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ZOTAC ZBOX EN1060 im Test: Mini-PC mit GeForce GTX 1060

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Seite 1: ZOTAC ZBOX EN1060 im Test: Mini-PC mit GeForce GTX 1060

zotac zbox en1060 teaserNachdem NVIDIA Mitte August seine ersten Pascal-Grafikkarten vom Desktop ins Notebook packte, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Mini-PCs auf die neue Grafikkarten-Generation umgeschwenkt werden würden. Im Rahmen der Gamescom zeigte uns ZOTAC als einer der ersten Hersteller entsprechende Lösungen mit den vollwertigen GP104-Ablegern und stellte diese wenig später offiziell vor. Nun ist mit der ZOTAC ZBOX EN1060 das erste Modell mit NVIDIA GeForce GTX 1060 bei uns in der Redaktion eingetroffen. Wir machen den Test des rund 900 Euro teuren Barebones.

Um die Steam Machines und eigentlich auch um die wohnzimmertauglichen Gaming-PCs ist es in den letzten Wochen und Monaten deutlich ruhiger geworden. Wer sich ein solches System anschaffen wollte, der musste sich auf Seiten der Grafikkarte bislang mit einer NVIDIA GeForce GTX 960 bzw. GeForce GTX 970M zufriedengeben – die ZOTAC ZBOX Magnus NEN970 war hier lange Zeit das schnellste System seiner Art. Getoppt wurde die Leistung allerdings von der erst kürzlich getesteten Magnus EN980 Special Edition, die mit einem Preis von über 1.700 Euro aber alles andere als ein Schnäppchen ist. Mit dem Erscheinen der mobilen Pascal-Grafikkarten im August kam wieder ein bisschen Bewegung in das fast schon eingeschlafene Marktsegment und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Hersteller entsprechender Geräte auf den Pascal-Zug aufspringen würden. Im Rahmen der Gamescom 2016 hatte dies ZOTAC gemacht und seine ersten ZBOX-Systeme mit GeForce GTX 1060 und GeForce GTX 1070 angekündigt. Nun kommen die Modelle langsam in den Handel, ein erstes Testmodell erreichte die Hardwareluxx-Redaktion jedenfalls schon jetzt ganz exklusiv.

Während die ZOTAC ZBOX Magnus EN980 Special Edition noch auf ein Würfel-Gehäuse setzt, hat ZOTAC bei seiner ZBOX EN1060 wieder auf das bekannte Gehäuse der bisherigen Modelle zurückgeschwenkt. Dafür gibt es keine integrierte Wasserkühlung mehr. Wie der Name bereits vermuten lässt, kümmert sich eine NVIDIA GeFoce GTX 1060 mit 6 GB Videospeicher um die 3D-Berechnung. Unterstützt wird sie von einem Intel Core i5-6400T. Den Arbeits- und Massenspeicher muss man selbst hinzustecken. Hier werden erstmals zwei SODIMM-Module nach DDR4-Standard unterstützt – bislang setzte man bei ZOTAC ausschließlich auf den älteren DDR3-Standard. Auf Seiten des Massenspeichers können eine schnelle M.2-SSD sowie ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk mit SATA-Interface verbaut werden. Wir haben uns hier für eine 275-GB-SSD von Crucial sowie für 2.133 MHz schnellen Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 8 GB und ebenfalls von Crucial entschieden. Die Leistung ist hier also stark von den Komponenten abhängig. Ansonsten bietet die neue ZOTAC ZBOX EN1060 moderne Anschlüsse wie USB Typ-C, HDMI 2.0 und DisplayPort 1.3.

Die ZOTAC ZBOX EN1060 Special Edition in der Übersicht
Hersteller und BezeichnungZOTAC ZBOX EN1060
Straßenpreis: etwa 899 Euro
Homepage: www.zotac.com
Hardware 
Abmessungen: 210 x 203 x 62,2 mm (B x H x T)
Prozessor: Intel Core i5-6400T, 4x bis zu 2,8 GHz
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 1060, 6 GB GDDR5
Massenspeicher: 1x M.2-SSD, 2x 2,5 Zoll (optional)
Arbeitsspeicher: 2x DDR4-1866/2133 SODIMM (optional)
Netzteil: 1x 180 W extern
Anschlüsse: 1x USB 3.1 Gen 1 Typ-C
1x USB 3.1
2x USB 3.0
2x HDMI 2.0
2x DisplayPort 1.3
2x LAN (RJ45)
2x 3,5-mm-Klinke
1x WiFI SMA
Sonstiges: Bluetooth 4.0, WLAN 802.11-AC, 3-in-1-Kartenleser

Das Barbone der ZOTAC ZBOX EN1060 gibt es in unserem Preisvergleich derzeit ab etwa 900 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Betriebssystem, die SSD und den Arbeitsspeicher. Hier landet man also schnell im vierstelligen Bereich. Eine Plus-Version mit vorinstallierter SSD und Arbeitsspeicher wie noch bei älteren Geräten wird es zumindest in Deutschland vorerst nicht geben.

Wie sich die ZOTAC ZBOX EN1060 in Sachen Performance, Lautstärke und Leistungsaufnahme schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 01.08.2011
Wien
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 431
verstehe das Verkaufsmodell nicht

die Kiste fällt doch schon mal für eine Menge Leute flach, die nicht selbst Win installieren wollen(oder wenn ich an meinen Bekanntenkreis denke, können)

ganz zu schweigen von Hardware selbst kaufen u verschrauben, auch wenn dies noch so einfach geartet ist, ist es für viele potentielle Käufer dann ein NOGO

ganz abgesehen vom Preis der verbauten Teile....
#2
customavatars/avatar167757_1.gif
Registriert seit: 08.01.2012
York Shin CIty
Hauptgefreiter
Beiträge: 243
Hätte man nicht die Kühler grösser designen können? Das einzige was diese kleinen Boxen für mich abschreckend macht ist definitiv diese schmächliche Kühlung die dadurch sicher auch deswegen laut ist.
#3
customavatars/avatar196703_1.gif
Registriert seit: 24.09.2013
Hessen
Oberbootsmann
Beiträge: 893
Man kann in diesem Formfaktor kaum mehr Kühlung schaffen, zumal es doch super gelöst ist. Die Kühlung hier ist ausgeprägter, oder zumindest gleichwertig, als die in einem Gaming Notebook.
Wer Leistung zum Spielen etc will, muss das akzeptieren. Selbst wenn man die Kühlung auf das Gehäuse überträgt, passiert hier nicht mehr. Passiv ist also so kaum möglich, eine Mischnung von beidem wäre noch mal ein Plus das Hersteller bislang noch nicht umgesetzt haben. Das wurde bisher nur von Usern selbst entwickelt und gebaut.
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