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Roundup 2009: Sechs Lüftersteuerungen im Härtetest - Scythe Kaze-Master-Server

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Seite 4: Scythe Kaze-Master-Server

Nachdem wir bereits einige Hersteller im Test hatten, widmen wir uns nun dem japanischen Hersteller Scythe etwas genauer. Bereits im letzten Jahr konnten wir die Modelle Kama-Panel-2 und Kaze-Master-5,25 genauer unter die Lupe nehmen. Unter dem Strich haben beide Modelle überzeugen können und innerhalb ihres jeweiligen Preissegmentes ordentlich gepunktet. Die Kaze-Server-Steuerung gibt es bereits für 39,90 Euro käuflich zu erwerben.

Die Lüftersteuerung:

Schon die Verpackung allein zeigt auf, dass es sich um ein Scythe-Produkt handeln muss. So dauerte es auch nicht lange, bis die Steuerung erstmals begutachtet wurde. Bereits beim Auspacken beider Scythe-Produkte fällt die Verwandtschaft deutlich auf und das nicht nur auf optischer, sondern auch auf funktioneller Ebene.

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Die Steuerung soll sich vor allem durch extreme Belastbarkeit und genaue Ansteuerung der Lüfter auszeichnen. Der Hersteller gibt eine Ausgangsleistung von 12 Watt und einem Ampere pro Kanal an. Dadurch eignet sich die Steuerung auch für extrem leistungsstarke Fans. Selbst die geringe Spannung von 3,8 Volt schafft die Kaze-Server problemlos. Jedoch ist darauf hinzuweisen, dass nicht alle Lüfter bei einer solchen Spannung anlaufen und es demzufolge zu Problemen kommen kann. Durch die Steigerung der Spannung mithilfe der Drehregler kann dieses Problem jedoch schnell gelöst werden.

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Der Lüfter-Controller bietet nicht nur die Möglichkeit sämtliche Einstellungen manuell vorzunehmen. Mithilfe des Automatik- und Semiautomatikmodus übernimmt der Controller die Lüftersteuerung in Eigenregie. Im Automatikmodus kann die Steuerung alle Lüfter nach Bedarf abschalten, während im Semiautomatikmodus der Benutzer die Mindestdrehzahl der Lüfter einstellt. Die Steuerung erfolgt über die vier vorhandenen Drehregler sowie die daneben liegenden Knöpfe. Die Bedienung ist selbsterklärend. Auffällig ist, dass die Drehregler keinerlei Anschlag besitzen. Demzufolge wird eine Feineinstellung der Lüfterdrehzahlen erschwert. Das Display ist mit einer Größe von 11,5 cm ausreichend proportioniert. Einzig und allein die Helligkeit hätte noch etwas besser ausfallen können. Ebenso die Optik weiß zu gefallen, eine Aluminiumfront mit einem extrem spiegelnden Display passen hervorragend zusammen.

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Im Vergleich zum Kaze-Master, den wir bereits im letzten Jahr testen konnten, hat sich der Hersteller dazu entschlossen, die Lüfteranschlüsse auf der Platine anders anzuordnen. Infolgedessen gelangt der Nutzer ohne viel Fingerspitzengefühl an die Anschlüsse. Bevor das Gerät eingebaut wird, sollte sich der Nutzer noch entscheiden, ob er auf die integrierte Alarmfunktion zurückgreifen will, die beim Überschreiten der 75-°C-Grenze, oder dem Ausfall eines Lüfters warnt, da diese nur per Jumper auf der Platine de-/aktiviert werden kann. Die Einstellung °C/°F wird ebenfalls auf diese Weise vorgenommen.

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Lieferumfang:

Zum Lieferumfang zählen neben der eigentlichen Lüftersteuerung eine doppelseitige Anleitung in den Sprachen Englisch, Französisch, Japanisch, Spanisch, Russisch und Deutsch, die über alles Wissenswerte Aufschluss gibt. Ebenso beinhaltet das Päckchen vier Temperatursensoren, vier 3-Pin-Lüfterkabel mit jeweils einer Kabellänge von 70 cm, einen Adapter für den Stromanschluss, vier Schrauben und Klebepads zur Fixierung der Temperatursensoren.