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Caseking Royal Gaming Beast 5 GHz AMD CrossFireX Edition im Test

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Seite 2: Komponenten

CPU und GPU

Das Herzstück bleibt in allen Fällen aber der AMD FX-9590. Der Prozessor, der auf der „Piledriver“-Architektur basiert, verfügt über insgesamt vier Module, was grob vergleichbar mit acht Kernen einer Intel-CPU ist. Der in 32 nm gefertigte Chip wird dabei in der Regel mit 4,7 GHz getaktet, kann im Turbo-Betrieb aber bis zu 5 GHz erreichen. Zur Seite stehen dabei insgesamt 16 MB Cache, zu gleichen Teilen unterteilt in Level 2 und 3. Damit ist der FX-9590 die derzeit schnellste Desktop-Lösung aus dem Hause AMD, erkauft wird dies aber mit einer vergleichsweise hohen TDP von 220 Watt. Da es sich zudem um keine APU handelt, muss zwingend eine externe Grafiklösung verbaut werden.

Und hier schöpft Caseking bei seinem Komplettestem aus dem Vollen. Denn gleich zwei Gigabyte Radeon R9 290X WindForce 3X in der BF Edition sollen für ordentlichen Vortrieb sorgen. Die im CrossFireX-Verbund zusammengefassten Karten verfügen über jeweils 4 GB Speicher vom Typ GDDR5. Gegenüber den von AMD empfohlenen Standardwerten weicht die Gigabyte-Lösung ab. Denn während der Hersteller einen GPU-Takt im Boost-Modus von 1.000 MHz vorgibt, taktet die R9 290X WindForce mit 1.040 MHz.

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Die weiteren technischen Daten stimmen dann wieder überein. Die GPU vom Typ „Hawaii XT“ wird in 28 nm gefertigt, verfügt über 2.816 Shader-Einheiten und bindet die Grafikspeicher über ein 512 Bit breites Interface ein. Um die Hitzeentwicklung kümmern sich gleich drei Lüfter sowie insgesamt sechs Heatpipes unterschiedlicher Größe, die maximale Kühlleistung gibt der Hersteller mit 450 Watt an. Für Anzeigegeräte stehen auf dem Slot-Blech gleich vier Ausgänge - zweimal DVI sowie je einmal DisplayPort und HDMI - bereit, die Energieversorgung erfolgt über je einen 6- und 8-Pin-Stecker.

RAM und Laufwerke

Damit sich der Arbeitsspeicher nicht als Flaschenhalt entpuppt, verbaut Caseking gleich 32 GB in Form von vier Riegeln. Die Module vom Typ Avexir Blitz 1.1 Gigabyte Force takten mit bis zu 2.133 MHz und Latenzen von CL11-11-11-31.

Für das dauerhafte Speichern von Daten sind je eine SSD und HDD verantwortlich. Der Flash-Speicher entstammt Samsungs 840 EVO Series und bietet eine Kapazität von 250 GB. Die Südkoreaner verbauen bei ihrem Laufwerk, das per SATA 6G mit dem Mainboard verbunden wird, Speicher vom Typ TLC in 19 nm und setzen auf einen eigenen MEX-Controller. Dieser ermöglicht laut Hersteller Übertragungsraten von bis zu 540 und 520 MB/s beim Lesen und Schreiben, in unserem Test konnten diese Werte aber nicht ganz erreicht werden. Dennoch konnte die SSD überzeugen.

Das „Gaming Beast“ von hinten
Das „Gaming Beast“ von hinten"

Deutlich gemächlicher geht die Western Digital RED ans Werk. Die Festplatte im 3,5-Zoll-Format bietet eine Kapazität von 1 TB und greift ebenfalls auf einen SATA-6G-Port zurück. Für schnellere Übertragungen sorgt ein 64 MG großer Cache, allerdings muss das Laufwerk mit einem Platter auskommen. Die von Western Digital versprochen 150 MB/s beim Lesen werden nicht erreicht, mit rund 110 MB/s rangiert die Festplatte mit ihren 5.400/min im oberen Mittelfeld. Um optische Datenträger kümmert sich in der Grundkonfiguration ein DVD-Brenner aus dem Hause LiteOn. CDs und DVDs werden mit 48- und 24-facher Geschwindigkeit gelesen, das Beschreiben erfolgt mit je nach Medium mit 6- bis 48-fachem Tempo. Dabei kann auch auf Discs vom Typ DVD-RAM zurückgegriffen werden.

