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XXL-Test: Aktuelle Twin-Tower-Kühler im Vergleich

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Seite 4: Detailbetrachtung be quiet Dark Rock Pro 2 Teil 1

Frisch von der diesjährigen CeBIT schaffte es knapp vor Redaktionsschluss auch noch der Dark Rock Pro 2 von be quiet in die Räume der Redaktion. Die leicht veränderte Version des Kühlkörpers - die Unterscheide zur ersten Revision sind insbesondere im neuen Montagekit und dem vergrößerten Mittellüfter zu suchen - kommt mit zwei hauseigenen Lüftern der Marke "Silent Wing 2" samt integriertem Y-Adapter. Fernerhin mit von der Partie sind die Installationsvorrichtung samt Anleitung sowie zwei Paar Lüfterklammern und eine Spritze Wärmeleitpaste.

bq darrock_pro2_07

Insgesamt verfügt der Kühler über sieben u-förmige Kupferkapillare mit jeweils sechs Millimetern Durchmesser. Die zahlreichen Aluminiumfinnen sind asymetrisch in Richtung des Luftstroms mit kleinen Aussparungen versehen, um den aerodynamischen Widerstand zu reduzieren. Bei der Montage ist daher unbedingt darauf zu achten, bei der vorherigen Demontage der Lüfter dieser wieder richtig auszurichten.

bq darrock_pro2_01

Sofort ins Auge sticht das aufwendige Finish mit der glänzenden, schwarzen Vernickelung. Fernerhin sind die Heatpipes nach oben hin gekapselt und münden in einer verschraubten Aluminiumplatte. Mit einer Dicke von zwei Zentimetern und der schwarz-eloxierten Optik grenzt sich der Kühler von seiner Konkurrenz zumindest in puncto Optik erfolgreich ab.

bq darrock_pro2_03

Die Bodenplatte des Dark Rocks ist ebenfalls vernickelt und kommt in Hochglanzoptik daher. In Längsrichtung sind feine, kurvenförmige Linien in das Kupfer gedreht, damit sich gröbere Teilchen der Wärmeleitpaste besser verteilen können. Ebenfalls ist der Unterboden plan ausgeführt.

bq_darrock_pro2_04.jpg

Zwei Lüfter liegen dem Kühler aus dem Hause be quiet bei. Zum einen ein mittig verbauter, rahmenloser 135-Millimeter-Lüfter und ein kleinerer 120 Millimeter messender Ventilator an der Front. Beide werden mit Drahtklammern am Kühlkörper befestigt. Die Verbindung mit dem Mainboard erfolgt über einen vierpoligen PWM-Anschluss, dank des im Lüfterkabel integrierten Y-Adapters können beide an einem Anschluss betrieben werden. Fernerhin bauen die Lüfter auf den unlängst vorgestellten Silent Wings 2 auf, sodass ein vermeintlich hochwertiges Lager zum Einsatz kommt. Auf eine Entkoppelung muss nicht verzichtet werden, die Lüfter schließen seitlich mit einem Gummirahmen ab.

bq darrock_pro2_06

Die Vearbeitung ist ohne Tadel und durchweg gut gelungen, scharfe Kanten oder krumme Kühlfinnen sucht man vergebens.

 

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Kommentare (19)

#10
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Registriert seit: 27.02.2010
Schläfrig-Holzbein
0815-was-so-läuft-Radio-Pop-Rock
Beiträge: 13524
Wo sind denn da die Wasserkühlanschlüsse?! :confused:
#11
Registriert seit: 06.03.2012
Bonn
Stabsgefreiter
Beiträge: 326
Der Test ist echt spitze. Gefällt mir sehr sehr gut.

Was mir fehlt ist jedoch die Lautstärke der einzelnen Tower mit Serienlüfter und zudem der Noctua NH D14 (der wird ja hier relativ oft empfohlen) in den Vergleichstabellen.
#12
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Registriert seit: 12.07.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 995
Zitat Glenlivet;18795661
Das schlechte Abschneiden des SB-E Silver Arrow wundert mich ein bisschen. Scheint fast so als wäre der weniger leistungsstark als der normale Silver Arrow.
Irgendwie verstehe ich Thermalright nicht, wenn die Neuauflage nicht signifikant besser ist als der Vorgänger.


Beim neuen Silver Arrow SB-E wurde die Leistung mit langsamen Lüftern verbessert und die Standardlüfter machten auch einen großen Sprung nach vorne. Aus meiner Sicht bietet der TR SA SB-E den derzeit besten Kompromiss aus Lautstärke und Performance (kenne alle sehr guten Twintower bis auf den Dark Rock Pro 2) mit der Standardbelüftung und der Standard-WLP.

mfg dorndi
#13
Registriert seit: 24.11.2003

Leutnant zur See
Beiträge: 1115
Ich hätte es noch interessant gefunden, wenn man zum Vergleich den Thermalright True Spirit (4 Heatpipes) getestet hätte. Der True Spirit 140 ist ja in der Übersicht zu finden.

