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Buyer's Guide 2016: Bauvorschlag für einen 1.300-Euro-Rechner

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Seite 2: Die Hardware im Detail I

Der Prozessor:

Bei unserem zweiten System machen wir aus einem Core-i3-Prozessor ein höherwertigeres i5-Modell. Der Intel Core i5-6600K verfügt über doppelt so viele Kerne, die allerdings auf HyperThreading-Unterstützung verzichten müssen. Dabei machen sie sich mit einer Geschwindigkeit von 3,5 GHz ans Werk. Je nach Auslastung können sich einzelne Kerne im Turbo auf bis zu 3,9 GHz beschleunigen. Dazu gibt es einen 6 MB großen L3-Cache sowie ebenfalls die integrierte Intel HD Graphics 530, welche in unserem Fall aber natürlich nicht genutzt wird. Gefertigt wird die Skylake-CPU im 14-nm-Prozess, die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 91 W. Übertakter dürfen sich freuen: Dank des "K"-Kürzels kann der Multiplikator auch nach oben hin geöffnet werden, was ein Overclocking und damit höhere Taktraten einfacher macht. Preislich werden für die CPU aber keine 60 Euro mehr ausgerufen, sondern stolze 230 Euro.  

Wer auf das Overclocking verzichten kann und noch ein klein wenig mehr ausgeben möchte, der kann mit dem Intel Core i7-6700 oder gar dem K-Flaggschiff auch zu einem höherwertigeren Core-i7-Modell greifen. 

Mögliche Alternativen:

Weitere CPU-Tests finden sich unter in unserer Prozessoren-Kategorie.

 

Der CPU-Kühler:

Die 91 W unseres Intel Core i5-6600K erfordern einen leistungsstärkeren Kühler. Wir haben uns für den Enermax ETS-T50 AXE entschieden, der für eine TDP von bis zu 250 W konzipiert ist und vor allem durch seinen dreifarbigen Vegas-LED-Lüfter auffällt. Er lässt sich per PWM regeln und soll sich mit einer Geräuschkulisse von gerade einmal 25 dB(A) ans Werk machen. Zudem verfügt er über eine schicke Beleuchtung. Der Kühler selbst stellt insgesamt fünf 6-mm-Heatpipes bereit, die in direktem Kontakt zum IHS des Prozessors stehen und die Abwärme an die zahlreichen Kühlrippen weiterleiten. Der Tower-Kühler bringt gut 860 g auf die Wage und dürfte unseren Skylake-Prozessor hervorragend kühlen – selbst für Overclocking-Versuche dürfte noch einiges an Potential vorhanden sein. Mögliche Alternativen wären der Thermalright HR-02 Macho oder der Dark Rock Pro 3 von be quiet!.

Mögliche Alternativen:

Weitere Kühler-Tests finden sich in unserer Kühlungs-Kategorie.

 

Das Mainboard:

All das findet auf einem ASRock Z170 Extreme4 zusammen. Im Hinblick auf unseren K-Prozessor ist der höherwertige Z170-Chipsatz notwendig. Das ATX-Mainboard verfügt über drei PCI-Express-3.0-Steckplätze für Grafikkarten, kann aber auch kleinere x1-Steckkarten aufnehmen. Unterstützung für Quad-SLI gibt es ebenso wie für 3-Way-CrossFire. Dazu gibt es 8-Kanal-Sound, zwei USB-3.1-Schnittstellen, die teilweise sogar als Typ-C-Anschluss ausgegeben werden, zahlreiche SATA-III-Buchsen und einen Ultra-M.2-Port, welcher über vier Lanes angesprochen werden kann. Die Strom- und Spannungsversorgung wurde von ASRock für bessere OC-Ergebnisse aufgewertet. 

All das kostet in unserem Preisvergleich derzeit 130 Euro und damit doppelt soviel als das Mainboard aus unserem ersten Buyer's-Guide-Rechner. Etwas günstiger geht es mit dem Gigabyte H170M-DS3H. Ebenfalls zu empfehlen wäre das Z170X-Gaming 7 des gleichen Hauses.

Mögliche Alternativen:

Weitere Mainboard-Tests finden sich in unserer Mainboard-Kategorie.

 

Der Speicher:

Beim Speicher setzen wir natürlich ebenfalls eine Stufe oben drauf. Die Kapazität wird auf 16 GB verdoppelt, die Taktfrequenz von 2.133 auf 2.666 MHz erhöht. Das dürfte der Speicherbandbreite und damit der Performance unseres 1.300-Euro-Rechners noch einmal zugutekommen. Mussten die Speicherriegel des 600-Euro-Rechners auf einen Heatspreader zur besseren Kühlung verzichten, kommt bei unseren Vengeance-Modulen von Corsair ein solcher zum Einsatz. Passend zum Kühler, Mainboard und der Grafikkarte haben wir uns hier für die schwarze Version entschieden. Der Arbeitsspeicher kostet derzeit knapp 90 Euro. Etwas günstiger wären die HyperX-Fury-Black-Module von Kingston.

Mögliche Alternativen:

Weitere RAM-Tests finden sich in unserer Arbeitsspeicher-Kategorie.

