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Alienware X51: Kompakter Gaming-Rechner mit Wasserkühlung im Test

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Seite 6: Fazit

Alienware bleibt auch bei der neuen Generation des X51 seiner Linie treu und kombiniert ein extravagantes Gehäuse mit schneller Hardware. Dank des Skylake-Flaggschiffs und der durchaus schnellen NVIDIA GeForce GTX 960 kann sich die Spieleleistung sehen lassen. Selbst aktuelle Grafikkracher wie Grand Theft Auto 5, The Witcher 3 oder Mittelerde: Shadow of Mordor stellen für die kompakte Daddel-Kiste keine Probleme dar und lassen sich mit allen Details bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten spielen. Wer allerdings eine Auflösung höher nutzen möchte und die Regler für Antialiasing und Anisotropische Filterung stets auf Anschlag setzt, der kommt augrund des auf 2.048 MB limitierten Videospeichers hier aber auch schnell an seine Grenzen.

Vor allem aber die Alltagsleistung ist überzeugend. Die M.2-SSD mit NVMe-Protokoll leistet einen Datendurchsatz von fast 1,5 GB/s, womit Betriebssystem und Programme pfeilschnell geladen sind. Hinzu kommt ein mit 16 GB gut ausgestatteter Arbeitsspeicher, der dem aktuellen DDR4-Standard entspricht und im Dual-Channel-Modus arbeitet. All das gibt es in vergleichbaren Systemen wie der ZOTAC ZBOX Magnus EN970 nicht. Selbst für ausreichend Speicher auf der Festplatte ist gesorgt, denn Alienware spendierte zumindest unserer Testkonfiguration eine zusätzliche Magnetspeicherfestplatte mit 2 TB. Apropos Konfigurationen: Der Alienware X51 ist in zahlreichen unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich. Wer zur kleinsten Variante greift, muss mit einer NVIDIA GeForce GTX 745 vorliebnehmen und die ist deutlich langsamer als der 3D-Beschleuniger aus unserer Konfiguration. Dafür aber bezahlt man keine rund 850 Euro wie bei der Einstiegsversion, sondern knapp 1.700 Euro und damit über viermal mehr als für eine Sony PlayStation 4 oder Microsoft Xbox One.

Bei dem Preis dürfte man eigentlich ein üppige Ausstattung, ein leises Betriebsgeräusch sowie eine gute Kühlung erwarten. Das kann der Alienware X51 aber nur teilweise einlösen. Zwar liefert man Tastatur und Maus mit, die sind trotz des Alienware-Labels aber nicht unbedingt für Gamer gemacht. Makro-Tasten fehlen, einen DPI-Schalter gibt es nicht und auch eine schicke Beleuchtung lässt sich schmerzlich vermissen. Hinzu kommt, dass beide Geräte kabelgebunden sind – im Wohnzimmer nicht gerade von Vorteil. Wünschenswert wäre vor allem ein zusätzlicher Controller gewesen. Die Lautstärke ist im Windows-Betrieb zwar recht angenehm, unter Last dreht das System aber schon deutlich auf. Hinzu kommen ein nerviges Brummen und eine unruhige Lüftersteuerung. Bei der Kühlung spendieren die Amerikaner ihrem neusten X51 zwar eine Wasserkühlung, besonders leistungsfähig ist diese jedoch nicht.

Alles in allem gibt es mit dem Alienware X51 einen schnellen Gaming-Rechner mit kompakten Abmessungen und Alienware-typischem Designer-Gehäuse. Die Preisspanne ist allerdings sehr hoch angesetzt.

