> > > > Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC im Test

Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 7: Fazit

Nachdem wir mit dem Phenom Recoil Reloaded im März einen Mittelklasse-PC von Caseking auf den Prüfstand gestellt hatten, wollten wir noch einmal nachlegen und uns auch einen echten High-End-Rechner für mehr als den doppelten Preis ins Haus holen. Statt eines Vierkern-Prozessors, gibt es ein Sechskern-Modell, statt 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher die doppelte Menge nach DDR4-Standard und statt einer GeForce GTX 970 den größeren Bruder. Hinzugekommen zur doch kleinen SSD ist zudem eine große HDD als Datengrab. Zu guter Letzt gibt es zumindest für den Prozessor statt Standard-Frequenzen auch eine werksseitige Übertaktung.

Damit leistet der King Mod Titan OC Gaming-PC von Caseking natürlich ein gutes Stück mehr und ist durchaus in der Lage, alle aktuellen, aber sicherlich auch kommenden Grafikkracher selbst in einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten und mit allen Details ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Anspruchsvolle Spiele wie Battlefield 4, Crysis 3, Grand Theft Auto 5 oder Metro 2033: Last Light laufen bei unserem Testrechner sehr flott über den Bildschirm. Dank der schnellen CPU, der üppigen Menge an Arbeitsspeicher und vor allem dank der 120-GB-SSD ist unsere Konfiguration aber auch im Alltag angenehm schnell. Engpässe gibt es keine.

Etwas Federn lassen muss das System allerdings bei der Lautstärke, denn obwohl man einen Großteil der Lüfter dank der im Gehäuse integrierten Lüftersteuerung regeln kann und sich die Rotoren der Grafikkarte im Leerlauf bis zum Erreichen einer bestimmten Temperatur komplett abstellen, ist das System im 2D-Betrieb leider zu laut. Fast 42 dB(A) haben wir in dieser Disziplin gemessen. Der Schuldige ist das verbaute Super-Flower-Netzteil, welches selbst im 2D-Betrieb sehr deutlich aus dem geschlossenen Gehäuse herauszuhören ist. Mit 42,6 dB(A) unter Last schwillt der Wert dafür nur unwesentlich höher an und liegt auf dem Niveau vergleichbarer Rechner. Es geht aber auch noch deutlich lauter. Üblich für die Leistungsklasse ist zudem die Leistungsaufnahme, die je nach Anwendungsgebiet bei etwa 78 bis 380 Watt liegt.

Was uns aber am meisten gefällt, ist die Tatsache, dass Caseking ausschließlich Komponenten von großen und bekannten Herstellern verbaut und obendrein nur einen sehr geringen Aufschlag für Aufbau, Installation und vor allem für etwaige Support-Anfragen verlangt. Gerade einmal 53 Euro bezahlt man mehr, als wenn man die Hardware einzeln über den Caseking-Shop bezieht und diese in Eigenleistung zusammensteckt. Die Komponenten stammen ausschließlich von MSI, Corsair, Super Flower und Intel sowie von Prolimatech. Richtige No-Name-Produkte gibt es nicht.

Alles in allem ist der Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC ein solider High-End-Rechner mit guten Leistungswerten, der vor allem seinen Preis wert ist!

Positive Aspekte des Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC:

  • Hohe Gaming- und Alltagsleistung
  • Gute Komponenten-Auswahl
  • Sehr gute Verarbeitung

Negative Aspekte des Caseking King Mod Titan OC Gaming-PC:

  • Relativ lautes Netzteil
  • Im Leerlauf etwas zu laut
 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (24)

#15
customavatars/avatar51109_1.gif
Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
BIOS Bernhard
Lutz
Beiträge: 33768
Zitat Boogeyman015;23440000
Warum ist das Netzteil mit dem Lüfter nach oben verbaut? Dann ist ja klar, dass das Netzteil hart an der Grenze arbeitet...es saugt ja die heiße Luft der Grafikkarte zum "kühlen" an. Wer hat sich soetwas ausgedacht?