#14
Registriert seit: 05.12.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1469
Wie immer fehlt eine Sache in den Diagrammen:
"Kleiner/Geringer ist besser".

Nicht jeder weiss, was "Delta-T in Kelvin" bedeutet, und wie das zu werten ist.

Aber da werd ich mir noch jahrelang die Finger wund schreiben können ^^
#15
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Registriert seit: 31.12.2011
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4375
Oh ja das wirst du ^^
#16
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Registriert seit: 24.02.2005

Moderator
Luft statt Wasser
Beiträge: 22527
Zitat Sushimaster;18796710
Wie immer fehlt eine Sache in den Diagrammen:
"Kleiner/Geringer ist besser".

Nicht jeder weiss, was "Delta-T in Kelvin" bedeutet, und wie das zu werten ist.

Aber da werd ich mir noch jahrelang die Finger wund schreiben können ^^


Der interessierte Leser wird auch auf die nachfolgende Textstelle stoßen und daher erübrigen sich solche Dinge. Das man nicht alles mitbekommt, wenn man nur durch die Diagramme schaut, kann man leider nicht ausschließen. Mal schauen, ob wir die Diagramme zukünftig überarbeiten. :wink:
Zitat
Für den Vergleich dient die Differenz aus dem arithmetischen Mittel der Temperaturen aller vier Kerne der letzten 5 Minuten des Tests und der jeweiligen Raumtemperatur.


@marvinator: Jepp, allerdings ohne ein konkretes Zeitfenster..
#17
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Registriert seit: 07.10.2009
Hannover
[online]-Redakteur
Pilger
Beiträge: 2586
Zitat Psycheny;18796577
Ich hätte es noch interessant gefunden, wenn man zum Vergleich den Thermalright True Spirit (4 Heatpipes) getestet hätte. Der True Spirit 140 ist ja in der Übersicht zu finden.


Der kleinere True Spirit läuft in unseren Charts unter Thermalright True Spirit 120 und ist auch vorhanden. Bei den Doppellüfter-Benches fehlt er, da ich beim damaligen Test kein zweites Paar Lüfterklammern hatte. :)
#18
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Registriert seit: 21.09.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 160
Zitat
Sofern in den Charts keine gesonderte Angabe über den Durchmesser der verwendeten Referenzlüfter zu finden ist, wurde aus Kompatibilitätsgründen mit dem 120-Millimeter-Modell getestet.

Dass heißt, z.B. der NZXT Hawik 140, DRP2, Thermalright Macho, Thermalright True Spirit 140, Phanteks PH-TC14PE, Alpenföhn K2 u.a. wurden alle nur mit 120 mm Referenzbelüftung getestet?

Das wäre aber schade, denn die genannten Kühler sind auf 140 mm Belüftung ausgelegt (Ausnahme: DRP2 mit seiner "Mischbelüftung" 135/120 mm) und die Leistungsdaten sind somit nicht aussagekräftig. Bzw. die Ergebnisse der Kühler zueinander werden sogar verfälscht, da einige (z.B. Prolimatech Genesis) dann doch mit 140er Belüftung getestet wurden. Die Unterschiede zwischen 120 und 140 mm Belüftung fallen nämlich meist deutlich aus, das habe ich gerade selbst beim DRP2 und NH-D14 gesehen, die gehen erst richtig ab mit kompletter 140er Belüftung.
Ich denke auch, für den Interessenten (potenziellen Käufer) ist das so nicht relevant, denn der wird z.B. einen Phanteks kaum mit 120er Lüftern betreiben wollen, der wird entweder die Serienbelüftung nehmen oder sich was für eine alternative 140er Lüfterbefestigung einfallen lassen ...

Apropos, Lüfterkompatibilität, es ist zwar richtig, dass es schwierig ist, da alle Kühler unter einen Hut zu bringen. Dennoch finde ich, da hättet ihr etwas "kreativer" sein sollen. Mit einem entsprechenden Gummiband (durch die Lüfterstege gefädelt oder um halb eingedrehte Lüfterschrauben gehakt) beispielsweise kriegt man so ziemlich jeden Lüfter auf jeden Kühler geschnallt.
#19
Registriert seit: 10.04.2008

Gefreiter
Beiträge: 34
Irgendwie blicke ich bei den ersten beiden Diagrammen nicht durch...
Ich lese was von Lautstaerkelevel, sehe aber Temperatureinheiten?
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