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ZOTAC ZBOX PI320 Pico im Test - Mini-PC im Smartphone-Format

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Seite 5: In der Praxis

Wie bei vielen anderen Modellen setzt man bei der ZOTAC ZBOX PI320 Pico auf eine integrierte Grafiklösung. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir auf dieser Seite auf. 

Leistung

Der verbaute Intel Atom Z3735F ist ein deutlich langsamerer Prozessor, als er in den meisten von uns bisher getesteten Mini-PCs zum Einsatz kommt. Dafür ist er darauf getrimmt worden, Strom zu sparen und lässt sich komplett passiv und damit lautlos kühlen. Trotzdem soll er für alltägliche Office- und Multimedia-Anwendungen ausreichend schnell sein. Im Cinebench R11.5-Benchmark bringt es der kleine Intel-SoC der ZOTAC ZBOX PI320 Pico auf 1,06 Punkte und ist damit noch einmal gut 20 Prozent langsamer als der Intel Celeron N2930 der ZOTAC ZBOX CI320 nano, überholt aber den Prozessor der ECS Liva, der es in dieser Disziplin noch auf 0,71 Punkte brachte. Andere Modelle leisten hier allerdings doch ein gutes Stück mehr. Den neueren Cinebench R15 konnten wir auf unserer Teststellung leider nicht ausführen, da hier eine 32-Bit-Version von Windows 8.1 N installiert war. Im Komprimierungstest von 7-Zip leistet die neue ZBOX rund 3.770 MIPS. 

In den übrigen Benchmarks erreicht die ZOTAC ZBOX PI320 Pico erwartungsgemäß eine durchwachsene Leistung. Die Grafiklösung ist trotz unserer älteren Benchmarks nicht für das Spielen geeignet. An die Leistungsgrenze stößt man hier sehr schnell. Die Auflösung muss je nach Benchmark teils drastisch reduziert werden. 

Der verbaute eMMC-Speicher kann dafür mit seinen 32 GB durchaus überzeugen. Im Schnitt erreicht der Massenspeicher beim Lesen eine Geschwindigkeit von 111,4 MB/Sek. und überholt damit so manch anderes Modell, das noch mit einer Festplatte bestückt wurde. Hier hatte ZOTAC in der Vergangenheit immer wieder unsere Kritik annehmen müssen. Wie schon bei der ZBOX CI320 nano ist dies bei diesem Modell nicht mehr der Fall. Kurze Denkpausen beim Starten neuer Programme gab es während unserer Tests selten. Das Betriebssystem wurde schnell geladen. Einzig Windows-Updates installierten sich langsam. 

Die Speicherbandbreite fällt mit 6,84 GB/Sek. erstaunlich hoch aus und das obwohl nur ein einziges Modul verwendet wird. Das Modell der ECS LIVA erreichte hier nur 4,66 GB/Sek. ZOTAC setzt auf 1.333 MHz schnellen DDR3L-Speicher mit Timings von CL9-9-9-24.

Futuremark 3DMark

7706 XX


677 XX


64 XX


Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark 11

199 XX


126 XX


62 XX


Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R11.5

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Anno 2070

High

2.9 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Streetfighter IV

Hoch

11.26 XX


6.32 XX


Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

HDD-Durchsatz

MB/Sek.
Mehr ist besser

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

PCMark 7  
Video Playback 1.0
Video Transcoding 1.0
System Storage - Gaming 13,94 MB/s
Graphics DX9 4,09 fps
Image Manipulation 6,17 Mpx/s
Importing Pictures 12,57 MB/s
Web Browsing 3,38 pages/s
Data Decrypting 34,59 MB/s
Score 272

Lautstärke:

Bei der ZOTAC ZBOX PI320 Pico gibt es keinen lärmenden Lüfter oder eine Magnetspeicher-Festplatte, die irgendwelche Geräusche beim Datenzugriff erzeugen würde. Unser heutiger Testkandidat arbeitet völlig lautlos.