Fertig ist das Grundgerüst aus Mainboard, Prozessor, Kühler und Arbeitsspeicher. Stecken wir nun die restliche Hardware hinzu und spendieren ihr ein schönes Zuhause. 

 

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Kommentare (21)

#12
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Registriert seit: 28.11.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 217
500GB SSD ist mMn unnötig wenn dann noch ne HDD dazukommt. Da könnte man gut 100€ sparen (Wenn man z.B. ne 256GB OCZ Trion nimmt, die im Alltag genau so schnell ist, als Systemplatte)
Und ein CPU Kühler für 55€ ?! Macho Direct oder Raijintek Themis Evo / Ereboss tuns da auch.
Gehäuse ist natürlich Geschmackssache, aber da würde es auch ein Define R5 tun, für 40-50€ weniger.

Und schon hätte man ~160-170€ gespart.
#13
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Registriert seit: 11.01.2007
Kurz vor Holland
Kapitänleutnant
Beiträge: 1641
Wie beim Fußball hier. 1000 Trainer für Deutschland. Yay..

Ansonsten gebe ich ThaThunder recht. Und even.de, da muss dann aber mal eine Schüppe drauf.
#14
Registriert seit: 16.10.2011
Made in Austria
Hauptgefreiter
Beiträge: 207
Zitat ThaThunder;25093641
1300€ sind mit i7-6700k, GTX 1070 und 16 GB realisierbar, hier is wieder nur n i5..



100% agree.
#15
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Registriert seit: 31.10.2006

Bootsmann
Beiträge: 674
Zitat M4deman;25094658
500GB SSD ist mMn unnötig wenn dann noch ne HDD dazukommt. Da könnte man gut 100€ sparen (Wenn man z.B. ne 256GB OCZ Trion nimmt, die im Alltag genau so schnell ist, als Systemplatte)
Und ein CPU Kühler für 55€ ?! Macho Direct oder Raijintek Themis Evo / Ereboss tuns da auch.
Gehäuse ist natürlich Geschmackssache, aber da würde es auch ein Define R5 tun, für 40-50€ weniger.

Und schon hätte man ~160-170€ gespart.



Da muss ich widersprechen. Bei den größen von Spielen (60-80GB pro Spiel) lohnt sich definitiv eine 500GB SSD.
Auch Programme und Anwendungen installiere ich inzwischen deutlich lieber auf der SSD als auf der HD (oder auch SSHD).
Es ist und bleibt einfach angenehmer.


2 Spiele a 80GB = 160GB
Windows: 10-15GB je nachdem

Und schon hast du die Platte fast voll, also definitiv nicht mehr zeitgemäß.
Und ich habe gerne 4-5 Spiele zur Auswahl auf der Platte. (selbst wenn es "nur" 40GB Spiele sind, habe ich bei 5 Spielen 200Gb belegt!)

Wie du es drehst und wendest, 256Gb reichen nicht mehr aus, wenn man noch einen gewissen Puffer haben will.
#16
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Registriert seit: 31.12.2008
Darmstadt
Admiral
Beiträge: 23678
theoretisch kann das jeder selbst entscheiden da 250 + 1tb hdd ca. genauso teuer kommt wie 500gb ssd.
#17
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Registriert seit: 31.10.2006

Bootsmann
Beiträge: 674
Wenn es nur um den Preis geht, dann holt man sich eine gebrauchte 960Gb SSD von Crucial oder so. :shot:
#18
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Registriert seit: 28.11.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 217
Alles ist auf SSD schneller, schon klar.
Aber wenn hier schon SSD+HDD zum Einsatz kommt...naja.
@Scrush: Hier wird aber 500GB SSD + 1TB HDD verbaut.
Aber ja, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
#19
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Registriert seit: 01.01.2009

Cpu Köpfer
Beiträge: 2091
Zitat ThaThunder;25093641
1300€ sind mit i7-6700k, GTX 1070 und 16 GB realisierbar, hier is wieder nur n i5..



Wobei ich mich da frage was ein I7 mehr bringt. Also wobei profitiert man von der Mehrausgabe. Drin ist es, klar, aber wozu?
#20
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Registriert seit: 31.12.2008
Darmstadt
Admiral
Beiträge: 23678
mehr fps?^^
#21
customavatars/avatar12539_1.gif
Registriert seit: 11.08.2004
Coburg/Oberfranken
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1303
Geile Systeme, super Zusammenstellungen mit passenden alternativen.


Hab mein System ähnlich dem 1300€ System und frag mich allerdings wie ihr auf 40Watt idle kommt oder besser gesagt was ich falsch mache :D

Habe 90Watt Idle unterschied ist eigentlich nur das mein System Übertaktet ist und eine Soundkarte verbaut ist. Oder seh ich da was Falsch?

4GB Sapphire Radeon R9 380 Nitro welche im IDlE 3W Verbraucht (Herstellerangabe)
ASUS Xonar Essence STX PCIe
650 Watt Corsair RMi Series RM650i Modular 80+ Gold

Wie kommt da ein unterschied von 50Watt zustande? Liegt das am OC? Habe ein nen Multi von 42 Offset 080 und die Standard Intel Loadline 4.
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