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ZOTAC ZBOX EN1060 im Test: Mini-PC mit GeForce GTX 1060

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Seite 5: In der Praxis

Mit seiner Hardware-Ausstattung dürfte die ZOTAC ZBOX EN1060 viel auf dem Kasten haben und alle aktuellen Spiele selbst in hohen Auflösungen und mit allen Details ruckelfrei darstellen. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf.

Leistung

Dank unserer schnellen M.2-SSD kann sich die Arbeitsleistung der ZOTAC ZBOX EN1060 im Alltag sehen lassen. Das Betriebssystem ist binnen weniger Sekunden geladen, Programme und Spiele starten meist ohne Verzögerung. Für die eigene Spielesammlung aber sollte man noch ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk einplanen, denn mit unseren 275 GB stießen wir schnell an die Grenze und mussten unsere Benchmarks ständig de- und neuinstallieren. Im Vergleich zur ZOTAC ZBOX Magnus EN980 Special Edition macht sich allerdings das kleinere Prozessor-Modell bemerkbar. In CPU-lastigen Umgebungen ist die ZOTAC ZBOX EN1060 deutlich langsamer, wie sich beispielsweise in den beiden Cinebench-Benchmarks zeigt, aber auch in Spielen mit Full-HD-Auflösung. Die NVIDIA GeForce GTX 1060 reicht dicke aus, um alle aktuellen Spieletitel in Full HD darzustellen, weniger anspruchsvolle Spiele lassen sich aber auch in höherer Auflösung spielen. Im Vergleich zu den bisherigen Steam Machines legt die Box bei der 3D-Leistung ordentlich zu und überholt teilweise sogar die ZBOX mit GeForce GTX 980 spielend.

Futuremark 3DMark

18743 XX


14200 XX


8488 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

12847 XX


10767 XX


4893 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Sisoft Sandra 2013

Speicherdurchsatz

MB/Sek.
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

SSD
481.41 XX


MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

Grand Theft Auto 5 – Sehr hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Mittelerde: Shadow of Mordor – Ultra

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Total War: Attila – Hoch

53.7 XX


41 XX
42.5 XX


31 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Tomb Raider – Hoch

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

The Witcher 3 – Hoch

59.1 XX


49 XX
40.2 XX


38 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

PCMark 7     PC Mark Vantage
Video Playback 23,95 fps 15.683 Memories Score
Video Transcoding 16.501,86 KB/s N/A TV and Movies Score
System Storage - Gaming 16,08 MB/s 17.304 Gaming Score
Graphics DX9 60,39 fps 15.534 Music Score
Image Manipulation 18,71 Mpx/s 21.111 Communications Score
Importing Pictures 22,71 MB/s 18.932 Productivity Score
Web Browsing 13,99 pages/s 37.480 HDD Score
Data Decrypting 121,93 MB/s - -
Score 5.533 15.794 Score

Lautstärke:

Die 120 W der Grafikkarte und die 35 W des Prozessors müssen erst einmal abgeführt werden und das macht die ZOTAC ZBOX EN1060 erfreulich leise. Im normalen Windows-Betrieb bzw. im 2D-Modus säuseln die beiden Lüfter gerade einmal mit 33,6 dB(A) vor sich hin, womit die Box ausgesprochen leise ist. Im Spielebetrieb drehen die Lüfter allerdings merklich auf, wobei das System auch hier mit einem Schallpegel von 36,5 dB(A) vergleichsweise leise arbeitet. Im absoluten Worst-Case-Szenario mit Prime95 und Furmark erreicht die Geräuschkulisse einen Pegel von bis zu 42,9 dB(A) – manche Gaming-Notebooks sind da deutlich lauter. Im Hinblick auf die hohe Leistung der ZOTAC ZBOX EN1060 können sich die Lautstärke-Werte damit durchaus sehen lassen.

Lautstärke

33.6 XX


35.3 XX


36.5 XX


dB(A)
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme:

Keinen groben Ausrutscher leistet sich die ZOTAC ZBOX EN1060 bei der Leistungsaufnahme. Während sich der kleine Gaming-PC im 2D-Modus mit knapp unter 25 W zufriedengibt, zieht er unter Volllast bis zu 139,2 W aus der Steckdose. Im Spielebetrieb sind es nur knapp über 120 W. Die Special-Edition der Magnus EN980 war hier stromhungriger.

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

24.4 XX


80.3 XX


121.6 XX


in Watt
Mehr ist besser

Temperaturen:

Trotz der durchaus hitzigen Hardware und der leisen Kühlung gibt es bei der ZOTAC ZBOX EN1060 keine Probleme bei der Kühlung. Prozessor und Grafikkarte erreichen jeweils 72 °C, SSD und Mainboard bleiben mit 44 bzw. 63 °C ein gutes Stück darunter – weit weg von gefährlichen Werten. Die Kühlung hat also durchaus noch Potential für einen schnelleren Prozessor und eine dickere Grafikkarte – ein Modell mit GeForce GTX 1070 wird es schließlich auch noch geben.

Temperaturen

Idle

SSD
38 XX


42 XX


CPU
43 XX


GPU
45 XX


in °C
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

SSD
44 XX


63 XX


GPU
72 XX


CPU
72 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 01.08.2011
Wien
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 431
verstehe das Verkaufsmodell nicht

die Kiste fällt doch schon mal für eine Menge Leute flach, die nicht selbst Win installieren wollen(oder wenn ich an meinen Bekanntenkreis denke, können)

ganz zu schweigen von Hardware selbst kaufen u verschrauben, auch wenn dies noch so einfach geartet ist, ist es für viele potentielle Käufer dann ein NOGO

ganz abgesehen vom Preis der verbauten Teile....
#2
customavatars/avatar167757_1.gif
Registriert seit: 08.01.2012
York Shin CIty
Hauptgefreiter
Beiträge: 243
Hätte man nicht die Kühler grösser designen können? Das einzige was diese kleinen Boxen für mich abschreckend macht ist definitiv diese schmächliche Kühlung die dadurch sicher auch deswegen laut ist.
#3
customavatars/avatar196703_1.gif
Registriert seit: 24.09.2013
Hessen
Oberbootsmann
Beiträge: 893
Man kann in diesem Formfaktor kaum mehr Kühlung schaffen, zumal es doch super gelöst ist. Die Kühlung hier ist ausgeprägter, oder zumindest gleichwertig, als die in einem Gaming Notebook.
Wer Leistung zum Spielen etc will, muss das akzeptieren. Selbst wenn man die Kühlung auf das Gehäuse überträgt, passiert hier nicht mehr. Passiv ist also so kaum möglich, eine Mischnung von beidem wäre noch mal ein Plus das Hersteller bislang noch nicht umgesetzt haben. Das wurde bisher nur von Usern selbst entwickelt und gebaut.
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