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Test: Aqua Computer aquaduct 360 eco+ - Das Gerät im Detail

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Seite 2: Das Gerät im Detail

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Bei der aquaduct 360 eco+ handelt es sich um eine Kombination aus passiver und aktiver Wasserkühlung, die aufgrund ihrer Bauweise beide Arten in einem Produkt vereint. Auf der einen Seite verbaut Aqua Computer einen klassischen Triple-Radiator mit drei aktiven 120-mm-Lüftern und auf der anderen Seite sorgen passive Kühlprofile für eine zusätzliche Kühlleistung.

Die externe Wasserkühlung wird vormontiert geliefert und kann direkt in Betrieb genommen werden. Das Gehäuse misst 224 x 590 x 108 mm (BxHxT) und bringt ohne Kühlflüssigkeit etwa 9,5 kg auf die Waage. Während der Sockel und Deckel aus Delrin bestehen, kommen sowohl die Front- als auch die Rückseite aus gebürstetem Edelstahl daher.

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Der bereits angesprochene Sockel aus Delrin ist etwas breiter und gewährleistet dadurch einen sicheren Stand. Der Sockel selbst ist auf vier Gummifüßen platziert, die einerseits vibrationshemmend wirken und anderseits für einen rutschfesten Stand sorgen.

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Im Sockel selbst verbaut der niedersächsische Hersteller die Elektronik, die 12-Volt-Pumpe sowie alle nötigen Anschlüsse. Im Detail stehen dem Anwender hier zwei G1/8-Zoll-Anschlüsse und eine USB-Schnittstelle zur Verfügung. Über einen weiteren Port wird die aquaduct 360 eco+ mit Strom versorgt und mit einer externen Platine verbunden, die für den Einbau im PC beiliegt und am Netzteil angeschlossen wird. Über die USB-Schnittstelle wird die externe Wasserkühlung mit dem PC verbunden und kann so gesteuert und überwacht werden.

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Die bereits angesprochene Platine passt in jeden handelsüblichen Erweiterungsslot eines Gehäuses und sorgt einerseits für die Stromversorgung der aquaduct 360 eco+ und anderseits für zahlreiche weitere Funktionen. So besteht die Möglichkeit die Platine mit dem Mainboard zu verbinden. Mithilfe eines künstlich generierten Tachosignals und dem BIOS des Mainboards kann so eine Notabschaltung des PCs realisiert werden. Außerdem kann ein externer Durchflusssensor angeschlossen werden, der den Durchfluss misst und überwacht. Zuletzt besteht zudem noch die Möglichkeit drei Temperatursensoren anzuschließen und die PC-Komponenten im Bezug auf ihre Temperatur zu überwachen sowie die Lüftergeschwindigkeit entsprechend manuell oder automatisch über die aquasuite-Software anzupassen.

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Der Ausgleichsbehälter ist in den äußeren Kühlrippen integriert und wird von einem 8-mm-starken Acrylglasdeckel verschlossen. Letzterer wird von acht Inbusschrauben fixiert, die zum Befüllen des Systems allesamt gelöst werden müssen. Da die aquaduct 360 eco+ jedoch ein sehr hohes Fassungsvermögen (circa 800 ml) besitzt, muss der Acrylglasdeckel im Normalbetrieb nur äußerst selten gelöst werden. Ein passender Inbusschlüssel ist im Lieferumfang vorhanden.

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Da die aquaduct 360 eco+ mit einer 12-Volt-Pumpe ausgestattet ist, benötigt man zur Befüllung des Systems eine entsprechende Stromquelle. Bestens geeignet ist dafür ein PC-Netzteil, da es die benötige Spannung liefert und zudem den 4-Pin-Molex-Stecker besitzt. Da die PC-Komponenten während des Befüllungsvorgangs nicht eingeschaltet werden dürfen, legt Aqua Computer einen ATX-Überbrückungsstecker bei. Damit lässt sich das Netzteil ohne zusätzliche Verbraucher einschalten und die Wasserkühlung befüllen.