Lautstärke

0.0 XX


0.0 XX


dB(A)
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme:

In Sachen Stromhunger gibt die ZOTAC ZBOX PI320 Pico aufgrund des sparsamen 2,2-Watt-SoCs ein sehr gutes Bild ab. Im Leerlauf haben wir knapp über fünf Watt für das Gesamtsystem gemessen. Mit Prime95 auf allen vier CPU-Kernen steigt die Leistungsaufnahme auf 7,8 Watt an. Belastet man dann noch die integrierte Intel HD Graphics steigt der Stromhunger auf 9,7 Watt und damit noch einmal um gut ein Watt an. Damit ist die ZOTAC ZBOX PI320 Pico äußerst sparsam und gemessen an ihrer Leistung ein absoluter Rekordhalter in dieser Disziplin.

Leistungsaufnahme

(Gesamtsystem)

5.1 XX


7.8 XX


in Watt
Mehr ist besser

Temperaturen:

An den Temperatur-Werten gibt es nichts auszusetzen. Hier konnten wir allerdings nur die Temperatur des Intel-SoCs auslesen. Dieser erreichte im Idle- und Last-Betrieb Temperaturen von 58 bis 71 °C. Gewappnet für Sommer-Temperaturen ist man damit allemal.

Temperaturen

Idle

CPU
58 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

Temperaturen

Last

CPU
71 XX


in Grad Celsius
Weniger ist besser

 

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Kommentare (19)

#10
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 434
Zitat Gatling;22757265
- zum Kommentar "überteuert":
das ist schlichtweg Blödsinn, ich kenne diesen Impulsiv-Gedanken von einigen aber mittlerweile - Android Sticks, Chromecast, Chrome OS, alle so für 100 Ocken
nur kann keiner dieser Mini-Sticks Steam-in-home Streaming, weil es...den Steam-Client nicht dafür gibt! Genau deshalb hat der PICO Win 8.1 drauf!

- Des weiteren: dieser Rechner ist tatsächlich der günstigste Mini-PC mit vollwertigem Win-OS. Man kann seine ganzen Windows Programme drauf installieren - was natürlich wiederum bei Chrome, Android und anderen Fizzel-Lösungen gar nicht geht.

Die nächste "Alternative" ist ein 240 Euro teurer ASUS VivoPC, dieser ist ebenfalls mit Win 8.1 ein Komplettrechner, kostet aber eben ca. 50 Ocken mehr als der PICO und ist ungefähr doppelt so groß.


Du gehst hier von deinen Wünschen aus. Steam ingame streaming ist für mich z.B. der letzte Scheiss. Aber deswegen wiederlege ich Gründe dagegen nicht mit den eigenen Vorlieben. Zu den Windows Programmen, stimmt, das ist ja oft auch meine Begründung warum ein Windows Surface mehr kostet als ein iPad weil viele dies vergleichen obwohl es nicht vergleichbar ist. Trotzdem ist diese Mühle einfach zu schwach dafür. Sobald Java, Flash, große Bilder, große Filme zum streamen, bin ich mir sicher das hier der Spass an der Sache verloren geht. Dafür sind dann 180€ für magere 32GB respektive ~18GB zu wenig.

Ich sagte auch nicht das das Geräte sinnlos ist. Ich bezog mich auf den Test. Nur alleine die Größe sollte aber keinen Award rechtfertigen.
#11
customavatars/avatar42286_1.gif
Registriert seit: 29.06.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2815
Muss hier den Test auch mal kritisieren:

Zitat
ist sie ein vollwertiger Desktop-Ersatz


ähm... nein mit 32 GB ganz bestimmt nicht. Da ist nach ein paar simplen Office Programmen nicht mal mehr platz für ein paar Bilder oder Musik.
Anbindung von schnellen externem Speicher ist leider auch nicht möglich um dieses Manko wett zu machen.
Auf nem Netzlaufwerk zu arbeiten macht bei 100 MBit keinen Spaß und USB 2.0 ist auch nicht wesentlich schneller.

