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Fünf Lüftersteuerungen im Härtetest

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Seite 2: Aerocool Modern-V

Der taiwanische Hersteller Aerocool hat sich in der Vergangenheit mit besonders großen und ausgefallenen Lüftersteuerungen einen Namen in der Moddingszene gemacht. Vor allem die "GateWatch"-Reihe überzeugte viele Anwender auf ganzer Linie. Unser erster Prüfling ist das neueste Produkt aus dem Hause Aerocool und trägt den Namen "Modern-V". Die Lüftersteuerung beinhaltet, wie ihre Vorgänger, ein äußerst großes Display, wodurch der Debütant zwei 5,25-Zoll-Schächte in Anspruch nimmt. Dadurch ist die Lüftersteuerung, neben der "NZXT-Sentry-LX", die Voluminöseste im Test. Die Steuerung ist bereits im Handel für 39,90 Euro erhältlich.

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Die Lüftersteuerung im Detail:

Auf den ersten Blick erinnert das Display der Lüftersteuerung an US-amerikanische Fernsehstreifen der achtziger Jahre. Dessen ungeachtet lässt es sich sehr gut ablesen und bietet auf Anhieb eine auffallend gute Übersichtlichkeit. Mit lediglich drei Tasten lassen sich bis zu vier Temperatursensoren und ebenso viele Lüfter überwachen respektive regeln. Die Verarbeitung der Lüftersteuerung ist auf einem hohen Level. Mithilfe einer Temperaturskala werden die Temperaturen grafisch dargestellt, indem die einzelnen Komponenten mit einer grafischen Verbindungslinie verknüpft sind, welche je nach Temperaturwert ihre Intensität verändert. Außerdem werden die aktuelle Lüftergeschwindigkeit sowie die dazugehörige Temperatur in Textform dargestellt. Durch einen einzelnen Knopfdruck, kann die Anzeige der Temperatur von Celsius auf Fahrenheit umgestellt werden.

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Die "Modern-V"-Lüftersteuerung stellt jeweils einen Lüfter in Relation mit einem Temperatursensor. Zudem hat der Anwender die Wahl zwischen einem manuellen und automatischen Modus. Im automatischen Betrieb passt die Steuerung die Lüftergeschwindigkeit der Temperatur an. Sobald ein frei wählbarer Grenzwert überschritten wird, gibt die Steuerung ein akustisches Alarmsignal aus. Dies passiert ebenso, wenn ein Lüfter ausfällt. Im manuellen Modus kann der Anwender die Lüftergeschwindigkeit in Hunderterschritten frei auswählen.

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Die Bedienung ist auffallend unkompliziert, da das Display logisch aufgebaut ist. Mithilfe der zwei Pfeiltasten navigiert man zwischen den einzelnen Lüftern und kann dadurch die Lüftersteuerung bequem konfigurieren. Obendrein kann die Hintergrundbeleuchtung des Displays mit einem einfachen Knopfdruck ausgeschaltet werden. Der Einbau geht innerhalb kürzester Zeit von statten. Die Temperatursensoren und Lüfterkabel sind bereits montiert, wodurch man lediglich die Temperatursensoren platzieren und die Lüfter anschließen muss. Leider befinden sich Strom- und Lüfterkabel an einem Strang, wodurch – im Falle eines Defekts – der ganze Strang erneuert werden muss. Zudem lassen sich dadurch unbenutzte Kabel leider nicht entfernen. In Zeiten von Netzteilen mit Kabelmanagement und anderen platzsparenden Maßnahmen, ein unnötiger Minuspunkt.

Lieferumfang:

Aerocool legt nur das nötigste Zubehör bei. Neben einem Handbuch liegen acht Befestigungsschrauben, zwei zusätzliche Temperatursensoren sowie sechs Klebestreifen bei. Eine Folie schützt das Display vor Beschädigungen.