Das macht sogar sehr viel Sinn, denn das Teil ist Semi Passiv und warme Luft steigt bekanntlich nach oben. Dadurch kann es länger im passiven Modus verweilen, als wenn man es umdrehen würde.
#16
customavatars/avatar194341_1.gif
Registriert seit: 10.07.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2383
So eine monster Kiste und kein Bluray Laufwerk dabei? Da wurde definitiv am falschen Ende gesparrt ;)
#17
Registriert seit: 28.03.2013

Gefreiter
Beiträge: 46
Zitat Boogeyman015;23440000
Warum ist das Netzteil mit dem Lüfter nach oben verbaut?


Der seitliche 200mm-Lüfter bläst noch rein, damit sollte das NT genug Luft bekommen
#18
customavatars/avatar92135_1.gif
Registriert seit: 25.05.2008
Regensburg/Bayern
Fregattenkapitän
Beiträge: 3003
Zitat Chasaai;23442606
ich frag mich eh immer was diese tests hier sollen.


Is doch ganz einfach, Win-Win. Caseking stellt das System gratis fürn Test Verfügung. Test geht online und Leute klicken drauf. Klicks für Hardwareluxx, Werbung für Caseking.

Das hier aber extrem viele ihr System selbst (besser) zusammenstellen spielt da keine große Rolle.
#19
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
300€ fürs zusammenbauen ist eine happige Sache. Vor allem, kann man sich die Konfig auch so in den Warenkorb werfen und zusammenbauen lassen. Dann hat man immer noch gut gespart.
Auch finde ich die Wahl des X99 Sockels für eine Gaming Konfig ziemlich fragwürdig. DDR3 und dafür dann ein SLI Setup wäre für 2.5k€ wohl das Maximum an Leistung, was für Gaming geht.
#20
Registriert seit: 02.05.2015
Bern
Matrose
Beiträge: 3
Zitat SkyL1nE;23440023
Wer sich das ausgedacht hat? Die "Profis"!



Da gehen die Meinungen auseinander. *Steg* und *Brack* verbauen die Netzteillüfter immer nach unten.
#21
Registriert seit: 05.12.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1469
Es gibt Leute, die haben keine Ahnung von den Hardwareteilen, wollen aber eine dicke Gaming Maschine haben.
Die Angebote dahingehend sind vielfältig, und dann ist "HardwareLUXX" wohl doch eine gute Anlaufstelle um herauszufinden, ob solche Fertigsysteme gut oder schlecht sind.

Die wollen zahlen, und dafür einen PC bekommen, wo man lediglich das Stromkabel anstecken muss, nicht mehr. Das scheint aber die Vorstellungskraft einiger User hier vollkommen zu sprengen.

Warum also soll es keine "Tests" für Komplettsysteme geben?
#22
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Das Fertig PCs getestet werden ist ja nicht wirklich das Problem. Der Fertig PC an sich ist es.
Was im Fazit etwas Sauer aufstößt, ist wenn man liest, die Konfiguration wäre 53€ über dem Einzelteilpreis. Das suggeriert, ein Wahnsinns P/L Verhältnis. Im Endeffekt zeigt es aber nur wie überteuert Caseking im gesamten sein muss. Bei Mindfactory bin ich auf 300€ Differenz gekommen, was sich auch mit dem Kalkül anderer hier deckt.
Gerade der unbedarfte User mit wenig Kenntnis kann sich dadurch zum kauf verleiten lassen, obwohl seine € besser angelegt werden könnten. Ebenso die Frage ob eine X99 Plattform optimal fürs Gaming gewählt ist. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass dieses Jahr noch Skylake kommen soll.
#23
Registriert seit: 05.12.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1469
Zitat ElPiet;23450932
Das Fertig PCs getestet werden ist ja nicht wirklich das Problem. Der Fertig PC an sich ist es.
(...)
Bei Mindfactory bin ich auf 300€ Differenz gekommen, was sich auch mit dem Kalkül anderer hier deckt.
Gerade der unbedarfte User mit wenig Kenntnis kann sich dadurch zum kauf verleiten lassen, obwohl seine € besser angelegt werden könnten. Ebenso die Frage ob eine X99 Plattform optimal fürs Gaming gewählt ist. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass dieses Jahr noch Skylake kommen soll.