 

Positive Aspekte des Alienware X51:

  • Hohe Spieleleistung
  • Hohe Alltagsleistung
  • Kompakte Abmessungen
  • Durchdachter Innenaufbau

Negative Aspekte des Alienware X51:

  • Sehr teuer
  • Etwas laut
  • Kein Controller im Lieferumfang

Persönliche Meinung

Zugegeben: Ich spiele gerne mit einem Controller bequem vom Sofa aus. Das habe ich bislang immer über Steam In-Home-Streaming und einem kleinen Mini-PC ohne viel Leistung getan. Da ich keine Ego-Shooter darüber spiele, merke ich von der teils hohen Latenz über WLAN nicht viel – hin und wieder jedoch kommt es zu Bildfehlern und Soundaussetzern. Damit aber kann ich leben. Jedoch hätte ich ganz gerne ein etwas leistungsstärkeres System, um weniger fordernde Spiele direkt am Mini-PC unter dem Fernseher ausführen zu können und um nicht ständig den Gaming-PC starten zu müssen. Hier etwas Passendes zu finden ist schwierig und meist zu teuer. (Andreas Stegmüller)

 

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Kommentare (24)

#15
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Registriert seit: 11.08.2014
Erde, Deutschland
Kapitän zur See
Beiträge: 3715
@Menchi ein 960M + i7 (aber nicht Skylake) gibts schon für 1000 Euro... Bei 1700 sollte da schon ein 970M drin sein :)
#16
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Registriert seit: 12.09.2007
Hannover
Oberbootsmann
Beiträge: 859
Zitat MENCHI;24031620
Das (Alienware-) Klientel ist hier im Forum kaum bis garnicht vorhanden.

Solche Tests (Werbung) kann man sich getrost sparen.

Für das Geld bekommt man ein 17" Gamingbook mit:

- Skylake i7
- mattes, FULL-HD IPS Panel
- GTX960M (4GB) / GTX965M (2GB)
- 256GB SSD + 1TB HDD
- 16GB RAM
- 2 Jahre Pickup & Return Garantie

- Für einen Hunni mehr gibt es die GTX970M mit 3GB


--> als HTPC zu "groß" und hässlich
--> als Gaming-PC zu lahm, zu teuer
--> und auf LAN Parties wirst wegen dieser Kiste ausgelacht :D



Der Trend geht zum Drittrechner...

Seit Jahren die Dellrechner mit null Problem, das sieht beim Selbstbau anders aus.
#17
Registriert seit: 15.01.2015

Korvettenkapitän
Beiträge: 2207
Zitat gaastra03;24031797

Seit Jahren die Delltechner mit null Problem, das sieht beim Selbstbau anders aus.


Dann machst du was falsch ;) – wenn Dell, dann Precision!
#18
customavatars/avatar30619_1.gif
Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7747
Zitat Stechpalme;24030521
Persönliche Meinung: Immer wieder Alienware Hässlichkeit in Reinkultur. So viel Geld für so viel billiges Plastik und einer Optik die zum Brechen einlädt.

Allerdings verkauft sich der Kram sehr gut, sonst würde man es nicht seit vielen Jahren anbieten.

Was hier einige gerne vergessen, diese Rechner sprechen ein Klientel an welches sich nicht darum schert ob das zu teuer ist oder nicht. Das Klientel will einfach nur einen coolen Rechner fix und fertig mit entsprechendem Service haben und das bietet Dell einfach, fertig. Ob man dann 1000€ zu viel zahlt ist irrelevant. Und dieses Klientel ist extrem groß ;) Es gibt genug Leute mit zu viel Geld.


Als ob die alle Geld zuviel hätten. Kreditkarte und Ratenkauf machts möglich. Das sind Klischees, selbiges hat man über Applekunden auch mal gesagt. Tatsächlich rennt jeder Maurerlehrling mit einem iPhone rum. Es gibt immer Möglichkeiten.

Zitat gaastra03;24031797
Seit Jahren die Dellrechner mit null Problem, das sieht beim Selbstbau anders aus.


Wenn man es nicht kann, sieht es anders aus.
DELL kaufen wir nur für gewerbliche Zwecke, also Server und Optiplexe für die Arbeitsplätze. Da stellt sich sicher keiner mehr hin und baut selbst PCs zusammen. Aber privat? Niemals Fertig-PCs.
#19
customavatars/avatar147484_1.gif
Registriert seit: 13.01.2011
Scummbar
Leutnant zur See
Beiträge: 1153
Irgendwie schreckt mich der interne Aufbau der auf den Fotos zu sehen ist schon ab.
#20
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Zitat
Alienware bleibt auch bei der neuen Generation des X51 seiner Linie treu und kombiniert ein extravagantes Gehäuse mit schneller Hardware. Dank des Skylake-Flaggschiffs und der durchaus schnellen NVIDIA GeForce GTX 960 kann sich die Spieleleistung sehen lassen.


