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Spondoolies-Tech SP10 Bitcoin-Miner im Test

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Seite 5: Fazit

Kommen wir nun, wie üblich, zum Fazit. Es gilt im Wesentlichen zwei Fragen zu beantworten. Als erstes muss man sich die Frage stellen: Lohnt es sich, Mining-Hardware zu kaufen?

Von zu vielen Parametern hängt diese Entscheidung ab, als dass man diese Frage pauschal oder auf wenige Fälle reduziert beantworten könnte. Man sollte sich auch jeden Fall sehr gut mit der Materie auseinandersetzen und alles durchrechnen, bevor man hier eine Entscheidung trifft. Die Beispielrechnung auf der vorherigen Seite kann hierzu als Anhaltspunkt dienen. Es soll allerdings auch nicht unerwähnt bleiben, dass es für viele Leute mehr Gründe als den verlockenden Profit gibt: Die Idee, bei „etwas Neuem" mitzumachen und die Faszination an Technik spielen bei vielen Leuten sicher auch eine Rolle im Entscheidungsprozess.

Spondoolies-Tech baut Mining-Hardware für professionelle Ansprüche

Wir wollen an dieser Stelle daher keine abschließende Antwort auf diese Frage geben – entsprechende Due Diligence obliegt jedem selbst. Auf die zweite Frage können wir eine Antwort geben, nämlich ob es sich beim Spondoolies-Tech SP10 Bitcoin-Miner um brauchbare Hardware handelt.

Diese Frage ist mit gutem Gewissen mit „Ja" zu beantworten. Der Betrieb des SP10 Bitcoin-Miners ist äußerst problemlos und in kürzester Zeit erledigt. Die verwendeten Komponenten sind hochwertig, die Software arbeitet einwandfrei und ist intuitiv zu bedienen. Spondoolies-Tech hat hier ein Gerät entwickelt, das professionelle Ansprüche erfüllt. Dabei hatte man wohl auch hauptsächlich professionelle Betreiber im Sinn, denn durch die Lautstärke ist es unmöglich, dieses Gerät sinnvoll zu Hause zu betreiben, außer in einem eigenen Raum mit brauchbarer Schallabdichtung der Tür. Hört man auf die Aussagen von Leuten, die bereits bei Spondoolies-Tech bestellt haben, scheint auch die Lieferung sehr zuverlässig und vor allem rechtzeitig zu erfolgen. Eine Tatsache, die im Fall von Mining-Hardware eine gesonderten Erwähnung verdient, denn die wenigsten Hersteller können sich „Zuverlässigkeit" auf die Fahne schreiben.

Durch die umschaltbaren Betriebsmodi bekommt man außerdem ein einfaches und sehr nützliches Mittel an die Hand, um die Betriebsdauer des Geräts zu verlängern: Ist das Gerät im Betriebsmodus mit der größten Performance nicht mehr profitabel, übersteigen die Betriebskosten also die Einnahmen, kann man die Performance zugunsten der Effizienz drosseln, um die sinnvolle Nutzungsdauer noch etwas zu verlängern.

Es ist beeindruckend, welche Entwicklung es in diesem Bereich gab. Angefangen hat das Mining auf gewöhnlichen Desktop-CPUs und die erste Software, um auf Grafikkarten zu minen, war bahnbrechend. Später kamen FPGAs dazu und inzwischen gelingt es Firmen wie Spondoolies-Tech genügend Kapital zu finden, um eine eigene CPU in 40 nm zu entwickeln. Zugegeben, die CPU ist in keiner Weise mit einer Intel oder AMD CPU zu vergleichen, denn anstatt eines Befehlssatzes kennt eine Bitcoin-CPU nur einen einzigen Befehl. Bis zu einem fertigen Produkt wie diesem ist es trotzdem ein weiter, risikoreicher und kostspieliger Weg. Wir sind gespannt, welche Hardware es hier in Zukunft noch zu bestaunen geben wird und welche Entwicklung als nächstes kommt.

 

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Kommentare (41)

#32
Registriert seit: 26.10.2003

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1425
Zitat floposter;22220600
Sorry aber dezentral ist das nicht lange.

Unterhaltend sind bitcoins genauso wenig wie €. Also kein Plan. Wenn ich da höre, dass Rechenzentren gebaut werden nur um Bitcoins zu Minen dann denke ich, dass das nicht gut sein kann.

