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Hardwareluxx GeForce GTX-Gamer PC by CSL im Test

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Seite 2: Ausstattung im Detail

Auch wenn die wesentliche Ausstattung bereits eingangs aufgelistet wurde, ein Blick auf die Details schadet dennoch nicht.

Der in der urspünglichen Konfiguration verbaute i5-3570K taktet nominell mit 3,4 GHz, im Turbo-Modus mit bis zu 3,8 GHz. Die CPU bietet insgesamt vier Kerne, jedoch kein Hyper-Threading, sowie 6 MB Level-3-Cache. Gefertig wird er in 22 nm, die TDP gibt Intel mit 77 Watt an. Technisch interessierte Leser erkennen bereits an der Bezeichnung, dass der Prozessor vergleichsweise einfach übertaktet werden kann, darauf weist das K im Namen hin. Im BIOS können dementsprechend Multiplikatoren frei gewählt und der Takt somit erhöht oder - falls gewünscht - gesenkt werden. Gigabytes GA-Z77N-WIFI bietet hierfür ein übersichtliches Menü, in dem neben der traditionellen Taktmanipulation per Multiplikator auch ein nochmals simpleres Verfahren in Form verschiedener Leistungsstufen verfügbar ist.

Ivy Bridge mit GeForce GTX 660 Ti Ivy Bridge und GeForce GTX 660 Ti auf Gigabytes GA-Z77N-WIFI

Darüber hinaus bietet das Mainboard Platz für zwei Speicherriegel zu je 8 GB, drei Grafikausgänge (2x HDMI und 1x DVI, im Testsystem unbenutzt), zwei Gigabit-Ethernet-Ports, insgesamt sechs Audio-Ein- und Ausgänge sowie sechs USB-Schnittstellen (2x USB 3.0 und 4x USB 2.0 auf der Rückseite). Intern können vier weitere USB-Ports angeschlossen werden, zudem warten hier vier SATA-Anschlüsse (2x 3 Gb/s und 2x 6 Gb/s) auf Laufwerke, ein PCIe-x16-Slot auf eine Grafikkarte. Generell entspricht letzterer dem PCI-Express-3-Standard, die verwendete CPU muss diesen allerdings ebenfalls unterstützen. Fest verbaut ist ein WLAN-Modul, das in b-, g- und n-Netzen (nur bei 2,4 GHz) arbeiten kann und auch Bluetooth 4.0 beherrscht. Die mitgelieferte Antenne kann an der hinteren Blende angeschlossen werden.

„Haswell“ und GeForce GTX 660 Ti auf Gigabytes GA-Z78N-WIFI

Übertakteter „Haswell“ und GeForce GTX 660 Ti auf Gigabytes GA-Z78N-WIFI

Die von ASUS stammende GeForce GTX 660 Ti basiert auf dem GK104, verfügt über 1.344 Stream-Prozessoren sowie 112 Textureinheiten und kann auf 2 GB GDDR5-Speicher zurückgreifen. Der Grundtakt der GPU liegt bei 915 MHz, im Boost-Modus bei 980 MHz. Im Test wurden aber auch Taktraten von knapp über 1.000 MHz ermittelt. Displays finden an insgesamt vier Ausgängen Platz (2x DVI, 1x HDMI, 1x DisplayPort).

„Haswell“ und GeForce GTX 760 auf Gigabytes GA-Z78N-WIFI

Übertakteter „Haswell“ und GeForce GTX 760 auf Gigabytes GA-Z78N-WIFI

Komplettiert wird die Ausstattung von den beiden Massenspeichern sowie dem optischen Laufwerk. Bei ersteren handelt es sich unter anderem um eine SSD der 840er Reihe aus dem Hause Samsung mit einer Kapazität von 120 GB. Die Südkoreaner verbauen hier TLC-Speicher und bieten drei Jahre Garantie. Laut Hersteller werden beim Lesen 530, beim Schreiben 130 MB/s erreicht, in unserem ausführlichen Test im September 2012 konnte die größere Variante mit 250 GB diese Werte allerdings übertreffen. Der zweite Massenspeicher steht in Form einer klassischen HDD aus dem Hause Toshiba zur Verfügung. Das Laufwerk bietet eine Kapazität von 1.000 GB und verfügt ebenso wie die SSD über eine SATA-6-Gb/s-Schnittstelle.

