> > > > Gigabyte Brix mit Intel Celeron N2807 im Test

Gigabyte Brix mit Intel Celeron N2807 im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 6: Fazit

Bastelfreudige Anwender, die auf der Suche nach einem kleinen Wohnzimmer-PC sind, könnten mit dem Gigabyte Brix GA-BXBT-2807 durchaus zufrieden werden. Für gerade einmal 120 Euro erhält man einen Mini-PC, dessen SoC durchaus in der Lage ist, alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Zu beachten ist allerdings, dass es sich bei unserem Modell um ein Barebone-System handelt und damit noch DDR3L-Arbeitsspeicher und ein 2,5-Zoll-Laufwerk mit SATA-Schnittstelle hinzugekauft werden müssen.

Verglichen mit anderen Kleinst-Rechnern ist das Brix etwas langsamer. Der Intel Celeron N2807 rechnet nicht ganz so flott wie vergleichbare Modelle. Würdiger Gegner ist deswegen die ECS Liva, die wir bereits vor knapp vier Monaten auf den Prüfstand stellen konnten. Die schlägt das GA-BXBT-2807 aufgrund des leicht schnelleren SoCs knapp. Wer allerdings ein Komplett-Paket haben möchte, das zugleich etwas schneller seine Aufgaben erledigt, für den ist die ZOTAC ZBOX PI320 Pico vorzuziehen. Dann gibt es schon 32 GB Massen- und 2 GB Arbeitsspeicher für 70 Euro mehr - das Betriebssystem ist dann ebenfalls schon inklusive. Zudem ist das System noch einmal deutlich kleiner.

Positiv anzumerken ist aber noch die Kühlung des Gigabyte Brix. Dank passiver Kühlung arbeitet das System völlig lautlos - vor allem dann, wenn man ausschließlich auf Flashspeicher setzt.

 

Positive Aspekte des Gigabyte Brix GA-BXBT-2807:

  • Ausreichend schnell für alltägliche Arbeiten
  • Passive und lautlose Kühlung

Negative Aspekte des Gigabyte Brix GA-BXBT-2807

  • Langsamer als vergleichbare Modelle

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6386
Ich wunder mich immer wieder, am meisten werden von den Herstellern Intel Prozessoren verbaut. Ansich ein netter Test, die Leistung ist aber ehr Mau, am stelle von VGA hätte nen DVI mehr gebracht.
#2
customavatars/avatar144745_1.gif
Registriert seit: 07.12.2010
Düsseldorf
Stabsgefreiter
Beiträge: 376
Ihr hättet mal lieber das WLan Modul rausnehmen sollen und sehen sollen ob nicht eine kleine msata SSD in den Port gekonnt hätte und wie da die Leistung ist. Dann hätte man 2 datenträger in dem Teil. Wenn jemand umbedingt WLan und BT braucht kann man das ja auch mit Mini USB Teilen nachrüsten.
#3
Registriert seit: 09.06.2011
Muc
Kapitän zur See
Beiträge: 3656
Zitat SystemX;22795001
Ich wunder mich immer wieder, am meisten werden von den Herstellern Intel Prozessoren verbaut. Ansich ein netter Test, die Leistung ist aber ehr Mau, am stelle von VGA hätte nen DVI mehr gebracht.


es gibt doch schon seit ewigkeiten gigabyte brix modelle auch mit AMD CPU/APUs....
#4
customavatars/avatar191989_1.gif
Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5106
so ein teil mit der Mullins APU wäre Hammer!!
#5
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 434
Zitat NasaGTR;22799442
so ein teil mit der Mullins APU wäre Hammer!!


Dem stimme ich zu. Würde ich jedem empfehlen anstatt diesem kastriertem Intelkasten. Und HWLuxx empfiehlt immernoch diese Grottenmöhre PI320 Pico v. Na dann Prost! :wall:
#6
customavatars/avatar77789_1.gif
Registriert seit: 20.11.2007
Bad Harzburg
Gefreiter
Beiträge: 63
Moin zusammen,

ich finde der Test ist soweit recht ausführlich, wie eigentlich immer :)

Aber eine Anmerkung: Was mir wirklich fehlt, ist, dass ihr die Mini-PCs nie auf ihre Multimedia-Performance hin testet :) Das wäre echt noch richtig gut, wenn ihr diesen Aspekt mit einbeziehen würdet.
Ich meine damit keinen extrem aufwendigen Test, sondern nur, dass z.B. mal geguckt wird, wie flüssig 1080p oder 1080p/24 Videos laufen.

