> > > > Wärmeleitpasten: Flüssigmetall und Nano-Aluminium

Wärmeleitpasten: Flüssigmetall und Nano-Aluminium

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Wärmeleitpasten: Flüssigmetall und Nano-Aluminium

wlpaufmacherWärmeleitpasten zählen sicherlich zu den elementarsten Produkten im Zubehörmarkt rund um den PC, trotzdem sind sie nicht mehr wegzudenken. Gerade für Enthusiasten, Silentliebhaber und Overclocker zählt oft das letzte Quäntchen weniger an Temperatur. In unserem Test prüfen wir ergänzend zu unserem Test in Hardwareluxx [printed] 01/2010 die aktuellen Top-Produkte des Marktes auf Herz und Nieren.

Wie man beim Begriff „Wärmeleitpaste(n)“ schon richtig vermutet, hat sie die Aufgabe, die entstehende Wärme von Prozessor, Grafikkarte etc. zuverlässig und mit einem möglichst geringen thermischen Widerstand an den Kühlkörper aus Kupfer oder Aluminium weiterzuleiten. Soviel zur Theorie, die Praxis sieht meist anders aus. Durch zu dick oder zu dünn aufgetragene Pasten verschlechtert sich die Leistung erheblich, der Kühler „schwimmt auf“ oder hat keinen vollständigen Kontakt zum zu kühlenden Bauteil. So banal es auch klingen mag, aber das richtige Verteilen ist nicht immer einfach.

{gallery}galleries/reviews/wlptest/{/gallery}

Für Anfänger empfiehlt sich daher durchaus die Verwendung eines sogenannten Pads. Diese Pads bestehen meist aus einer Art Kunststoff, der sich bei Hitze verflüssigt. Jedoch sind die Ergebnisse oft um einiges schlechter als mit gut aufgetragener Wärmeleitpaste. Um diesen Effekt zu minimieren, entwickelte der deutsche Hersteller Coollaboratory vor einiger Zeit ein Pad auf Metallbasis, das sich unter dem Einfluss von Hitze ebenfalls verflüssigt. Wie sich das Liquid MetalPad im Verglich zu den Platzhirschen Arctic Cooling MX-2, Prolimatech PK-1 Nano Aluminium, Noctua NT-H1  und der hauseigenen Konkurrenz, der Liquid Pro, schlägt, wird unser Test zeigen. Primär konzentrieren wir uns aber auf den Vergleich aller Produkte untereinander und geben am Ende eine sehr ausführliche Einzelbewertung ab.

Im Laufe des Tests werden wir vor allem die Skalierung der Temperaturverschiebung durch HDT-Technologie ausführlich betrachten und die Ergebnisse genauer analysieren. Soviel sei verraten, die Auswertung bringt einige neue Aspekte ans Tageslicht.