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XMG Sector² ROG Edition: Schickes High-End-System im Test

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Seite 2: Die Hardware-Ausstattung

Bevor wir uns das Gehäuse der XMG Sector² ROG Edition im Detail anschauen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Hardware-Ausstattung.

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Herzstück unseres Testrechners ist ein Intel Core i7-6700K. Dieser läuft wie alle aktuellen Skylake-Prozessoren von Intel im 14-nm-Verfahren vom Band und ist das derzeit amtierende Flaggschiff für den Sockel LGA1151. Die vier Rechenkerne, welche dank SMT-Support jeweils zwei Threads gleichzeitig bearbeiten können, machen sich mit einem Basis- und Turbo-Takt von 4,0 bis 4,2 GHz ans Werk, lassen sich dank des nach oben hin geöffneten Multiplikators auch besonders leicht übertakten. Auf Wunsch übernimmt dies Schenker Technologies gegen Aufpreis und erhöht die Taktfrequenzen um 200 MHz. Eine Übertaktung ist aufgrund der leistungsfähigen Kühlung durchaus bedenkenlos machbar, denn gekühlt wird der Intel Core i7-6700K von einer Wasserkühlung. Schenker Technologies setzt hier auf Corsairs Hydro-H110i-GTX-Kühler.

Dazu gibt es einen 8 MB großen L3-Cache und einen pro Kern 256 KB fassenden Zwischenspeicher in zweiter Reihe. Auch eine integrierte Grafiklösung, welche sich über den DisplayPort-Ausgang und den HDMI-Port auf der Rückseite ansteuern ließe, steht bereit. Für aktuelle Grafikkracher wäre sie jedoch viel zu langsam, weshalb Schenker Technologies auf einen potenten, diskreten Grafikbeschleuniger setzt.

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Schenker Technologies vertraut auf die ASUS GeForce GTX 980 Ti Strix OC. Sie basiert auf der GM200-GPU, welche so auch auf der GeForce GTX 980 Titan X zum Einsatz kommt. Im Vergleich dazu aber deaktivierte die kalifornische Grafikschmiede zwei Maxwell-Streaming-Multiprozessoren, die sich wiederum auf insgesamt sechs Graphics Processing Cluster (GPC) verteilen. 4 SMM-Blöcke x 22 SMM x 32 ALUs ergeben so 2.816 Shadereinheiten. Bei der GeForce GTX Titan X sind es derlei 3.072 Shadereinheiten, bei der kleineren GeForce GTX 980 hingegen 2.048 Rechenwerke. Jedem SMM-Cluster stehen jeweils acht Textureinheiten bereit, womit der GeForce GTX 980 Ti in der Summe 176 TMUs zur Verfügung stehen. Keine Änderungen im Vergleich zur Titan X gibt es beim Speicherinterface. Verbaut werden insgesamt sechs 64-Bit-Contoller und damit ein 384 Bit breites Speicherinterface. Daran angeschlossen sind insgesamt 6.144 MB GDDR5-Videospeicher sowie 96 Rasterendstufen. 

Bei den Taktraten dreht ASUS leicht an der Taktschraube. Während die Referenz-Version der NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 1.000/1.075/1.753 MHz arbeitet, bringt es die Strix OC von ASUS auf 1.216/1317/1.800 MHz. Ihren Strom bezieht sie über zwei 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker. Highlight der Grafikkarte ist nicht nur deren Leistung, sondern auch das Kühlsystem. ASUS setzt hier auf einen eigenen Dual-Slot-Kühler. Das DirectCU-II-Modell stellt hier zahlreiche Aluminiumfinnen, fünf dicke Kupfer-Heatpipes und drei riesige Axiallüfter mit einem Durchmesser von 90 mm bereit. Im Leerlauf stellen diese ihren Betrieb bis zum Erreichen einer bestimmten Temperatur vollständig ein und kühlen die Grafikkarte damit passiv und völlig lautlos. Unter Last bleibt das System ebenfalls angenehm leise, wie unser Test bereits gezeigt hat.

Restliche Hardware-Ausstattung

Dazu gibt es in der Basis-Version der XMG Sector² ROG Edition einen 32 GB großen Arbeitsspeicher. Hier vertraut Schenker Technologies auf zwei Module im Dual-Channel-Modus der Ballistix-Reihe von Crucial. Sie machen sich mit einer Geschwindigkeit von 2.400 MHz ans Werk und arbeiten mit Latenzzeiten von CL16. All das steckt auf einem ASUS Maximus VIII Ranger mit Intels Z170-Chipsatz. Das Betriebssystem installieren die Leipziger auf einer 250 GB SSD – konkret auf einer Crucial MX200 – vor. Die Spielesammlung kann hingegen auf einem zusätzlichen 3,5-Zoll-Laufwerk untergebracht werden. Das Laufwerk entstammt der Black-Reihe von Western Digital, arbeitet mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und kann auf einen 64 MB großen Cache zurückgreifen. Mit Strom versorgt wird die Hardware von einem 650 W starken Netzteil der RM-Reihe von Corsair. Dieses soll sich dank eines 80Plus-Gold-Zertifikats besonders energieeffizient zeigen. All das verpackt Schenker Technologies in einem eigens angepassten Gehäuse von Fractal Design, dem Define S, auf das wir auf den folgenden Seiten noch näher eingehen werden.

