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Test: Prolimatech Vortex 14 - Fazit

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Seite 5: Fazit

Fassen wir nun noch einmal die wesentlichen Aspekte zusammen. Beginnend beim Lieferumfang fällt dieser nicht gerade üppig aus und ist auf das Wesentliche reduziert, Entkopplungsstifte oder andere Gimmicks sucht man vergebens. Die Verarbeitungsqualität bewegt sich auf einem hohen Niveau und ist tadellos, die beiden uns zur Verfügung gestellten Vortex 14 wirken durchaus hochwertig. Leider sind für ein perfektes Finish die Lüfterkabel nicht gesleevt, die einzelnen Kabelstränge sind lediglich ineinander verdreht. Enthusiasten müssen hier gegebenenfalls selbst Hand anlegen und die Kabel manuell sleeven.

Fernab derlei Äußerlichkeiten spielt der Vortex 14 im Praxistest seine Stärken aber deutlich aus. Ein üppiger Drehzahlbereich von 330 bis 1080 Umdrehungen pro Minute, das sehr leise und dezente Lager und ein, im direkten Vergleich zur Konkurrenz, gesteigerter Airflow sind hier die überzeugenden Argumente.

Getrübt wird dieser Eindruck aber etwas durch die hohe Anlaufspannung, die Lüfter drehen sich erst mit circa 850 rpm. Ebenso benötigt der beleuchtete Red Vortex 14 LED einige Zeit, bis sich das Lager „warmgelaufen“ hat, die Standardversion zeigt sich hier genügsamer und unkomplizierter.

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Positive Aspekte der Prolimatech Vortex 14

  • für 140mm Lüfter großer Drehzahlbereich von 330 bis 1080 rpm
  • leises und genügsames Lager
  • hoher statischer Druck und gesteigerter Airflow im Vergleich zur Konkurrenz

Negative Aspekte der Prolimatech Vortex 14

  • Lieferumfang fällt recht klein aus
  • Lüfterkabel sind nicht gesleevt
  • hohe Anlaufspannung

Für Ultrasilent-Systeme sind die Vortex 14, bedingt durch die hohe Anlaufspannung, nicht die erste Wahl. Für alle anderen, die einen leisen und nicht allzu teuren Lüfter suchen, offeriert sich mit den neuen Prolimatechs aber eine interessante Alternative am Markt. Insbesondere ihr relativ leises Betriebsgeräusch bei maximaler Drehzahl und ihr hohes Fördervolumen prädestinieren sie geradezu für den Einsatz an Prozessorkühlern und Co.

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