Alles andere, wofür wir unsere Ressourcen verschwenden hat für mich wenigstens einen Sinn. Und sei es nur Unterhaltung... Wir wollen ja auch Spaß am Leben haben ne... Aber Nunja ne Währung gibt's schon. Noch ne Währung die irgendwie virtuell ist und ständig mehr Energie verbraucht verstehe ich nicht.


Klar kann man über sie Sinnhaftigkeit des Ressourcenverbrauches streiten... aber insgesamt zeigt dein Post, dass du dich höchstens 2 Minuten mit Bitcoin befasst hast. Das ist nicht nur eine virtuelle dezentrale Währung (wobei allein das schon eine Existenzberechtigung darstellt). Das ist eine neue Technologie (oder Verknüpfung von Technologien) die extrem viele neue Anwendungsfelder bietet. Google spaßeshalber mal Ethereum.
#33
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Registriert seit: 10.03.2004
Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1048
Sollten mal hingehen und ebensolche Spezialhardware bauen für Wetterprognosen Proteinfaltung Krebsforschung usw. da wäre mehr gewonnen.
#34
Registriert seit: 31.10.2004

Oberbootsmann
Beiträge: 828
Ich hab mich echt nicht lange damit beschäftigt. Ich sag auch nix gegen eine neue virtuelle dezentrale Währung. Aber ich verstehe einfach nicht, warum quasi Strom in Geld umgewandelt wird.
D. H. Im Grunde bekommen erstens die Hersteller dieser Rechner Geld und die Stromkonzerne.

Also was ist der Sinn? Wieso tauscht man nicht einfach € gegen bitcoins. Und man legt eben die Menge der Bitcoins fest. Also im Prinzip wie Aktien.

Kann mir jmd. Sinnvoll erklären warum da was gerechnet werden muss? Sicherheit ist Ja wohl Schwachsinn. Die Banken tauschen ja auch sicher und brauchen dafür keine ultra Rechenleistung. Das Argument, dass Banken auch Server haben ist ja Schwachsinn. Logisch haben die das. Logisch brauchen die Strom. Aber die haben ja den Sinn, dass zu verwalten und diese Server gibt es für bitcoins ja zusätzlich...

EDIT: Was mir noch einfällt: Wenn das System funktionieren soll, muss das Geld ja irgendwoher kommen. Ich mein du brauchst ja null Fähigkeiten. Du kaufst dir so ein Teil und lässt das arbeiten und die verdienst Geld. So. Aber wer gibt dir das Geld für die Bitcoins? Leute, die sich Bitcoins gekauft haben? Aber wenn es jetzt immer mehr Bitcoins werden, dann werden die weniger Wert? Man kann ja nix mit denen anfangen außer Sie gegen Geld zu tauschen. Aber wer tauscht das denn? Wer kauft den Bitcoins, wenn die tendenziell an Wert verlieren? Also auf Dauer macht das keinen Sinn für mich.
#35
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Zitat floposter;22224073
Kann mir jmd. Sinnvoll erklären warum da was gerechnet werden muss? Sicherheit ist Ja wohl Schwachsinn.

Lies dir bitte mal das hier durch:
http://www.hardwareluxx.de/community/f155/bitcoin-hype-oder-revolution-1020040-2.html#post22182641
(Den dazugehörigen Artikel zu lesen kann sicherlich auch nicht schaden, dir scheint das Konzept der dezentralen Währungen noch gänzlich fremd zu sein. Auch hier der wesentliche Knackpunkt: Banken arbeiten ZENTRAL, Bitcoin ist [U]DE[/U]ZENTRAL)

Kurz: Die Sicherheit von Bitcoin ist proportional zur Gesamtrechenleistung des Netzwerks. Das ist so und das geht auch nur so. Auch für dich gilt die im verlinkten Post gemachte Aufforderung: "Jetzt darfst du gerne einen Gegenvorschlag machen, wie man eine Währung wie Bitcoin absichert - ohne Mining-Hardware." - Das würde die dezentralen Kryptowährungen tatsächlich revolutionieren, also nur zu ;)

Zitat floposter;22224073
Du kaufst dir so ein Teil und lässt das arbeiten und die verdienst Geld.

So einfach ist es nicht.
#36
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9465
Frage ist natürlich auch ob "Dezentralität" tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll ist und nicht nur gehypt wird weil die "Banken ja so teufelsschlimm sind"...
Naja, denke kaum eine Privatperson wird solch ein Gerät hier kaufen. Vieleicht diese USB Teile, aber nicht sowas zum Preis eines halben, kleinen Autos.