Mainboard

Verbaut oder verbunden wird all dies auf oder mit Gigabytes GA-990FXA-UD7. Das Sockel-AM3+-Mainboard entspricht dem ATX-Standard und bieten neben dem CPU-Sockel Platz für bis zu sieben Erweiterungskarten; davon verstehen sich sechs auf PCIe. Diese bieten prinzipiell alle 16 Datenleitungen, je nach Bestückung sinkt die Zahl der nutzbaren Lanes jedoch. Darüber hinaus bietet die Platine mit dem 990FX-Chipsatz vier Speicherbänke sowie acht SATA-6G-Ports für die interne Verwendung. Hinzu kommen 14 USB-2.0-Anschlüsse - davon acht auf dem Backpanel - sowie vier entsprechend dem schnelleren 3.0-Standard - je zwei intern und extern. 7.1-Sound-Systeme können über die üblichen Klinkenstecker eingebunden werden, zusätzlich stehen zwei optische Verbindungen zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Mainboard je eine Firewire-, PS/2- und Ethernet-Buchse sowie in Kombination mit einem externen USB-Port Platz für ein eSATA-Gerät.

Netzteil und Gehäuse

Um die „stromhungrige“ Hardware möglichst effizient zu versorgen, platziert Caseking im Gehäuse ein 1.000 Watt starkes Netzteil. Das Super Flower Leadex 80Plus Platinum erreicht einen Wirkungsgrad von bis 92 Prozent und bietet darüber hinaus ein komplettes Kabelmanagement sowie als Hingucker beleuchtete Schnittstellen. Geboten werden insgesamt 25 Anschlüsse (1x 20+4-Pin ATX12V/EPS12V, 1x 8-Pin EPS12V, 1x 4+4-Pin ATX12V/EPS12V, 6x 6+2-Pin-PCIe, 10x SATA, 5x 4-Pol-Molex, 1x Floppy) sowie eine 12-V-Singlerail mit bis zu 83 A.

1.000 Watt aus gutem Grund
1.000 Watt aus gutem Grund"

Die äußere Hülle für alle Komponenten bildet das NZXT Phantom 410. Der in Schwarz gehaltene Midi-Tower kann bis zu neun Laufwerke - 3x 5,25 Zoll, 6x 2,5 oder 3,5 Zoll - aufnehmen. Ohne größere Umbauten finden Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 305 mm Platz, ein entnehmbarer Laufwerkskäfig bietet aber weitere Reserven. Über das Front-Panel bietet das Gehäuse zwei Audio-Buchsen sowie je zwei USB-2.0- und -3.0-Ports, zudem kann die verbaute Lüftersteuerung - ein Kanal mit bis zu sieben Lüftern - in drei Stufen geregelt werden. Mit 215 x 520 x 532 mm passt das NZXT Phantom 410 problemlos unter die meisten Schreibtische, das Fenster im oberen Teil der linken Gehäusewand gewährt dabei Einblicke in die verbaute Technik. Angesichts derer ist eine leistungsstarke Kühlung unverzichtbar. Hierfür bietet der Tower Platz für bis zu acht Lüfter, Caseking belässt es jedoch bei zweien. Denn um die CPU kümmert sich eine Wasserkühlung aus dem Hause Corsair vom Typ Hydro Series H100i, die ihrerseits auf zwei Lüfter zurückgreifen kann, die unterhalb des Deckels platziert sind.

 

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Kommentare (59)

#50
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Registriert seit: 22.11.2004
FFM
Fregattenkapitän
Beiträge: 2980
Zitat Blade007;21834212
Denn durch die sehr geringe Bauhöhe des Radiators ist dessen Leistungsfähigkeit für eine Wakü doch arg begrenzt (ich hatte auch bereits mal eine H100i).


