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Sechs Silent-CPU-Kühler im Test

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Seite 2: Thermalright HR-01plus

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Den Auftakt in diesem Vergleichtstest macht der HR-01 Plus CPU-Kühler aus der Edelschmiede Thermalright. Mit dem High Riser 01 startete der Hersteller nicht nur sein Debüt für Towerkühler, sondern auch für eine mittlerweile sehr erfolgreiche Serie speziell silenttauglicher Produkte. Das Hauptaugenmerk liegt auf die Ausrichtung auf dem passiven Betrieb und dem Einsatz bei geringem Luftdurchsatz im Gehäuse.

 

Frontansicht

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Wie man es schon von den Produkten aus Taiwan gewohnt ist, kommt auch dieser Proband in einer schlichten Verpackung zum Käufer. Lediglich ein Aufdruck der Bezeichnung an der Seite lässt den Unterschied des Inhalts zu den anderen Pappschachteln aus dem gleichem Hause erkennen. Im Inneren ist alles vom Schaumstoff gegen Stöße geschützt.

 

Lieferumfang

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Fast keine offenen Wünsche lässt der Lieferumfang, denn es ist alles dabei was man neben den Kühler braucht: eine bebilderte Anleitung, auf Hochglanz poliertes Montagematerial, ein stabile Backplate, ein Paar Lüfterklammern, ein Aufkleber, und eine großzügige Menge Wärmeleitpaste in einer Tube runden den positiven Eindruck ab. Die Wahl des Lüfters überlässt der Hersteller dem Kunden.

 

Frontansicht

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schräge Frontansicht

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Seitenansicht

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Wie das Suffix „Plus“ es schon vermuten lässt, handelt es sich beim diesem Kühler um eine aufgebohrte Variante seines Vorgängers HR-01. Im Rückblick kann man sagen, dass 2007 war für Thermalright ein Jahr der Modellpflege war, denn auch der Ultra-120, Ultra-90 und der SI-128 bekamen ihre überarbeiteten Nachfolger.

 

Top-Ansicht

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Am auffälligsten sind die sechs Heatpipes, die nun für den Wärmetransport zuständig sind. Doch auch die Kühloberfläche wurde gesteigert, in dem zwei weitere Kühllamellen verbaut worden sind. Die dritte Optimierung ist gleichzeitig eine polarisierende, was auch die unterschiedlichen Meinungen in unserem Forum bestätigen. Wie schon der Ultra-120 Extreme besitzt der HR-01 Plus eine konvexe Bodenplatte. Der Grund für diese Maßnahme sind laut Thermalright die sehr häufig konkaven Heatspreader aktueller CPUs von AMD und Intel. Durch diese höhere Passgenauigkeit soll die Kühlleistung nochmals gesteigert werden. Bei planen, nicht nach innen gewölbten Heatspreadern, wirkt sich dies leider nachteilig aus, da man den Unterschied mit der Verwendung von mehr Wärmeleitpaste ausgleichen muss. Viele User im Forum griffen deswegen zum Schleifpapier und passten den Kühler ihrer CPU an.

 

Lamellen-NahansichtDetailansicht - Lamellendesign

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Betrachtet man die verwendeten Materialien und die Qualität der Verarbeitung so kann man sagen: „Typisch Thermalright!“. In der vernickelten Coldplate aus Kupfer sind die sechs Heatpipes eingelassen. Die Kupferrohre sind ebenfalls vernickelt und auf Hochglanz poliert worden. Doch auch die Aluminium-Kühllamellen haben ein Glossy-Finish. Die Kühllamellen selbst besitzen kleinere Löcher, die dem Wärmestau bei langsam drehenden Lütern durch eine erzwungene Luftverwirbelung entgegenwirken sollen. Auch der Abstand der Lamellen ist mit knapp über 3mm sehr groß und auf dem Niveau des Nanoxias CX12-360, nur der Scythe Ninja kann hier mit einem größeren Abstand aufwarten. Insgesamt sind die Qualität und die Verarbeitung sehr gut und lassen keine Kritik zu, die Kühllamellen sind stabil und lassen sich nur schwer verbiegen, Bearbeitungsspuren sind keine zu finden.

 

Bodenplatte Bodenplatte - Spiegeltest

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Die Bodenplatte ist wie, schon erwähnt konvex und hat einen leichten Glanz. Minimal sind noch Rillen von der maschinellen Fertigung zu erkennen.

 

Montage Montage-Detailansicht

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Das Montagekonzept ist nur für den Sockel 775 und den AM2 bzw. AM2+ ausgelegt. Für ältere Sockel muss man zu optionalen Zubehörteilen greifen. Für beide o.g. Sockel ist ein Mainboardausbau vonnöten. Mittels einer Backplate und einem entsprechenden Aufbau auf der Mainboard-Vorderseite wird der Kühler verschraubt. Je nach Beschaffenheit des Heatspreaders lässt sich der HR01 Plus noch drehen. Die unterste Kühllamelle hat einen hohen Abstand zum Sockel und könnte höchstens mit einigen Kühlkörpern auf Gigabyte-Boards kollidieren. Doch auch die Höhe des Kühlers kann bei einigen schmalen Gehäusen für eine Inkompatibilität sorgen.

Weiterhin kann man den Kühler durch den hauseigenen Rückseitenkühler IFX-10 und den nicht frei erhältlichen HR-10 optimieren. Diese werden zwischen der Backplate und dem Mainboard verschraubt und sollen für eine zusätzliche Kühlung sorgen.

War der Vorgänger nicht auf den aktiv belüfteten Betrieb ausgelegt, kann bei dem HR-01 Plus mittels Lüfterklammern ein 120-mm-Lüfter installiert werden. Diese nutzen die Montagelöcher auf der Innenseite des Lüfters und erschwert die Montage wenn man Lüfter mit Stegen (z.B. Yate Loon D12SL) einsetzt.