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Test: Prolimatech Genesis

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Seite 2: Der Kühler im Detail (1)

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Das Fundament für genügend Kühlleistung bilden wie bei allen Modellen der Kühlerschmiede sechs 6-mm-Heatpipes mit feiner Nickellegierung. Prolimatech scheint hiermit wohl das eigene Optimum aus Rohleistung, Gewicht und Platzbedarf gefunden zu haben.

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Aus der soliden Cold-Plate bahnen sich die sechs Kupferrohre ihren Weg in zwei Kühlkörper. Jedoch verlaufen nicht beide nach oben. Der vordere Kühlturm ist um 90° in Richtung RAM-Slots gebogen. Ein ähnliches Modell zeigte bereits Cooler Master mit dem V10. Zu den Vorzügen gehört sicherlich, dass so der Arbeitsspeicher als auch die umliegenden Chipsätze und Bauteile vom Luftzug bei Einsatz eines zweiten CPU-Lüfters profitieren. Die Heatpipes auf der Vorderseite sind hierfür in Form eines „S“ gestaltet, was gegenüber reinen 90°-Biegungen größere Biegeradien ermöglicht. Dadurch verlieren die Kupferrohre weniger an Effizienz. Der hintere Kühlkörper steht im Luftstrom wie ein klassischer Tower.

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Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass der Kühler trotz der augenscheinlich großen Ausmaße nur 800 Gramm wiegt. Die Konkurrenz wie der Scythe Mine 2 oder der Thermalright HR-2 bringt mindestens 300 Gramm mehr auf die Waage, wohlgemerkt ebenso ohne Lüfter.

Wenn man die bisherigen Modelle von Prolimatech kennt, wird man auch den Genesis als einen typischen Kühler des Herstellers wiedererkennen. Die gerade mal 30 mm schlanken und 146 mm breiten Aluminiumfinnen sind beidseitig mit zwei Einkerbungen versehen. Diese dienen lediglich als Führung für die Lüfterklammern. Dieses Muster wiederholt sich wiederum an den langen Seiten. In der Mitte ist das stilisierte G (für Genesis) samt ornamentähnlichen Verzierungen eingeprägt.

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Die jeweils abschließenden Kühllamellen sind im Gegensatz zu den anderen aus einem Stück und auf Hochglanz poliert worden. Die Sonstigen sind längs, entlang der Heatpipes, zweigeteilt. An den Kupferrohren sind die Finnen jeweils nach unten gebogen, um so den optimalen Kontakt mit den Heatpipes zu ermöglichen. Zusätzlich sind beide miteinander verlötet. Aber auch sonst ist für eine sehr hohe Stabilität gesorgt. An insgesamt sieben Punkten sind die Aluminiumfinnen mit der oberen verhakt.

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Weiterhin konnte Prolimatech schon in der Vergangenheit bezüglich der Verarbeitungsqualität punkten und so wird auch der Genesis den Erwartungen gerecht. Wie schon beschrieben, sitzen die Lamellen äußerst stabil auf ihrem Unterbau. Die kupferne Cold-Plate sowie die Heatpipes sind sauber vernickelt. Der Kühlkörper weist auch keine scharfen Kanten auf, selbst die spitzen Winkel an den Seiten sind vorsorglich abgerundet.

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