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Noctua NH-D14: Zurück zur Spitze!

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Seite 3: Der Kühler im Detail 2

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In puncto Qualität wird die Kühlerschmiede dem selbstgesteckten Premium-Anspruch gerecht. Der Kühlkörper ist frei von Bearbeitungsspuren, Mängeln in der Nickel-Legierung sowie von Schnittkanten. Die Kühllamellen sind an sechs Stellen ineinander verhakt, was für einen absoluten stabilen Halt auf den Heatpipes sorgt. Die bereits angesprochene Bodenplatte ist sauber verarbeitet und absolut plan.

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Etwas ungewohnt ist die Lüfterwahl, da Noctua keine zwei Exemplare des gleichen Typs vorsieht, sondern zwei unterschiedliche. Der Lüfter am - im Luftstrom vorn liegenden - Kühlturm ist der bewährte NF-P12. Zwischen den beiden Kühlkörpern wird der NF-P14 - ein 140-mm-Lüfter - platziert. Die Lüfterklammern werden seitlich durch die Ösen von schwarzen Plastik-Nippeln geführt.  Dadurch bleiben die Klemmen stets am Lüfter und gewährleisten eine schnelle Demontage. Andererseits werden Modelle wie die Noiseblocker Multiframe durch ihre integrierten, durchgehenden Entkoppler ausgeschlossen. Aber auch Lüfter mit einem verstärkten Rahmen wie die Scyhte S-Flex können nur erschwert montiert werden.

Wie gewohnt werden die Lüfter durch Silikonstreifen vom Kühlkörper entkoppelt. Beim NH-D14 fallen sie hingegen größer aus als beim NH-U12P. Der NF-P12 Lüfter ist auf 12 Volt deutlich hörbar und meldet sich mit einem Surren vom Motor und durch die Bauform der Rotorblätter verstärkte Lüfterrauschen. Bei  7 Volt und 854 U/min ist er noch gut hörbar. Reduziert man die Spannung auf knapp unter 5 Volt, verstummen die Nebengeräusche vollkommen und der Lüfter bietet auch mit 600 U/min eine ausreichende Förderleistung.

Das 140-mm-Gegenstück NF-P14 mit den typischen Montagelöchern wie 120-mm-Lüfter erzeugt auf 12 Volt und 1210 U/min ein ähnliches Klangbild, geprägt von Motorsurren und Luftrauschen. Mit reduzierter Spannung und 720 U/min bei 7 Volt nehmen die Nebengeräusche ab, sind aber noch zu hören. Unterhalb von 5 Volt und 515 U/min ist er kam noch wahrnehmbar. Beide Lüftermodellen glänzen mit einer sehr guten Laufruhe.

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Der Riese wird - wie erwartet - mit dem Mainboard verschraubt montiert. Das SecuFirm-2-Montagesystem bewährte sich schon bei den Vorgänger-Modellen. Auf der Vorderseite werden Montagebügel mit der rückseitigen Backplate fixiert. Die am Kühler angebrachten Federschrauben erlauben mithilfe des beiliegenden verlängerten Schraubendrehers eine schnelle Installation des NH-D14s auf dem Prozessor und eine ebenso einfache Deinstallation.

Der asymmetrische Aufbau des Kühlers ermöglicht den Einsatz von RAM-Riegeln mit hohem Heatspreader, sofern die verkürzte Seite zu den RAM-Bänken zeigt. Der an diesem Kühlturm angebrachte Lüfter kann im Bedarfsfall etwas höher geschoben werden. Andernfalls kann einer der beiden Lüfter als Gehäuselüfter genutzt werden. Entsprechende Schrauben als auch weiche Entkoppler liegen dem Kühler bei. Inkompatibilitäten durch die Ausmaße ergeben sich vor allem bei AMD-Platinen, da hierbei die RAM-Slots sehr nahe am Prozessorsockel liegen. Noctua pflegt allerdings auf der eigenen Website eine umfangreiche Kompatibilitätsliste mit einigen Anmerkungen.

Der Kühler alleine bringt 900 Gramm auf die Waage. Zusammen mit den beiden Lüftern hängen bereits 1,1 kg am Sockel, sodass bei größeren Transport-Aktionen der NH-D14 besser demontiert werden sollte.