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ZOTAC ZBOX EN1060 im Test: Mini-PC mit GeForce GTX 1060

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Seite 3: Die ZOTAC ZBOX EN1060 im Detail (1)

Bei seiner ZBOX EN1060 setzt ZOTAC wieder auf das Gehäuse, welches in ähnlicher Form auch bei den hauseigenen Steam Machines – zumindest aber bei den älteren Modellen – ebenfalls zum Einsatz kam. Dieses wurde allerdings um moderne Anschlüsse wie USB Typ-C erweitert.

Das Gehäuse ist komplett in Schwarz gehalten, wobei die Front mittig um die Anschlüsse und den Einschalt-Knopf herum in Klavierlack-Optik gehalten ist. Drei LEDs informieren über den Betriebszustand des Rechners und die Aktivität der Festplatte bzw. der SSDs.

Vom Typ-C-Port gibt es direkt an der Front eine Buchse, genau wie einen herkömmlichen Typ-A-Anschluss nach USB 3.1, zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets und einen integrierten Kartenleser, der mit SD-Karten zurechtkommt.

Statt des Steam Logos gibt es bei der ZBOX EN1060 allerdings nur noch den altbekannten ZBOX-Ring – kein Wunder, schließlich handelt es sich hier nicht um eine Steam Machine, sondern einfach um einen Gaming-PC mit äußerst kompakten Abmessungen. Zusammen mit dem Big-Picture-Mode gibt es hier zu Valves Vorbild aber keinerlei Einschränkungen – im Gegenteil: Die Spieleunterstützung ist dank Windows-Betriebssystem deutlich besser.

Über den Gehäuse-Boden erhält man schnellen Zugriff auf die Hardware und kann nicht nur den benötigten Arbeitsspeicher schnell hinzustecken, sondern auch eine 2,5-Zoll-Festplatte oder eine flotte SSD über einen M.2-Steckkartenplatz.

Auf der linken Seite bietet die ZOTAC ZBOX EN1060 lediglich einen Kensington-Lock als Diebstahlschutz sowie eine Reihe von Lufteinlässen, worüber die Kühlung ihre Frischluft bezieht bzw. die Abwärme wieder nach draußen befördert.

Der Großteil der Anschlüsse ist wie gewohnt an der Rückseite zu finden. Hier stellt die ZOTAC ZBOX EN1060 zwei weitere USB-3.0-Schnittstellen sowie zwei ältere USB-2.0-Ports für Tastatur und Maus bereit. An den Fernseher oder Monitor wird die Box wahlweise über HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.3 angeschlossen – von beiden Anschluss-Typen stehen hierfür jeweils zwei Ports bereit. Verbindung ins Internet bzw. zum heimischen Netzwerk kann drahtlos über Wireless-LAN nach 802.11-AC-Standard oder aber per Gigabit-Ethernet hergestellt werden. Für Letzteres gibt es ebenfalls zwei Buchsen.

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 01.08.2011
Wien
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
verstehe das Verkaufsmodell nicht

die Kiste fällt doch schon mal für eine Menge Leute flach, die nicht selbst Win installieren wollen(oder wenn ich an meinen Bekanntenkreis denke, können)

ganz zu schweigen von Hardware selbst kaufen u verschrauben, auch wenn dies noch so einfach geartet ist, ist es für viele potentielle Käufer dann ein NOGO

ganz abgesehen vom Preis der verbauten Teile....
#2
customavatars/avatar167757_1.gif
Registriert seit: 08.01.2012
York Shin CIty
Hauptgefreiter
Beiträge: 243
Hätte man nicht die Kühler grösser designen können? Das einzige was diese kleinen Boxen für mich abschreckend macht ist definitiv diese schmächliche Kühlung die dadurch sicher auch deswegen laut ist.
#3
customavatars/avatar196703_1.gif
Registriert seit: 24.09.2013
Hessen
Oberbootsmann
Beiträge: 893
Man kann in diesem Formfaktor kaum mehr Kühlung schaffen, zumal es doch super gelöst ist. Die Kühlung hier ist ausgeprägter, oder zumindest gleichwertig, als die in einem Gaming Notebook.
Wer Leistung zum Spielen etc will, muss das akzeptieren. Selbst wenn man die Kühlung auf das Gehäuse überträgt, passiert hier nicht mehr. Passiv ist also so kaum möglich, eine Mischnung von beidem wäre noch mal ein Plus das Hersteller bislang noch nicht umgesetzt haben. Das wurde bisher nur von Usern selbst entwickelt und gebaut.
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