EDIT: Toll wäre es natürlich, könnte man gleichzeitig mit dem Generieren der Coins, auch irgendwas mathematisch wichtiges berechnen. Z.B. neue Stellen von Pi oder eine Physiksimulation des Urknalls, etc etc... Okey, von der Realisierbarkeit von sowas hab ich natürlich keinen Plan :D
#37
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Zitat DragonTear;22226549
Frage ist natürlich auch ob "Dezentralität" tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll ist und nicht nur gehypt wird weil die "Banken ja so teufelsschlimm sind"

Wir sind halt das System gewohnt, in dem wir leben und wir kennen auch nichts anderes, außer vielleicht durch Gedankenspiele. Selbst Geld wird ja teilweise schon als Naturgesetz gesehen. Zu sagen Bitcoin ist Schwachsinn, wir haben doch Geld das funktioniert, ist einfach nicht weit genug gedacht. Bitcoin ist in gewisser Weise Grundlagenforschung, so wie sie auch am LHC betrieben wird ;) Und Grundlagenforschung ist nun mal so, dass nicht sofort ein Produkt rauspurzelt, das neuer, höher, weiter ist als alles, was man bisher kennt. "Wo ist der [wirtschaftliche] nutzen?" - Wenn man alles nur nach dieser Frage bewertet, gibt es keinen Fortschritt. Grundlagen sind wichtig, auch wenn man heute immer weniger in die Aneignung derselben investiert. Aber gut, ich drifte ab.
#38
Registriert seit: 31.10.2004

Oberbootsmann
Beiträge: 828
Sorry. Aber nur weil irgendwas dezentral ist, heißt das noch lange nicht, dass alle Rechner deshalb irgendwas rechnen müssen.

Es kann auch einfach verteilte Server geben, die das verwalten. Also warum rechnen?

Davon abgesehen, dass mir das " gänzlich fremd" ist. Dezentral ist jawohl keine Schwierigkeit. Das könnte ja wie die Zertifikats Verwaltung aussehen. Das ist auch verteilt auf viele Unternehmen. Trotzdem sicher.

Viele Grüße!
#39
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Zitat floposter;22227672
Sorry. Aber nur weil irgendwas dezentral ist, heißt das noch lange nicht, dass alle Rechner deshalb irgendwas rechnen müssen.

Es kann auch einfach verteilte Server geben, die das verwalten. Also warum rechnen?

Hast du dir den Post, den ich verlinkt habe, durchgelesen?

[COLOR="red"]- - - Updated - - -[/COLOR]

Zitat floposter;22227672
Das könnte ja wie die Zertifikats Verwaltung aussehen.

Falsch. Die Sicherheit basiert auf den Root CAs und einer Chain of trust. Beides ist bei Bitcoin nicht notwendig. Du musst keinem einzigen anderen Teilnehmer des Netzwerks vertrauen, du kannst eine vollständige Validierung alleine durchführen. Bei Zertifikaten musst du mindestens dem Root CA vertrauen. (Und spätestens seit Snowden wissen wir, dass es viele Entitäten gibt, die in der Lage sind, SSL zu brechen.)
#40
Registriert seit: 31.10.2004

Oberbootsmann
Beiträge: 828
Mir ist klar wie die Zertifikatsverwaltung aussieht. Das Problem bei dir ist, dass du das jetzt eins zu eins abbildest. Ich meinte damit, dass sich die Parteien gegenseitig kontrollieren.
Und nein hab ich nicht gelesen. Hab ich keine Zeit für. Ich bleibe bei meinem €. Den bekomme ich durch meine Arbeit und damit kann ich alles kaufen. Keine Notwendigkeit für irgendetwas anderes.
#41
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Zitat floposter;22230113
Ich meinte damit, dass sich die Parteien gegenseitig kontrollieren.

Das machen sie. Dafür braucht es Rechenleistung. Es geht nicht anders, auch wenn du noch so oft "Nein!" sagst.

Zitat floposter;22230113
Und nein hab ich nicht gelesen.

Eine Sache die ich nie verstehen werde - sich nicht 10 Minuten mit einem Thema auseinandersetzen, aber alles besser wissen (wollen). Wenn dir Bitcoin egal ist, was durchaus legitim ist, warum behauptest du dann einfach irgendwas, ohne es zu belegen und ohne dich widerlegen zu lassen - in dem du dich weigerst, dich zu informieren. Bitcoin ist dir dann offenbar doch nicht so egal, als das du es einfach ignorieren könntest.
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