Ich sags dir ungern:
Tests von Hardware sind immer Momentaufnahmen. Im MOMENT ist das System ganz ok. Wenn du es heute kaufst, wird es morgen schon weniger wert sein. Das trifft aber auf alle Hardwarekomponenten zu.

ich denke, dass der Test schon objektiv genug gemacht wurde. Auf die Frage "Bekomm ich für meine 2500 Kröten einen ordentlichen Gaming PC?" wird hier mit "JA" geantwortet, inkl. negativ Punkte wie zB zu lautes Netzteil und zu lauter Idle Betrieb (wäre für mich ein KO Kriterium, nur so am Rande!).
Aber die Frage wurde so ordentlich beantwortet und der potentielle Käufer kann so besser vergleichen.
#24
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Die frage die ich eher stelle ist, hätte man die 2.5k besser anlegen können. Wäre eine sli fertig PC vllt potenter zum gleichen Preis. Ebenso das implizieren eines Preises 50€ über dem Einzelteilwert, kann verwirren. Das sind eben die Hauptpunkte der Kritik. Dass man ein gutes System kriegt bezweifle ich nicht. Ob die Euros effizient angelegt wurden, schon eher.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Intel NUC6i7KYK: Skull-Canyon-NUC für Gelegenheitsspieler

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/INTEL-NUC-6I7KYK/INTEL_NUC6I7KYK_TEST-TEASER

Schon weit vor der offiziellen Vorstellung im März drehte das bislang schnellste NUC-System seine Runden durch das Internet – seit wenigen Tagen ist das NUC6i7KYK, welches überwiegend unter dem Codenamen "Skull Canyon" bekannt sein dürfte, im Handel verfügbar. Zeit für uns das... [mehr]

MSI Cubi 2 Plus: Flotter Mini-PC mit Mini-STX-Formfaktor im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/MSI-CUBI2PLUS/MSI_CUBI_2_PLUS_TEST-TEASER

Das MSI Cubi N mag zwar trotz seiner schlanken Abmessungen ein für Office-Arbeiten ausreichend schneller Mini-PC sein, wer jedoch ein wenig mehr Performance benötigt oder gar nach weiteren Aufrüst-Optionen Ausschau hält, der stößt schnell an seine Grenzen. Deutlich flexibler ist man mit dem... [mehr]

27-Zoll-iMac (Late 2015) mit 5K-Retina-Display im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/IMAC-RETINA-LOGO

Ende des vergangenen Jahres aktualisierte Apple seine iMac-Produktpalette. Neu hinzugekommen ist ein kleiner iMac mit 21,5 Zoll und einer 4K-Auflösung für das Display. Neben einigen kleineren Updates beim Prozessor, der Grafikkarte sowie der Kombination aus Festplatte und SSD hat Apple beim... [mehr]

MSI Cubi N – sparsamer und lautloser Mini-PC im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/MSI-CUBI-N/MSI_CUBI_N_TEST-TEASER

Mit seinem Vortex G65-6QF SLI hatte MSI im April eindrucksvoll bewiesen, dass man sehr kompakte und trotzdem leistungsstarke High-End-Rechner mit schickem Design bauen kann. Doch nicht für jedes Anwendungsgebiet muss es gleich ein 4.000-Euro-System sein – es geht auch deutlich kleiner,... [mehr]

Buyer's Guide 2016: Bauvorschlag für einen 2.200-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BUYERS_GUIDE16_HIGH_END_SYSTEM

Nach unserem 600 und 1.300 Euro teuren Buyer's-Guide-Rechnern legen wir noch einmal eine Schippe drauf und erhöhen unser Budget auf 2.200 Euro. Welche Komponenten sind für diese Preisklasse empfehlenswert? Kann man trotzdem ein schnelles und leises System bauen? Wie fällt der... [mehr]

Buyer's Guide 2016: Bauvorschlag für einen 1.300-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BUYERS_GUIDE16_MIDRANGE

Nach dem ersten Teil unserer diesjährigen Buyer's Guides erhöhen wir das Budget von 600 auf 1.300 Euro und verbauen noch einmal deutlich schnellere Komponenten. Statt eines Core-i3-Prozessors gibt es ein Core-i5-Modell, den Massen- und Arbeitsspeicher verdoppeln wir und stecken eine deutlich... [mehr]