprechenden Temperaturen anzeigt. Die Steuerung ist für 36,90 Euro erhältlich und benötigt einen freien 5,25-Zoll-Laufwerksschacht. Neben der hier getesteten schwarzen Variante bietet der taiwanische Hersteller zudem eine silberne Ausführung an.

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Die Lüftersteuerung im Detail:

Der japanische Hersteller hat sich bei dem bei diesem Modell auf das Wesentliche konzentriert und eine auffallend schlichte Lüftersteuerung entworfen, welche dennoch zu gefallen weiß. Die Front besteht aus einem spiegelnden Kunststoff und wirkt durchaus edel. Die Lüftersteuerung ist für den Einbau in einen freien 5,25-Zoll-Laufwerksschacht konzipiert und wird mit insgesamt vier Schrauben fixiert. Neben dem schicken Design kann der Lüftersteuerung ebenso eine sehr gute Verarbeitung attestiert werden. Scharfe Kanten am Metall konnten wir nicht finden, alle Ecken sind sauber abgerundet. Die Drehregler lassen sich mit einem angenehmen Widerstand drehen und bieten einen stufenlosen Regelungsbereich zwischen 3,33 und 11,23 Volt. Dadurch lassen sich auch Lüfter mit einer sehr geringen Anlaufspannung optimal betreiben.

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Insgesamt können bis zu vier Lüfter überwacht und unabhängig voneinander gesteuert werden. Aktuelle Drehzahlen und Temperaturen werden auf einem gut ablesbaren VF-Display dargestellt, welches im ausgeschalteten Zustand hinter der spiegelnden Front verschwindet. Um Drehzahl und Temperatur voneinander zu differenzieren, nutzt Scythe unterschiedliche Farbtöne. Eine Alarmfunktion mahnt den Benutzer bei überschreiten der 75 °C-Grenze oder bei einem Lüfterausfall durch einen alarmierenden Ton. Es ist möglich den Alarm komplett abzuschalten, indem man einen Jumper auf der Rückseite der "Kaze-Master"-Lüftersteuerung setzt. Die Temperatur lässt sich wahlweise in Fahrenheit oder Grad Celsius anzeigen. Die Anpassung erfolgt wie bei der Alarmfunktion über einen Jumper auf der Platine.

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Einziger Negativpunkt der sonst tadellosen Steuerung sind die schlecht positionierten Lüfteranschlüsse auf der Rückseite der Platine. Diese befinden sich zwischen vier Kondensatoren und dem Halterungsblech und sind demzufolge nur schwerlich zu erreichen. Hier wäre eine zentralere Positionierung sinnvoller gewesen.

Lieferumfang:

Zum Lieferumfang zählen neben der eigentlichen Lüftersteuerung eine doppelseitige Anleitung in den Sprachen Englisch, Französisch, Japanisch, Spanisch und Deutsch. Zudem beinhaltet das Paket insgesamt vier Temperatursensoren und vier 3-Pin-Lüfterkabel mit jeweils einer Kabellänge von 75 Zentimetern.