Die Begründung ist relativ simpel: Ich denke, dass viele Leute (inklusive mir) sich so ein Miniteil auch gerade für sowas wie XBMC (oder jetzt ja Kodi) anschaffen würden, da diese wegen ihres Preises, der kleinen Bauform und vor allem dem niedrigen Energieaufwand gerade danach schreien, als MediaPC eingesetzt zu werden ;)

Daher würde ich mich (und bestimmt auch einige Andere) sehr darüber freuen, wenn ihr diese Mini-PCs auch etwas auf ihre multimedia-fähigkeit testen würdet :)

mfg
Burst
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Intel NUC6i7KYK: Skull-Canyon-NUC für Gelegenheitsspieler

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/INTEL-NUC-6I7KYK/INTEL_NUC6I7KYK_TEST-TEASER

Schon weit vor der offiziellen Vorstellung im März drehte das bislang schnellste NUC-System seine Runden durch das Internet – seit wenigen Tagen ist das NUC6i7KYK, welches überwiegend unter dem Codenamen "Skull Canyon" bekannt sein dürfte, im Handel verfügbar. Zeit für uns das... [mehr]

MSI Cubi 2 Plus: Flotter Mini-PC mit Mini-STX-Formfaktor im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/MSI-CUBI2PLUS/MSI_CUBI_2_PLUS_TEST-TEASER

Das MSI Cubi N mag zwar trotz seiner schlanken Abmessungen ein für Office-Arbeiten ausreichend schneller Mini-PC sein, wer jedoch ein wenig mehr Performance benötigt oder gar nach weiteren Aufrüst-Optionen Ausschau hält, der stößt schnell an seine Grenzen. Deutlich flexibler ist man mit dem... [mehr]

27-Zoll-iMac (Late 2015) mit 5K-Retina-Display im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/IMAC-RETINA-LOGO

Ende des vergangenen Jahres aktualisierte Apple seine iMac-Produktpalette. Neu hinzugekommen ist ein kleiner iMac mit 21,5 Zoll und einer 4K-Auflösung für das Display. Neben einigen kleineren Updates beim Prozessor, der Grafikkarte sowie der Kombination aus Festplatte und SSD hat Apple beim... [mehr]

MSI Cubi N – sparsamer und lautloser Mini-PC im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/MSI-CUBI-N/MSI_CUBI_N_TEST-TEASER

Mit seinem Vortex G65-6QF SLI hatte MSI im April eindrucksvoll bewiesen, dass man sehr kompakte und trotzdem leistungsstarke High-End-Rechner mit schickem Design bauen kann. Doch nicht für jedes Anwendungsgebiet muss es gleich ein 4.000-Euro-System sein – es geht auch deutlich kleiner,... [mehr]

Buyer's Guide 2016: Bauvorschlag für einen 2.200-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BUYERS_GUIDE16_HIGH_END_SYSTEM

Nach unserem 600 und 1.300 Euro teuren Buyer's-Guide-Rechnern legen wir noch einmal eine Schippe drauf und erhöhen unser Budget auf 2.200 Euro. Welche Komponenten sind für diese Preisklasse empfehlenswert? Kann man trotzdem ein schnelles und leises System bauen? Wie fällt der... [mehr]

Buyer's Guide 2016: Bauvorschlag für einen 1.300-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BUYERS_GUIDE16_MIDRANGE

Nach dem ersten Teil unserer diesjährigen Buyer's Guides erhöhen wir das Budget von 600 auf 1.300 Euro und verbauen noch einmal deutlich schnellere Komponenten. Statt eines Core-i3-Prozessors gibt es ein Core-i5-Modell, den Massen- und Arbeitsspeicher verdoppeln wir und stecken eine deutlich... [mehr]