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ZOTAC ZBOX EN1060 im Test: Mini-PC mit GeForce GTX 1060

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Seite 6: Fazit

Schon die ZOTAC ZBOX Magnus EN980 Special Edition aus unserem letzten Test ist ein pfeilschneller Mini-PC, der allerdings mit einem heftigen Preis von fast 1.800 Euro zu Buche schlägt. Die ZOTAC ZBOX EN1060 ist hier mit fast 900 Euro zwar ebenfalls alles andere als Schnäppchen, dafür aber nur unwesentlich langsamer und das trotz kleinerem Core-i5-Prozessor. Letzteres macht sich zwar in CPU-lastigen Benchmarks und Spielen bemerkbar, doch ist die Kombination aus Intel Core i5-6400T und NVIDIA GeForce GTX 1060 ein hervorragendes Paar, das eine schnelle Alltagsleistung und ein ruckelfreies Spielevergnügen vor allem in FullHD ermöglicht. 

Auch wenn man auf eine Wasserkühlung verzichten muss, können sich unsere Messwerte zur Kühlung sehen lassen. Probleme bei den Temperaturen gibt es keine und auch die Lautstärke-Messungen von etwa 33 bis 43 dB(A) können sich hören lassen – mach anderer Gaming-Rechner oder manch anderes Notebook ist hier deutlich lauter unterwegs. Das Gehäuse mag zwar auf den ersten Blick keine Änderungen im Vergleich zu den letzten ZBOX-Systemen dieser Leistungsklasse mit sich bringen, hat allerdings doch die eine oder andere Änderung erfahren. So gibt es mit Typ-C nun auch alle wichtigen und modernen Anschlüsse. Ausreichend Typ-A-Buchsen, Dual-Gigabit-LAN und HDMI- sowie DisplayPort-Ausgänge sind  aber auch weiterhin vorhanden. Bluetooth und WLAN sind ebenfalls mit von der Partie. Anschlussseitig hat die ZOTAC ZBOX EN1060 alles zu bieten, was der Durchschnittsspieler benötigt. 

In Deutschland wird es die ZOTAC ZBOX EN1060 lediglich als Barebone-Version geben – zusätzlich zu den rund 900 Euro kommen also noch die Kosten für den Arbeits- und Massenspeicher sowie natürlich für das Betriebssystem hinzu, sofern man nicht auf SteamOS setzen möchte. Hier landet man also schnell im vierstelligem Bereich. Dafür kann man nicht nur eine 2,5-Zoll-SSD oder -Festplatte unterbringen, sondern auch ein zusätzliches M.2-Laufwerk verbauen. Auf Seiten des Arbeitsspeichers wird nun endlich DDR4 im SODIMM-Format unterstützt. Bislang setzte ZOTAC hier ausschließlich auf den älteren DDR3-Standard. 

Die ZOTAC ZBOX EN1060 zählt zu den schnellsten Mini-PCs ihrer Art, ist erfreulich leise und deutlich günstiger als das Modell aus unserem letzten Test, allerdings noch immer nicht günstig. Wir zücken unseren Excellent-Hardware-Award. Herzlichen Glückwunsch!

award zotac zbox en1060

 

Positive Aspekte der ZOTAC ZBOX EN1060:

  • Ausreichend schnell für Full HD
  • Leise Kühlung
  • Aktuelle Anschlüsse

Negative Aspekte der ZOTAC ZBOX EN1060:

  • Sehr teuer

Persönliche Meinung

Performancemäßig hatte die ZOTAC ZBOX Magnus EN980 Special Edition einiges zu bieten und war auch wegen ihrer Wasserkühlung aus technischer Sicht sehr interessant. Der Preis aber ist astronomisch – die ZOTAC ZBOX EN1060 leistet ähnliches und bleibt ebenfalls sehr leise. Für mich klar die bessere Wahl! (Andreas Stegmüller)

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 01.08.2011
Wien
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
verstehe das Verkaufsmodell nicht

die Kiste fällt doch schon mal für eine Menge Leute flach, die nicht selbst Win installieren wollen(oder wenn ich an meinen Bekanntenkreis denke, können)

ganz zu schweigen von Hardware selbst kaufen u verschrauben, auch wenn dies noch so einfach geartet ist, ist es für viele potentielle Käufer dann ein NOGO

ganz abgesehen vom Preis der verbauten Teile....
#2
customavatars/avatar167757_1.gif
Registriert seit: 08.01.2012
York Shin CIty
Hauptgefreiter
Beiträge: 243
Hätte man nicht die Kühler grösser designen können? Das einzige was diese kleinen Boxen für mich abschreckend macht ist definitiv diese schmächliche Kühlung die dadurch sicher auch deswegen laut ist.
#3
customavatars/avatar196703_1.gif
Registriert seit: 24.09.2013
Hessen
Oberbootsmann
Beiträge: 893
Man kann in diesem Formfaktor kaum mehr Kühlung schaffen, zumal es doch super gelöst ist. Die Kühlung hier ist ausgeprägter, oder zumindest gleichwertig, als die in einem Gaming Notebook.
Wer Leistung zum Spielen etc will, muss das akzeptieren. Selbst wenn man die Kühlung auf das Gehäuse überträgt, passiert hier nicht mehr. Passiv ist also so kaum möglich, eine Mischnung von beidem wäre noch mal ein Plus das Hersteller bislang noch nicht umgesetzt haben. Das wurde bisher nur von Usern selbst entwickelt und gebaut.
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