Ja, stimmt. Da hast du Recht. Ich habe mir noch mal ein par Benchmarks angesehen, wirklich besser als ein sehr guter Lukü ist kleine Wakü ja nicht.
#51
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Registriert seit: 30.11.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3482
Zitat Pirate85;21834841
Das natürlich - ich denke aber da hat einer nicht genau geschaut und wollte den WindForce 3 Karten bissel "Luft" lassen...

dieser Typus Karte ist irgendwie der letzte den ich in einem Crossfire verwenden würde... :shake: (Wobei das Referenzdesign hier wohl ausnahmsweise noch weniger zu empfehlen ist :shot: )


Welche Karten eignen sich denn besonders für Crossfire? Das Referenzdesign wäre doch optimal. Da müssen die Karten nicht die Abwärme der anderen Karte fressen.
#52
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Registriert seit: 25.07.2011
aka Legacyy
Flottillenadmiral
Beiträge: 4869
2500€ und dann ein Single Rail Schweißgerät mit grottigen CapXon Caps? :vrizz:
#53
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5267
Wobei das NT jetzt auch keine billiger Chinaböller ist. aber ja, für das Geld hätte ich mir auch eher was von Seasonic oder Enermax gewünscht.
#54
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Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40037
Zitat nordstressstadt;21836538
2500€ und dann ein Single Rail Schweißgerät mit grottigen CapXon Caps? :vrizz:


du hast aber schon gesehen wo die da sind?
und auch mal gesehen was das teil sonst für werte abliefert?

nicht, dass ich hier ne lanze breche für single-rail... aber dieses ausblenden von allem anderen ist schon irgendwie strange...
#55
Registriert seit: 18.05.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 7626
Naja... Ich finde singlerail Netzteile sogar besser. Habe diese fast nur noch.
#56
Registriert seit: 23.01.2008
Siegen
Leutnant zur See
Beiträge: 1028
Hallo Patrick! Ein Energiebedarf von 800 dB(A)- sollte dann im Fazit nicht Ohrenschützer empfohlen werden? ;>
#57
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5267
Wenn der PC wirklich 800dB erzeugen kann, ist er wesentlich mehr wert als 2500€.

Nichttödliche Schallwaffen haben so 150dB.
#58
Registriert seit: 01.02.2012
Nordhausen am Harz
Matrose
Beiträge: 20
Zitat TARDIS;21834813
:banana:

Lol. Ich schätze, der AMD FX-9590 kann froh sein, wenn er die Leistung einer vier Kern Intel CPU erreicht.


Solche Bemerkungen kann nur jemand machen der ein Intel Fanboy ist. Und nicht weiss das Spiele die mehr CPU Kerne benötigen bei Intel an ihre Grenzen kommen. Beste Bsp. das Game Metro , wenn man dies Game auf Max Auflösung und Details Spielt, sieht man beim besten Intel die fps in Keller verschwinden was den FX keineswegs stört. ( nicht zu vergessen, es gibt auch noch das Problem das viele Spiele-Entwickler ihre Software immer noch auf Intel oder Nvidia Optimieren und nicht für jede Hardware ) - einige sagen jetzt stimmt nicht. doch leider ist dies so das immer noch Gelder an unternehmen fließen wie was programmiert werden soll oder auch was wo verkauft wird. Man kann da reichlich in Internet nachlesen was Intel schon an Geldstrafen zahlen durfte. Es wurde aber nie breit getretten weil es sonst den Image und den Wert schaden würde.
-----

Aber zu den Thema hier - dieser Pc , ja der Zusammenbau ist ein witz!!!! 2 Grafikkarte bremst alles aus ,weil ein falsches Mainboard verkauft wurde.
Das Problem hätte selbst ein gutes und günstiges Asrock Mainboard behoben.!!!!!!
So wie der Pc ist , leider überteuert mit dieser Notbremse !!!
#59
Registriert seit: 18.05.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 7626
Ich bin kein fanboy, aber das die Intel QC abstinken während die amd das noch packen stimmt so nicht.

Das aber Intel CPUs oft vorne liegen liegt wirklich an der Software und nicht der HW. Besonders da die Compiler intensiv auf Intel optimiert sind.
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