Wie kommt man denn zu diesem Fazit? Für 1700€ kriegt man aktuelle Titel mit flüssigen 30FPS hin.
Wenn man das dann mit Konsolenpreisen vergleicht, mit denen solche Wohnzimmer PCs konkurrieren, ist das mal gar nix.

Klar zahlt man die geringer Größe, Marke und Zusammenbau mit. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass man mit dem Budget in Eigenregie eine nicht wesentlich größere Daddelkiste mit Fury Nano und Xeon 1231 aufbauen kann.
Das nenne ich dann ordentliche Spieleleistung
#21
Registriert seit: 27.06.2005

Bootsmann
Beiträge: 640
Zitat ElPiet;24038435
Wie kommt man denn zu diesem Fazit? Für 1700€ kriegt man aktuelle Titel mit flüssigen 30FPS hin.
Wenn man das dann mit Konsolenpreisen vergleicht, mit denen solche Wohnzimmer PCs konkurrieren, ist das mal gar nix.

Klar zahlt man die geringer Größe, Marke und Zusammenbau mit. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass man mit dem Budget in Eigenregie eine nicht wesentlich größere Daddelkiste mit Fury Nano und Xeon 1231 aufbauen kann.
Das nenne ich dann ordentliche Spieleleistung


Naja die Konsolen kriegen nicht annährend die Grafikeinstellungen auf dem Level mit 30 fps hin. aber das system ist echt zu teuer
#22
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Nein kriegen sie nicht. Kosten allerdings ach nur 1/4 dieser Alienware Dinger.
Wenn die Grafik dann auf dem Alienware nicht besser wäre, wäre es richtig traurig.
Des Weiteren halte ich die Kombi aus 960+ Skylake Monster CPU fürs Gaming für gelinde gesagt suboptimal.
Habe oben schon eine preislich mindestens ebenbürtige Kombi genannt, die wesentlich mehr Gamingleistung bringt.

Meiner Meinung nach verfehlt Alienware hier die Zielgruppe. Beziehungsweise könnte wesentlich mehr Menschen erreichen, wenn die Hardware günstiger weggehen würde. So könnte man mit den Konsolen konkurrieren. Bei den Preisen lockt man niemanden von der PS4/XBONE weg.
#23
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Registriert seit: 22.06.2008
Bielefeld
Kapitän zur See
Beiträge: 3596
Zitat Krümelmonster;24032601
Als ob die alle Geld zuviel hätten. Kreditkarte und Ratenkauf machts möglich. Das sind Klischees, selbiges hat man über Applekunden auch mal gesagt. Tatsächlich rennt jeder Maurerlehrling mit einem iPhone rum. Es gibt immer Möglichkeiten.


Da hast du recht, es gibt in DE genug Spinner die weit über ihre Verhältnisse leben. Nicht umsonst heißt es, jeder vierte unter 25 ist hoch verschuldet. Das ändert aber nichts daran, dass es genug Menschen mit jeder Menge Geld in der Tasche gibt und die der Preis wenig interessiert. Da muss ich mich hier nicht weit in der Nachbarschaft umsehen.
#24
Registriert seit: 20.09.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 182
Zitat error274;24031645
@Menchi ein 960M + i7 (aber nicht Skylake) gibts schon für 1000 Euro... Bei 1700 sollte da schon ein 970M drin sein :)


Diese Konfig gibt es bei HP in einem normalen Gehäuse für 999,- und eine Gaming-Konfig mit einem i7-6700K (!) 16GB DDR4, einer GTX970 + 128er SSD für 1499,- Euro UVP. Das Teil hier ist überdimensional überteuert!!

Für 1700,- Euro baue ich mir selbst in ein Silverstone HTPC Gehäuse die gleiche Konfig mit 32GB Speicher, einer 512er M.2 SSD inkl. einer R9 Nano. Aber es muss ja echt unbedarfte Kunden geben, die den Alienware-Quatsch kaufen, sonst gäbe es das ja nicht mehr.
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