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PC-Gaming im Wohnzimmer: Alienware Steam Machine mit Steam OS und Steam Controller im Test

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Seite 2: Die Modelle der Alienware Steam Machine

Um den traditionellen Spielekonsolen den Platz im Wohnzimmer streitig machen zu können, müssen nicht nur die Leistung und das Bedienkonzept stimmen, sondern vor allem auch das Design und die Abmessungen. Die Alienware Steam Machine bringt es hier auf sehr kompakte 200 x 200 x 55 mm, die Sony PlayStation 4 ist in der neusten Revision mit 162 x 92 x 52 mm ein gutes Stück kleiner. Trotzdem macht die Alienware Steam Machine neben dem Fernseher eine gute Figur. Die größeren Maße in der Tiefe können problemlos hinter dem Bildschirm oder im Fach für den DVD-Player oder den Festplatten-Receiver versteckt werden. Zudem ist die Alienware Steam Machine in schlichtem Schwarz gehalten.

Ob Titanfall, Watch Dogs oder Mittelerde: Shadow of Mordor: Sie alle laufen in der Regel auf den aktuellen Spielekonsolen lediglich mit 30 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm und das je nach Konsole nicht in Full HD: Mittelerde: Shadow of Mordor läuft nur in 900p, die beiden anderen oben genannten Titel sogar nur in 792p. Die Alienware Steam Machine soll hier volles 1080p darstellen und das obendrein mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit. Laut Alienware sollen die drei Spieletitel je nach Konfiguration mit einer Bildwiederholrate von 35 bis 70 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm laufen. Möglich wird dies durch einen Intel-Core-i-Prozessor, ausreichend Massen- und Arbeitsspeicher sowie einer diskreten Grafiklösung. Die Alienware Steam Machine wird in Deutschland in vier unterschiedlichen Konfigurationen angeboten, für die Preise zwischen 599 und 939 Euro aufgerufen werden.

Die Einstiegsversion wird von einem Intel Core i3-4170T mit zwei Rechenkernen und einer Geschwindigkeit von bis zu 3,2 GHz angetrieben. Dank HyperThreading-Support können bis zu vier Threads gleichzeitig abgearbeitet werden. Um die 3D-Beschleunigung kümmert sich laut den Spezifikationen im Onlineshop von Alienware eine NVIDIA-GeForce-GTX-GPU mit 2.048 MB GDDR5-Videospeicher – um welches Modell es sich hierbei handelt, wird nicht verraten. Allerdings sind alle Modelle mit einer NVIDIA GeForce GTX 860M ausgerüstet. Dazu gibt es 4 GB Arbeitsspeicher und eine 500 GB große Festplatte.

Die Modelle der Alienware Steam Machine
Hersteller und BezeichnungD00ASM05D00ASM06D00ASM07D00ASM08
Straßenpreis: 599 Euro 669 Euro 779 Euro 939 Euro
Homepage: www.alienware.de
Hardware 
Abmessungen: 200 x 200 x 55 mm (L x B x H)
Prozessor: Intel Core i3-4170T Intel Core i5-4590T Intel Core i7-4785T
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 860M, 2 GB GDDR5
Massenspeicher: 1x 2,5-Zoll SATA III, 500 GB 1x 2,5-Zoll SATA III, 1 TB
Arbeitsspeicher: 1x 4.096 MB DDR3-1600 2x 4.096 MB DDR3L-1600
Anschlüsse: 2x USB 3.0
3x USB 2.0
2x HDMI 1.4a
1x LAN (RJ45)
1x Toslink
Sonstiges: WiFi (802.11ac)
Bluetooth 4.0
SteamOS
Steam Controller
Gratis-Spiele

Das nächst höhere Modell setzt zwar ebenfalls auf einen Intel Core i3-4170T sowie auf eine NVIDIA GeForce GTX 860M, ist dafür allerdings mit der doppelten Speichermenge bestückt. Dafür werden mit 669 Euro 70 Euro mehr fällig. Für 779 Euro in der Basis-Version gibt es immerhin schon einen Intel Core i5-4590T, welcher vier Cores bereitstellt, dafür allerdings auf SMT-Support verzichten muss und sich mit einem Boost-Takt von bis zu 3,0 GHz ans Werk macht. Mehr Speicher oder eine andere Grafikkarte gibt es nicht, dafür ein besseres WLAN-Modul, welches zwei Antennen sowie eine höhere Datenübertragungsrate von bis zu 867 Mbit/s erreicht.