Blick ins Innere: GTX 660 Ti und Laufwerke

In den beiden anderen Konfigurationen steckt aktuellere CPU-Technik. Verbaut ist hier jeweils Intels i5-4670K, der die gleichen Taktraten wie der i5-3570K bietet. Auch die Zahl der Kerne, die Größe des Caches sowie die wesentlichen Befehlssatzerweiterungen fallen identisch aus. Allerdings ist die integrierte GPU vom Typ HD 4600 deutlich leistungsfähiger, im Test findet sie allerdings keine Berücksichtigung; allerdings fällt die TDP mit 84 Watt minimal höher aus, nicht zuletzt aufgrund der abweichenden Grafiklösung.

Bedingt durch den neuen Prozessor ist auch ein anderes Mainboard erforderlich, das aber ebenfalls aus dem Hause Gigabyte stammt und auf die Bezeichnung GA-Z87N-WIFI hört. Die Unterschiede zum GA-Z77N-WIFI begrenzen sich auf einen abweichenden Chipsatz sowie kleinere Unterschiede bei den Anschlüssen. Denn das neue Modell bietet nun viermal SATA 6 Gb/s für Laufwerke sowie auf der Rückseite vier USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports. Auch hier stehen im BIOS umfangreiche Einstellungen zur Auswahl, unter anderem das Übertakten betreffend.

Kompaktes Gehäuse mit viel Technik

Während beim mittleren Modell wie auch schon in der Grundkonfiguration eine GeForce GTX 660 Ti genutzt wird, kommt in der Topausführung eine ASUS GeForce GTX 760 DC2OC mit 2 GB GDDR5-Speicher zum Einsatz. Dadurch steht nochmals mehr Leistung zur Verfügung, auch wenn die GPU auf der gleichen Grundlage - dem GK104 - wie die GeForce GTX 660 Ti basiert. Zwar stehen weniger Stream-Prozessoren und Textureinheiten - je 1.152 und 96 - zur Verfügung, der GPU-Takt fällt mit 980 MHz im Standardmodus und 1.033 MHz im Boost-Betrieb aber schon im Grundmodell höher aus. Die ab Werk bereits beschleunigte ASUS-Karte kommt hier sogar auf 1.058 und 1.110 MHz.

Gemeinsam habe alle drei Konfigurationen am Ende wieder das Gehäuse, den CPU-Kühler sowie das Netzteil. Bei ersterem handelt es sich um das BitFenix Prodigy, das im August letzten Jahres in unserem Test überzeugen konnte. Vor allem der für ein Mini-ITX-Gehäuse überdurchschnittliche Platz wusste zu gefallen, entsprechend bietet es auch für alle drei Testkonfigurationen ausreichend Raum. Aber auch die gute Zugänglichkeit sowie die nahezu tadellose Verarbeitung lassen das Prodigy als gute Wahl erscheinen. Ein kleineres Manko: Alle Schalter sowie die Front-Anschlüsse befinden sich auf der rechten Gehäuseseite, was die Platzierung unnötig erschwert.

CPU-Kühler mit Schläuchen und Wäremetauscher

Für die Prozessorkühlung zuständig ist Corsairs Hydro Serie H60 in der zweiten Generation. Der Wasserkühler kommt mit verhältnismäßig wenig Platz aus und bietet laut Hersteller hochdichte Leitungen. Eine eigene Steuerung für den notwendigen Lüfter gibt es nicht, hier ist man auf bereits vorhandene Lösungen per BIOS oder ähnliches angewiesen. Maximal 500 Watt stellt das be quiet! System Builder bereit. Das Netzteil verfügt über eine 80Plus-Silber-Zertifizierung und erreicht laut Hersteller einen Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent. In Hinblick auf die beiden „Haswell“-Konfigurationen wichtig: Die beiden C6- und C7-Ruhezustände des Prozessors werden unterstützt. Ein Kabelmanagement ist nicht vorhanden, insgesamt stehen zwei 6+2-GPU-Anschlüsse, zwei 4-Pin-IDE-, sechs SATA- und ein FDD-Anschluss zur Verfügung.

 

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Kommentare (25)

#16
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5259
Zitat Gruba;20930400
Bitte was? Gerade das macht das Prodigy doch aus, dass man da große Towerkühler einbauen kann.
Natürlich geht das nicht, wenn eine Konfiguration mit bescheidener Sockelposition gewinnt.
Womit wir wieder beim Thema sinnvoller Konfigurationen wären.


Stimmt, der Towerkühler wäre ja auch um 90° gedreht. Dann ist die Konfig mit der H60 wirklich dumm.

Zitat Nugget32;20930696
Ich weis nicht was da die Jungs ian der PC Front so "Toll" finden ? . Solche Kisten sehe ich eher als Nachteillig an und mitunter ein Grund sowas nicht zu kaufen. Und wegen Nvidia 2 Links aus der Konkurrenz Ebene:


DirectX 11.1: Hat Nvidia bewusst getrickst? | heise online

Nvidias Kepler-GPUs nicht vollständig zu DirectX 11.1 kompatibel | heise online

Ich will nicht wissen was noch so Nachteilliges an Nvidia vorhanden ist . Jedenfalls ist es für mich Beweis genug Nividia --> no go !


