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Test: Xilence M612 Pro - 140-mm-Kühler mit guter Preis-Leistung

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Seite 4: Montage, Lüfterleistung und Besonderheiten

Für die Montage des Xilence M612 Pro - die im Übrigen der des Alpenföhn Matterhorns gleicht - wird zuerst auf der Rückseite des Mainboards die entsprechend zum Sockel gehörende Backplate montiert. Im Falle des Sockels 1366 setzt man hingegen auf vier kleine Gewindemuttern mitsamt runder Plastikhalterung, die mit einem Klebestreifen auf der Rückseite fixiert werden. Danach werden auf der Seite des Sockels die Abstandshalter mit ihren Unterlegscheiben in die Gegengewinde eingedreht und die Wärmeleitpaste verteilt. Anschließend wird am Kühler noch das entsprechende Retention Modul angebracht und mit den Abstandshaltern verschraubt. Das Eindrehen gestaltet sich aufgrund der Thumbscrews recht einfach. Danach wird noch der Lüfter mit den mitgelieferten Lüfterklammern angebracht und die Installation ist abgeschlossen.

Insgesamt gestaltet sich der Prozess recht angenehm und ist ohne großen Kraftaufwand zu bewerkstelligen, nach der Montage sitzt der Kühler sicher auf der CPU. Allerdings empfehlen wir, in der Mitte der Kühlerunterseite einen kleinen zusätzlichen Kleks Wärmeleitpaste aufzutragen. Zumindest bei unserem Xeon W5590 für Sockel 1366 war die Kühlerunterseite nicht vollständig mit Wärmeleitpaste benetzt und der Kühler hatte mittig keinen Kontakt zur CPU. Grund: Durch das Verlöten des Heatspreaders mit dem DIE ist dieser unterschiedlich stark gewölbt und kann - bei stärkerer Krümmung - die Kontaktfähigkeit zum Kühlerboden beeinträchtigen. Einige Hersteller wie Thermalright oder Prolimatech setzen daher auf eine konvex geformte Bodenplatte, die des Xilence ist hingegen vollständig plan.

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Wie steht es mit dem beigefügten Serienlüfter? Bei 12 Volt dreht er mit 1200 Umdrehungen pro Minute, die Förderlautstärke ist dabei nicht wirklich leise aber auch nicht nervig laut. Hört man ganz genau hin, ist außerdem aus nächster Nähe ein leises Lagerklackern wahrzunehmen, die Intensität kann aber als gering beschrieben werden. Wird die Spannung auf 7 Volt reduziert, dreht der Lüfter noch mit 620 Umdrehungen pro Minute und ist selbst auf kurze Distanz nicht mehr wahrnehmbar. Das Lagerklackern besteht weiterhin, jedoch mussten wir unser Ohr schon wenige Zentimeter vor den Lüfter halten, um es überhaupt wahrnehmen zu können. Bei 5 Volt ist der Lüfter naturgemäß nochmals leiser und läuft bei 350 Umdrehungen pro Minute.

Bleibt festzuhalten: Erfreulicherweise handelt es sich bei diesem Exemplar nicht um einen Rabauken der öffentlichen Ruhestörung wie in den bisherigen Kühlerreviews und im geregelten Betrieb beweist der Lüfter echte Silent-Qualitäten.

Eckdaten des mitgelieferten Lüfters
12 Volt 1200 Umdrehungen pro Minute, minimales Lagerklackern, mittlere Förderlautstärke
7 Volt 620 Umdrehungen pro Minute, minimales Lagerklackern
5 Volt 350 Umdrehungen pro Minute, minimales Lagerklackern
Anlaufverhalten
300 Umdrehungen pro Minute bei 4,9 Volt
Regelbereich
280 Umdrehungen pro Minute bei 4,8 Volt bis 1200 Umdrehungen pro Minute bei 12 Volt