Somit taugt das Ding meiner Meinung nach nur als ganz einfaches Terminal für ein bisschen Internet gesurfe Druck usw. in der Uni oder so. Oder halt für eine Präsentation in einem Konferenzraum.

Was ich an diesem Test aber wirklich schade finde, dass ihr die Multimedia Fähigkeiten des kleinen Zwergs gar nicht getestet habt. Wie steht es beim Abspielen verschiedener HD Formate?
Die Intel Onboard Grafik kann imho selbst heute noch nicht mit VC1 kodiertem Videodateien umgehen...

Wie steht es bei der Ausgabe von digitalem Audio über HDMI? Wie schnell/gut läuft XBMC? Wenn das klappt könnte das (wenn auch eine ziemlich teure) Alternative für einen Raspi sein.

Allerdings wäre da ein separater, digitaler Audio Ausgang Pflicht gewesen...

Da könnt ihr euch sicher steigern HW-Luxx!

Mfg Bimbo385
#12
Registriert seit: 16.10.2014

Matrose
Beiträge: 26
Zitat p4n0;22755224
Schließe mich Numrollen in allen Punkten an. Sehe keinen Sinn in solch einem extrem kastriertem 'Desktop-Ersatz'. Das Ding taugt vllt. grad so als Terminalgeraet.
Wieso es da irgend nen Award dafuer gibt kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen.
USB2, 100Mbit ist alles andere als 'Desktop-Ersatz'.

Kann man das Ding evtl als HTPC verwenden, oder ist es dafuer zu schwach?

Grueße


Vergiss den PICO wenn Du HTPC machen willst, nehm eine der Fizzel-Lösungen. Das ist nicht das Thema des PICO. Wie schon herausgestellt wurde, muss man Massenspeicher wie z.B. 500 GB oder 1-2 TB extern anschließen. Kann man natürlich, aber bei einem HTPC gehört für mich der Massenspeicher in das Gehäuse.

Der PICO macht dann Sinn, wenn Du Steam Spiele streamen willst. Dafür ist es das aktuell günstigste Komplettrechner Gerät, es gibt kein günstigeres und kleineres Gerät, welches in Massen-Serie momentan hergestellt wird.
#13
Registriert seit: 09.06.2011
Muc
Kapitän zur See
Beiträge: 3652
Zitat Gatling;22767005
Kann man natürlich, aber bei einem HTPC gehört für mich der Massenspeicher in das Gehäuse.


also für mich gehört massenspeicher überall hin, nur nicht ins wohnzimmer.
#14
Registriert seit: 06.10.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2571
Hat jemand von euch das teil?
Ich brauche was als Gateway von einen Proprietären System ins Netzwerk.
Wenn ich mir anschaue was ein Pi kostet bin ich mit den kleinen auch ned gerade viel teurer dran.
Win8.1 Business kann man scheinbar auch drüber installieren. :bigok:
#15
customavatars/avatar209256_1.gif
Registriert seit: 11.08.2014
Erde, Deutschland
Kapitän zur See
Beiträge: 3715
Da hol ich mir lieber nen Raspberry pi oder nen arduino.
#16
Registriert seit: 06.10.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2571
Wo kein Win lauft...
#17
Registriert seit: 06.10.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2571
Scheisse weis jemand welcher Netzwerk controller drinnen ist
#18
customavatars/avatar209256_1.gif
Registriert seit: 11.08.2014
Erde, Deutschland
Kapitän zur See
Beiträge: 3715
Zitat Boy2006;23226150
Wo kein Win lauft...


Die abgespeckte Win 10 Version erscheint auch für den Raspbian, aber Linux ist auch ein super Betriebssystem wenn man damit umgehen kann.
#19
Registriert seit: 06.10.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2571
worauf keine Win Programme laufen.
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