Das Topmodell schlägt mit satten 939 Euro zu Buche. Dafür gibt es einen Intel Core i7-4785T. Dieser rechnet mit maximal 3,2 GHz nochmal ein gutes Stück schneller als das kleinere Modell und kann obendrein mit SMT-Support aufwarten und damit als Quadcore-Prozessor acht Threads gleichzeitig bearbeiten. Mehr Speicher oder eine dickere Grafikkarte gibt es allerdings auch hier nicht.

Anschlussseitig macht Alienware bei allen vier Konfigurationen keine Unterschiede und stattet alle Modelle mit USB 3.0, Gigabit-LAN, HDMI, einem optischen Toslink-Audioausgang sowie mit einem Bluetooth- und WLAN-Modul aus. Das externe Netzteil stellt bis zu 130 W zur Verfügung.

 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 08.03.2014
Merzig
Oberbootsmann
Beiträge: 862
Viel zu teuer und zu wenig Auswahl. Mal davon abgesehen das alles viel schlechter läuft. Für mich persönlich keine alternative.
#2
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Registriert seit: 30.11.2013
Berlin
Oberbootsmann
Beiträge: 826
die graka ist ja ein witz oder?
#3
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Registriert seit: 08.03.2014
Merzig
Oberbootsmann
Beiträge: 862
Das Ding insgesamt ist ein Witz. Alleine der Preis. Dafür bekomme ich besseres. Wer nicht zusammenbauen kann, kann auch ein itx System zusammenbauen lassen.
#4
Registriert seit: 12.01.2013

Bootsmann
Beiträge: 606
DEFSKIDROW : Long Dong Silver würde nicht sagen das sein Ding ein Witz ist XDD


#5
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 10921
Halb gare Kacke und überteuert.
#6
Registriert seit: 23.09.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1928
"Auch wenn ich über Steam-In-Home-Streaming immer mal wieder einen fordernden Spieletitel auf meinen Fernseher bringe, wird der Spielspaß trotz dicker WLAN-Verbindung stark getrübt – selbst bei weniger anspruchsvollen Titeln wie Worms Clan Wars oder DayZ kommt es immer wieder zu Aussetzern des Streams und zu Bildfehlern."

Klingt eher nicht nach so einer fetten WLAN Anbindung. Mal mit dem LAN-Port gegengetestet? Nebenbei gibts dafür ja auch Steam-Link.
#7
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Registriert seit: 16.12.2005
Augsburg
[online]-Redakteur
Beiträge: 14497
Zitat why_me;24069766

Klingt eher nicht nach so einer fetten WLAN Anbindung. Mal mit dem LAN-Port gegengetestet? Nebenbei gibts dafür ja auch Steam-Link.

Klingt eher nicht nach ein vollständigen Lektüre des Artikels. Wir haben Steam-In-Home-Streaming einer kompletten Seite gewidmet, inklusive eines Vergleichs zwischen WLAN und Gigabit-Ethernet und eines Hinweis auf Steam Link. Ob letzteres die angesprochen Probleme löst, wage ich zu bezweifeln.
#8
customavatars/avatar112847_1.gif
Registriert seit: 02.05.2009
Wartburgstadt Eisenach
Oberbootsmann
Beiträge: 987
Zitat HARDWARELUXX
die Sony PlayStation 4 ist in der neusten Revision mit 162 x 92 x 52 mm ein gutes Stück kleiner


Ihr meint doch sicherlich: Der Controller der Playstation 4 ist ... ein gutes Stück kleiner.
#9
Registriert seit: 12.06.2015

Oberbootsmann
Beiträge: 800
also wenn das nicht floppt weiß ich auch nicht..
Kostet mehr, birgt absolut keinen einzigen Vorteil gegenüber Konsole/normalen PC und die Spielauswahl ist auch noch eingeschränkt xD
#10
customavatars/avatar116788_1.gif
Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
Hardware aus der mobilen Mottekiste zum Premium Preis,dazu ein Frickel OS inkl. DRM an STEAM only,+ Verfallsdatum der Performanceanforderungen bereits erreicht.
Wer kauft sich so einen Müll? Geld im Lagerfeuer verbrennen macht da mindestens genausoviel Spass.
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