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Bislang schnellste Steam Machine: ZOTACs ZBOX NEN SN970 im Test

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Seite 4: Die ZOTAC ZBOX NEN SN970 im Detail (2)

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Sind die zwei Rändelschrauben an der Geräterückseite entfernt, erhält man direkt Zugriff auf die beiden Speicherbänke, den M.2-Slot sowie auf die 2,5-Zoll-Festplatte. An den zusätzlichen USB-Anschluss kann im Übrigen der Bluetooth-Empfänger für den Steam Controller eingesteckt und versteckt werden. Ist die Verbindung schlecht, kann man diesen allerdings auch über die mitgelieferte USB-Verlängerung extern anschließen. Bei der Konkurrenz, der Alienware Steam Machine, lässt sich der Empfänger einfacher verstecken – hier muss nicht zunächst das gesamte Gehäuse geöffnet werden.

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Bei der Festplatte entschied sich ZOTAC für ein 2,5-Zoll-Modell mit SATA-III-Schnittstelle von HGST. Dieses arbeitet anders als die meisten Notebook-Festplatten mit schnellen 7.200 Umdrehungen pro Minute.

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Auch wenn der Skylake-Prozessor bereits mit schnellem DDR4-Speicher zurechtkommen würde, verbaut ZOTAC noch den älteren DDR3-Standard. In unserem Testmuster war ein einzelner Speicherbaustein mit einer Geschwindigkeit von 1.600 MHz. Schade: Auch hier verzichtete man auf schnellen Dual-Channel-Modus und verbaut zugunsten der Aufrüstbarkeit nur ein einziges Modul. Wer hier nachrüsten will, muss selbst Hand anlegen.

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Um die 35 W des Intel Core i5-6400T aber auch die Abwärme des Grafikchips abführen zu können, musste ZOTAC das Kühlsystem im Vergleich zur Magnus EN960 überarbeiten. Auch hier gibt es zwei Radiallüfter sowie eine aufwendige Heatpipe-Konstruktion.

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Grafikkarte und Prozessor werden über zwei getrennte Kammern gekühlt, die sich jeweils an eigenen Gehäuse-Seite mit der nötigen Frischluft versorgen und die Abwärme darüber auch wieder abgeben.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 20.10.2012

Matrose
Beiträge: 12
Wir sind zwar noch nicht ganz da, aber die Steam Machines werden definitiv immer besser, das können die Kritiker nicht leugnen...ich denke wenn die neue GPU Generation kommt, in 1-2 Jahren, wirds da absolut coole Lösungen geben...
#2
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Registriert seit: 29.06.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2815
Den Speicher finde ich jetzt gar nicht mal als Kritikpunkt, kann man doch easy ein 2. 8 GB Modul dazustecken und ne M.2 SSD Nachrüsten ist auch kein Thema.

Deutlich blöder finde ich da, dass man vorne keine USB A Buchse hat sondern nur Typ C. Da hat bisher kaum jemand ein Gerät für und man kriecht jedes mal hinten rein wenn man mal ein USB Stick o.Ä. anstecken will. Auch das es hinten nur je 2x USB 3.0 und 2.0 gibt ist unverständlich. Der Chipsatz liefert doch bestimmt deutlich mehr USB Steckplätze. Auch der Einsatz von 4x HDMI und dafür der Verzicht auf DP finde ich daneben. Da wird 4k problematisch und dafür währe das Teil zumindest abseits von Spielekrachern durchaus geeignet.

2x Gigabit LAN, wozu? Haben die dafür extra einen 2. LAN-Chip verbaut???

Am ende bei dem Preis würde ich trotzdem zu nem Gaming PC tendieren, ist vllt. ein bisschen größer, dafür hat man Schnittstellen Satt, keinen Energiespar Prozzi und leiser wird der auch noch.

Mfg Bimbo385
#3
Registriert seit: 24.11.2010

Matrose
Beiträge: 32
Schock? Sieht bischen aus wie ein 0815 Radiowecker aus den 80ern.
#4
Registriert seit: 08.07.2007
Landau
Flottillenadmiral
Beiträge: 4923
Das Hauptproblem bleibt der Preis, der ist mit 1050€ beim günstigsten Anbieter viel zu hoch für den Markt im Vergleich zu den Konsolen.

Für die Couchzockerei bleiben die Konsolen unangefochten bis diese Steammachines auf unter 500€ mit vergleichbarer Spieleleistung sinken.

Und das Angebot an Spielen muss natürlich auch noch passen, das ist zur Zeit ja auch noch ziemlich schmal.

Ich hab die PS4 für 279€ im November bei MediaMarkt gekauft als es die 20% Sony Rabatt-Aktion gab, und mit der Mediaplayer-App die Sony im Dezember nachgereicht hat erfüllt die PS4 nun OOTB alle meiner Anforderungen fürs Wohnzimmer.

BluRays/DVDs
Zocken
Netflix/Maxdome/Whatever ...
Netzwerkstreaming

Zocken kann man auf der Zotac definitiv nicht besser und alles andere kann man mit nem ChromeTV oder FireStick auch haben.

Ich find das Konzept an sich sehr interessant, und würde mir liebend gerne solch ein Kistchen holen (egal von welchem Hersteller), aber nicht für das 4x einer PS4 ...

Leider sind "Leistungsdaten" in den Köpfen der Käufer rein an die technischen Spezifikationen gebunden. Sieht man an Aussagen wie "zu wenig RAM" oder "der Speicher ist viel zu lahm" etc. Bei SteamOS spielen diese Features so gut wie keine Rolle.
#5
Registriert seit: 24.11.2010

Matrose
Beiträge: 32
WTF Plastikbomber!?! :D Für EUR 1150,- ist das ein selten häßliches Teil. Ein gefälligeres Design kann man für diesen Preis schon erwarten. Das Ding sieht aus wie ein billiger Plastik-Radiowecker aus den 80ern. Fail.
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