Bei unseren bastelfreudigen Lesern muss sich die XMG Sector² ROG Edition aber auch dem Selbstbau-Projekt stellen. Wer sich das System selbst zusammenstellt und zuhause in Eigenregie zusammenbaut, der bezahlt für eine ähnliche Ausstattung knapp unter 2.200 Euro und damit gut 200 Euro weniger. Dann fallen allerdings noch zusätzliche Versandkosten an, weil nicht immer jedes Stück Hardware zum günstigsten Preis aus unserem Preisvergleich auch beim selben Online-Händler verfügbar oder gar gelistet ist. Mit einberechnen sollte man zudem die Arbeitszeit für den Zusammenbau der Hardware und die Installation sowie Einrichtung des Betriebssystems. Auch die Premium-Service-Leistung von Schenker Technologies sind nicht mit inbegriffen. Der Hersteller gewährt einen 36-monatigen Pick-up-&-Return-Service und eine garantierte Schnell-Reparatur in den ersten sechs Monaten.

Alles in allem ist der Preis trotz der etwaigen Gebrauchsspuren am Gehäuse durch die DreamHack 2016 ein sehr guter Preis.

Technische Daten des Vergleichssystems
Prozessor Intel Core i7-6700K etwa 350 Euro
Mainboard ASUS Maximus VIII Ranger etwa 175 Euro
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4-2400 Crucial Ballistix Sport (2x 8GB) etwa 100 Euro
Grafikkarte ASUS GeForce GTX 980 Ti Strix OC etwa 735 Euro
Massenspeicher Crucial MX200 (250 GB)
Western Digital Black (2 TB)
etwa 80 Euro
etwa 170 Euro
CPU-Kühler Corsair Hydro Series H110i GTX etwa 135 Euro 
Gehäuse Fractal Design Define S (ohne Modifikation!) etwa 75 Euro 
Netzteil Corsair RM650 etwa 117 Euro 
Betriebssystem Microsoft Windows 10 Home 64 Bit etwa 95 Euro 
Sonstiges BitFenix Alchemy LED Bundle RGB
CableMod Sleeves
etwa 30 Euro
etwa 100 Euro
Gesamt   etwa 2.162 Euro
 

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 18.10.2006

Obergefreiter
Beiträge: 110
Und die Vintage-Kratzer auf dem Seitenteil sind völlig gratis!
Die Systeme sind wirklich nur etwas für jemanden der entweder gar keine Ahnung hat oder die Optik wirklich will.
Von der Hardware her würde man sich einen Rechner sicherlich anders zusammenstellen. Da ist auch preislich mehr rauszuholen. Das fängt bei überteuerten Komponenten wie dem Netzteil oder der GPU an (730€ und dann einer der schlechteren Luftkühler verbaut - danke nein) und geht zu fragwürdigen Entscheidungen wie nur 2400er RAM zu verbauen oder nur eine 250er SSD zu nehmen und dafür eine 2TB WD Black einzupacken. Da wird vieles den Sponsoren geschuldet sein.
2400 Euro ist einfach kein Preis für ein System mit nur einer GPU, sorry.
#2
customavatars/avatar204464_1.gif
Registriert seit: 23.03.2014

Stabsgefreiter
Beiträge: 367
200€ aufpreis für gebrauchte Sachen..yayy. Wahrscheinlich deswegen die 200€ Aufpreis und nicht die üblichen 600
#3
customavatars/avatar79456_1.gif
Registriert seit: 08.12.2007
gera
Bootsmann
Beiträge: 547
Was das für Wucherpreise sind der Hammer....Die Hardware einzeln gekauft, kommt bei weitem Billiger und ich finde das schon Krass was die für die Basis-Version wollen.......
#4
customavatars/avatar207000_1.gif
Registriert seit: 21.05.2014
Freiburg, Baden-Württemberg
Bootsmann
Beiträge: 754
Ich weis das dies zwar jammern auf hohem Niveau ist aber gesleevte Kabel und diese im Sichtbereich mit Kabelbinder festmachen?
#5
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Registriert seit: 23.06.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1838
Zumindest hätte der auch Grün sein können.
Danke für die Vorstellung HWLuxx, mfg
#6
Registriert seit: 20.06.2011
Magdeburg
Hauptgefreiter
Beiträge: 228
Optisch und preislich finde ich das ganze ziemlich OK. Man kauft halt einen fertigen Kasten und hat ein rundum Sorglospaket. Natürlich ist das teurer und nicht 100%ig individuell angepasst. Für einen Fertig-PC ist das Teil aber allererste Sahne.
#7
Registriert seit: 11.07.2013

Obergefreiter
Beiträge: 71
sorry aber wenn 200€ aufpreis verlangt werden, dann sind "leichte Gebrauchsspuren" in meinen augen nicht akzeptabel.
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