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Gigabyte Brix GB-BNi7HG4-950: Gaming-Quader mit GeForce GTX 950 im Test

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Seite 4: Das Gigabyte Brix GB-BNi7HG4-950 im Detail (2)

Um die restlichen, benötigten Komponenten einbauen zu können, muss das Gigabyte GB-BNi7HG4-950 zunächst komplett auseinandergenommen werden. Eine Wartungsklappe für den Einbau von RAM, HDD und SSD gibt es nicht. Stattdessen muss im ersten Schritt der Boden abgenommen werden – danach werden die beiden Seitenteile auseinandergeschoben und über zwei weitere Schrauben können die Hauptplatine sowie das Grafikmodul herausgenommen werden.

Hierbei müssen nicht nur die beiden Kabel, die zur Kommunikation der beiden Module dienen, gelöst werden, sondern auch das Lüfterkabel. Für einen Anfänger ist die Erstinbetriebnahme nicht ganz einfach, zumal die Schrauben und Verbindungsstücke sehr leicht brechen können.

Ist die Grafikeinheit aus dem System genommen, können die beiden RAM-Module eingesteckt werden. Hier werden wie bei einem Notebook SODIMM-Module nach DDR4-Standard im Dual-Channel-Modus verlangt. Ebenfalls eingesteckt werden kann eine M.2-SSD. 

Die beiden 2,5-Zoll-Laufwerke werden hingegen per SATA-Verlängerung auf der Rückseite an der Gehäuseseite verstaut. Hier muss die Grafikkarte also erst wieder in das Gehäuse gesteckt und mit dem Mainboard verbunden werden.

Sowohl Prozessor wie auch Grafikchip werden semi-passiv gekühlt. Ein 80-mm-Lüfter am Boden versorgt die Aluminiumkühler mit dem nötigen Frischluft-Durchzug. Die Abwärme wird an der Oberseite wieder nach draußen befördert.

Bei seinem neusten Brix-System gibt sich Gigabyte nicht mit der Skylake-Grafik zufrieden, sondern setzt auf ein zusätzliches MXM-Modul. In unserem Fall ist das eine NVIDIA GeForce GTX 950 mit 4 GB GDDR5-Videospeicher.