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Test: Xilence M612 Pro - 140-mm-Kühler mit guter Preis-Leistung

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Seite 3: Detailbetrachtung Teil 2

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Der mitgelieferte Lüfter besteht aus zwei Komponenten, zum einen aus dem leicht angerauten roten Plastik der Rotorblätter und zum anderen aus einer Art grauem Hartgummi, das den Lüfter an den Seiten umgibt und ihn damit akustisch entkoppelt. Das gummi-/stoffartig gesleevte Lüfterkabel ist circa 43 cm lang und damit mehr als ausreichend dimensioniert, beim Anschluss handelt es sich um eine vierpolige PWM-Ausführung. Die Bohrungen an der Seite entsprechen denen von 120-mm-Lüftern, handelsübliche 140-mm-Lüfter können daher nur mit einem leichten Biegen der Lüfterklammern montiert werden. Das Xilence-Logo auf der Oberseite ist aus Aluminium gefertigt und unterstreicht den wertigen Gesamteindruck

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Die Bodenplatte des Xilence M612 Pro kommt - wie der restliche Kühlkörper - in einer Silberoptik daher, im Detail handelt es sich um vernickeltes Kupfer. Im Vergleich fällt das Finish der Bodenplatte leicht hinter die allgemein sehr wertige Verarbeitung zurück. Es zeigen sich feinste Rillen auf der Unterseite, die jedoch mit der Hand nicht fühlbar und damit nicht allzu tief sind. Da eine polierte Bodenplatten aber auch den Nachteil mit sich brächte, dass sich etwas gröbere Partikel der verwendeten Wärmeleitpaste nicht mehr in den Zwischenräumen anlagern könnten und die Paste demzufolge sehr fein sein müsste, sehen wir dies nicht als Kritikpunkt an.

Etwas ärgerlich ist es trotzdem, denn der restliche Teil kann mit der Qualität der Klassenbesten von Prolimatech mithalten.

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Die sechs 6 Millimeter U-förmig angeordneten vernickelten Heatpipes sind mit der Kühlerunterseite verlötet. Aufgrund der recht kompakten Tiefe des Kühlers verlaufen diese aber nicht gradlinig nach oben, sie sind - ähnlich dem Prolimatech Armageddon - gebogen und ineinander verschlungen. Parallel nebeneinander angeordnet, halten sie außerdem die gesteckten Aluminiumfinnen an Ort und Stelle.