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Silverstone NB02B: Dockingstation für jedermann?

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Seite 4: Die Dockingstation im Einzeltest

Wie schon beim letzten Test kommt ein 17-Zoll großes MacBook Pro mit 2,33-GHz-Core-2-Duo-Prozessor, einer ATI-Radeon-X1600-Grafikkarte und 3 GB an Arbeitsspeicher zum Einsatz. Der Dockingstation-Test wird - dank Bootcamp - sowohl unter Windows XP mit Service-Pack-3, als auch unter Mac OS X 10.5.7 durchgeführt werden. Bedauernswert: Unsere CD war defekt und im Downloadbereich der Silverstone-Webseite waren lediglich die Windows-Treiber für den Netzwerkanschluss aufgeführt. Nachdem wir den Silverstone-Support darauf aufmerksam gemacht haben, können die Mac-OS-Treiber nun für unsere Leser unter folgendem Link heruntergeladen werden: Netzwerktreiber für Mac OS X 10.4 / 10.3. In den nächsten Tagen soll auch das offizielle Paket im Downloadbereich der Seite mit den Treibern ergänzt werden.

Windows XP (SP3):

Mac OS X 10.5.7:

USB
  • Nach dem Erstanschluss der Dockingstation werden alle fünf USB-Anschlüsse sofort erkannt und können uneingeschränkt genutzt werden. Durch den Stromanschluss sind sie auch für das Aufladen von MP3-Playern oder Handys geeignet. Ebenso ist der Anschluss eines USB-Hubs kein Problem.
  • Auch beim Konkurrenzbetriebssystem werden alle USB-Ports zuverlässig erkannt und sind sofort bereit. Bis auf die übliche, leicht schlechtere (jedoch betriebssystemabhängige) USB-Performance unter Mac OS X gibt es keine besonderen Auffälligkeiten.
LAN
  • Als einzige Komponente benötigt die integrierte 100-Mbit-Netzwerkkarte eine Treiberinstallation. Dieser findet sich auf der offiziellen Silverstoneseite im Downloadbereich oder auf der beiliegenden Treiber-CD. Es handelt sich um das Modell "AX88772" von ASIX. Nach der Installation kann der Netzwerkanschluss aber ebenso wie die anderen Anschlüsse ohne Probleme genutzt werden. Auch in aktuellen Spielen wie z.B. "Battlefield 2142" oder "Call of Duty 4" wird die Netzwerkkarte zuverlässig erkannt.
  • Die Erkennung des Netzwerkanschlusses erfolgt sofort nach dem Verbinden per USB-Kabel. Ohne Treiber richtet Mac OS X 10.5 die Netzwerkumgebung ein und weist darauf hin, dass kein Kabel angeschlossen ist. Sobald ein Kabel angeschlossen wird, richtet sich der Anschluss entsprechend der Konfiguration ein. Der Nutzung steht somit nichts im Wege. Nutzer der Vorgängerversionen 10.3 und 10.4 müssen einen entsprechenden Treiber installieren.
Audio
  • Die Audioverbindung wird - ebenso wie die USB-Verbindung - direkt und ohne Treiberinstallation erkannt. Im System weist sie sich als "USB PnP Sound Device" aus und richtet sich bei Anschluss des USB-Kabels automatisch als Standardgerät ein, bei einer Trennung wird die interne Soundkarte wieder zugeschaltet. Der Sound ist für Hintergrundbeschallung durchaus in Ordnung, kann jedoch maximal im Mittelfeld eingeordnet werden - leichte Verzerrungen stören das Gesamtbild.
  • Auch hier wird der Audiochip zuverlässig als "USB PnP Sound Device" erkannt - richtet sich aber nicht als Standard-Ausgabegerät ein. Etwas enttäuschend ist dies schon, da der versprochene Komfort darunter leidet. Da sich am Chip nichts geändert hat, ist auch hier der Sound eher mittelmäßig und kann die eingebaute Soundkarte nicht übertreffen. Für die Ausgabe von Systemsounds oder etwas Musik zwischendurch reicht die gebotene Performance jedoch völlig aus.

Insgesamt kann man sagen, dass die Dockingstation einen deutlichen Komfortgewinn darstellt - neben zahlreichen USB-Geräten, werden auch der Audio- und Netzwerkanschluss durch nur einen USB-Anschluss ersetzt. Bedauernswert ist die mittelmäßige Audio-Performance, weshalb der ein oder andere Nutzer wahrscheinlich auf die interne Soundkarte zurückgreifen wird. Gerade Mac-OS-X-Nutzer werden dies wohl vorziehen, da die Soundkarte separat als Ausgabemedium definiert werden muss. Trotzdem nimmt die Docking-Station lästige Anschlussarbeiten ab, sobald das Notebook auch im heimischen Bereich als Hauptrechner genutzt wird.

 

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