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Gigabyte Brix GB-BNi7HG4-950: Gaming-Quader mit GeForce GTX 950 im Test

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Seite 2: Die Hardware-Ausstattung

Bevor wir uns das Gehäuse des GB-BNi7HG4-950 im Detail anschauen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Hardware-Ausstattung.

gigabyte brix gpuz

Herzstück des Gigabyte Brix GB-BNi7HG-950 auf den beiden Platinen ist ein Intel Core i7-6700HQ. Dieser läuft wie alle aktuellen Skylake-Prozessoren der Chipschmiede im 14-nm-Verfahren vom Band und zählt mit zu den schnellsten Notebook-Prozessoren, die Intel zurzeit fertigt. Die CPU stellt vier native Rechenkerne zur Verfügung, die dank SMT-Support aber jeweils zwei Threads und damit insgesamt acht Threads gleichzeitig abarbeiten können. Dabei machen sie sich mit einer Geschwindigkeit von 2,6 GHz ans Werk. Je nach Last- und Temperatur-Zustand können die Kerne aber auch Taktraten von bis zu 3,5 GHz im Turbo erreichen. Dazu gibt es einen 6 MB großen L3-Cache sowie einen 1 MB großen L2-Zwischenspeicher. Der Daten- und Instruktionscache in erster Reihe speichert jeweils 32 KB an Daten. 

Der Speichercontroller des Intel Core i7-6700HQ unterstützt DDR3- und DDR4-Speicher. Während zu Beginn viele Hersteller von Notebooks und Mini-PCs noch auf den älteren Speicherstandard setzen, ist man aufgrund der inzwischen nahezu identischen Preise auf den aktuellen Standard umgeschwenkt. Auch das Quader-Brix von Gigabyte lässt sich mit zwei DDR4-Modulen im SODIMM-Format umrüsten. Wir haben uns hier für 2.133 MHz schnelle Riegel mit einer Gesamtkapazität von 8 GB entschieden. Sie stammen aus dem Hause Crucial. Da das Brix als Barebone ausgeliefert wird, kann der Käufer auch ganz andere Module einsetzen. 

Der Intel Core i7-6700HQ verfügt obendrein über eine integrierte Grafiklösung. Konkret gibt es eine Intel HD Graphics 530, die als mittlere GT2-Ausbaustufe insgesamt 24 Execution-Units bereitstellt, die sich mit einer Taktfrequenz von 350 bis 1.150 MHZ ans Werk machen würden. Wir schreiben deswegen im Konjunktiv, weil sich Gigabyte für einen zusätzlichen, diskreten Grafikchip entschieden hat, der sich um die 3D-Beschleunigung im BNi7HG4-950 kümmert.

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Hier hat sich Gigabyte für die NVIDIA GeForce GTX 950 entschieden, die bereits Mitte des vergangenen Jahres auf Basis der Maxwell-Architektur vorgestellt wurde. Einen offiziellen Nachfolger mit Pascal-GPU hat sie allerdings noch nicht erfahren – die NVIDIA GeForce GTX 1060 ist der derzeit kleinste und langsamste Pascal-Ableger, die GeForce GTX 1050 (Ti) bahnt sich in der Gerüchteküche allerdings schon an. Die NVIDIA GeForce GTX 950 des Gigabyte GB-BNi7HG4-950 weist 1.024 Shadereinheiten auf, besitzt 64 Textureinheiten und kann auf einen 4.096 MB großen GDDR5-Videospeicher, welcher über ein 128 Bit breites Interface angebunden wird, zurückgreifen. Zusammen mit einem Speichertakt von 1.253 MHz erreicht der 3D-Beschleuniger somit eine Bandbreite von knapp über 80 GB/s. Die GPU selbst macht sich mit einem Basis- und Boost-Takt von 935 bzw. mindestens 1.150 MHz ans Werk. In der Praxis wurde dieser Takt auch stets erreicht.

Vermutlich dürfte es demnächst eine Refresh-Version mit Pascal-Grafikkarte geben. Stand heute aber ist die Entscheidung, auf den älteren Maxwell-Chip zu setzen, durchaus nachzuvollziehen. Die NVIDIA GeForce GTX 950 dürfte für die meisten Spieletitel in Full HD noch immer ausreichend hohe Bildraten liefern und ist mit einer maximalen Leistungsaufnahme von gut 90 W auch noch sparsamer, womit sie sich einfacher kühlen lässt. Die GeForce GTX 1060 bringt es noch auf eine TDP von 120 W.

Restliche Hardware-Ausstattung

Bei der restlichen Hardware-Ausstattung überlässt Gigabyte dem Käufer freie Hand. Er kann entweder zwei 2,5-Zoll-Festplatten oder -SSDs über SATA III verbauen und/oder eine zusätzliche SSD im M.2-Steckkarten-Format einbauen. Auf Seiten des Arbeitsspeichers werden zwei SODIMM-Module nach aktuellem DDR4-Standard im Dual-Channel-Modus unterstützt. Wir entschieden uns hier für die Crucial MX300 mit 275 GB sowie für zwei 4-GB-Module mit 2.133 MHz ebenfalls aus dem Hause Crucial. Dazu gibt es eine Reihe aktueller Anschlüsse wie USB 3.1, Typ-C, mini-DisplayPort und Gigabit-LAN sowie natürlich ein WLAN- und Bluetooth-Modul für die drahtlose Netzwerk-Kommunikation.