Dir ist schon bewusst, dass alle 3D-DX11.1 Features, welche für Zocker interessant sind, unterstützt werden?
http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/News/Nvidia-bezieht-Stellung-zu-DirectX-111-1037020/
#17
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Registriert seit: 07.12.2007
Ruhrpott
Admiral
Beiträge: 22378
Der Drops ist geluscht - :wayne:
#18
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Registriert seit: 01.12.2012
Rheinhessische Schweiz
Kapitänleutnant
Beiträge: 1971
Ich frage mich ganz ehrlich, ob die denn eine Ahnung von der Materie haben? Wenn ja dann wüsten sie ganz genau, dass das sicher kein Traum-Gaming-PC darstellt, schon wegen der Kühlung. In so ein Case packt man keine OC CPU, das geht einfach schief! Es sei denn man nimmt einen anständigen Tower-Kühler oder eine anständige All-in-one Wasserkühlung. Setzt vorne ans Prodigy einen 200 oder 230mm Lüfter und sorgt für guten Airflow in dem man die Kabel mit Mühe verlegt und nicht so ein Caos. Auf csl-computer.de finde ich zum Beispiel eine Konfiguration mit einem i7, 16 GB RAM und.. einer GT 610. Überschrift "Gaming-PC". Nein, vielleicht ein Render-PC mit low-Budget Gehäuse! i7 zu i5, 16 GB zu 8 GB und eine anstände GTX 670, GTX 770 oder GTX 660 Ti oder GTX 760 nehmen! :wall:
#19
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Zitat COMHI;20929160
Das Prodigy ist ja mal geil :)

Jo, ATX Außenabmessung mit Mini-ITX Mainboard Restriction im quietsch-bunten Plastikbomber-Look... wenn das nicht geil ist! :lol:


Zitat Buffo;20930159
So schlecht ist die Konfig doch gar nicht. Das man bei dem Formfaktor ein System nicht leise und kühl bekommt, ist eigentlich klar, solange man nicht da Modden anfängt. Ein normaler, großer Towerkühler hätte eh nicht reingepasst. Das einzige, was nicht passt, ist die Wattzahl des Netzteils... Die ist einfach nur peinlich!

Von welchem Formfaktor sprichst du hier?
Pseudo-ITX?
#20
Registriert seit: 07.12.2011
Hamburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1416
Die Config ist doch das Geld nicht wert!

:kotz::stupid::motz::grrr::wall::sick:
#21
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Registriert seit: 16.06.2012
Oberbayern
Stabsgefreiter
Beiträge: 379
Aus dem Luxx wird sich eh keiner den PC kaufen.
#22
Registriert seit: 17.09.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 374
Zitat SkyL1nE;20931506
Ich frage mich ganz ehrlich, ob die denn eine Ahnung von der Materie haben? Wenn ja dann wüsten sie ganz genau, dass das sicher kein Traum-Gaming-PC darstellt, schon wegen der Kühlung. In so ein Case packt man keine OC CPU, das geht einfach schief! ...


Tatsächlich kann das Gehäuse für eine OC CPU sogar noch viel kleiner sein, die Gehäusegröße ist relativ uninteressant, es geht um den Luftaustausch. Allerdings ist die Zusammenstellung wirklich unglücklich, das Gehäuse lebt ja davon das 16cm hohe Turmkühler möglich sind, mehr als 350W wären auch nicht gebraucht worden.
#23
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Registriert seit: 08.03.2013
Kernelbasis
Oberbootsmann
Beiträge: 894
Zitat Sandwich;20933290
Aus dem Luxx wird sich eh keiner den PC kaufen.


da wirst du wohl recht haben.
#24
Registriert seit: 31.05.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 808
Kann mir mal jemand eine sinnvolle Kombi in dem Gehäuse posten? Wasserkühlung sollte nicht sein. OC wäre aber schon schön :-)

Gibts im ITX Bereich Gehäuse Alternativen?
#25
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Registriert seit: 22.11.2004
FFM
Fregattenkapitän
Beiträge: 2978
Ich würde einen eigenen Thread aufmachen. Was mit dem PC gemacht werden soll, Preisvorstellung etc.

Gehäuse: PC-Gehäuse mit Formfaktor Mainboard: Mini-ITX/Mini-DTX Preisvergleich | Deutschland - Hardwareluxx - Preisvergleich
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