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Kurztest: Lenovo IdeaCentre A720

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Seite 4: Fazit

Lenovo sieht im IdeaCentre A720 eine ganz spezielle Anwendung im Fokus: Windows 8 über das Touchdisplay zu bedienen. Dem müssen wir eine persönliche Absage erteilen. Sieht man über diesen Makel hinweg, kann das All-in-One-System von Lenovo vor allem bei der Verarbeitung und den verwendeten Materialen überzeugen. Hier waren wir auch durch die Erfahrungen in jüngster Vergangenheit bei Präsentationen auf der CES und Computex auf die üblichen Plastikgehäuse eingerichtet. Das hohe Gewicht wirkt sich auch positiv auf den festen Stand aus.

Ein "Hingucker" bei einem solchen System ist das Display, wobei eine Auflösung von 1920x1080 Pixel bei 27 Zoll kein Alleinstellungsmarkmal sind. Inzwischen sind bei dieser Diagonalen auch Auflösungen von 2560x1600 bzw. 2560x1440 Pixel machbar. Wird das Display mit den Fingern bedient, stören die Fingerabdrücke auf dem ohnehin schon stark spiegelnden Display sehr.

Für den Alltagseinsatz ohne aufwendige 3D-Spiele und Videoschnitt reichen Prozessor, RAM und Grafikkarte aus. Die HDD ist allerdings ein echter Bremsklotz, wenn es um schnelle Zugriffe geht. Hier kann nur eine SSD Abhilfe schaffen, was dann auch den etwas behäbig wirkenden Programmstarts auf der Metro-Oberfläche unter die Arme greifen würde. Leider bietet Lenovo das IdeaCentre A720 nicht mit einer SSD-Option an und somit müssten willige Bastler den Feinschraubendreher in die Hand nehmen.

Gut gefallen hat uns das IdeaCentre A720 in Sachen Lautstärke. Im Inneren des Standfußes werkelt ein kleiner Lüfter, soviel ist bei genauem Hinhören zu erkennen, dieser dreht allerdings nur bei höherer Last merklich auf. Ohne aufwendigen Flash-Inhalt oder Video-Konvertierung ist er fast nicht zu hören und wird bereits vom kleinsten Nebengeräusch überdeckt.

Der Anspruch "All-in-One" ist erfüllt. Display, Rechenhardware und alle nötigen Anschlüsse sind unter einem Dach untergebracht. Die notwendige Flexibilität bleibt weitestgehend erhalten. Für 1549 Euro hätte man aber durchaus etwas mehr (beispielsweise eine kleine SSD) erwarten können. Der Griff zum etwas günstigeren Modell bietet sich daher an, denn hier muss nur auf ein wenig CPU-Performance verzichtet werden.

Positive Aspekte des Lenovo IdeaCentre A720:

  • ausreichende Performance für Windows 8 im Office-Einsatz
  • gute Verarbeitung
  • Aluminium-Gehäuse
  • flexible Positionierung des Display

Negative Aspekte des Lenovo IdeaCentre A720:

  • mäßige HDD-Performance
  • Glossy-Display
 

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Kommentare (6)

#1
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Allgäu
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113 Watt im IDL... alle achtung ^^

naja, kein wunder bei doppelter Hardware ;)

Zitat
unsere Testausführung mit Core i7-3610QM, 8 GB RAM, 750 GB HDD und Core i7-3610QM, 8 GB RAM, 750 GB HDD und NVIDIA GeForce GT630M mit 2 GB Grafikspeicher für 1549 Euro.
#2
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Oberbayern
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Hehe
#3
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Beiträge: 29105
Ich habe das korrigiert. Hardware + 27"-Display hat halt ihren Preis ;)
#4
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Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
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wenn ich mir aber anschaue das der Giada D2305 gerade mal nen maximal verbrauch von 90 Watt hat und das trotz etwas besserer Graka, dann kann das 27" Display nicht das stromsparendste sein.
ein 24" Iiyama ProLite T2452MTS (ebenfalls touchscreen) braucht gerade mal 24 Watt, ein 27" Touchscreen sollte also mit ca 30 Watt realisierbar sein, dann wären wir bei einem Maximal verbrauch von 120 Watt, das ist gerade mal etwas mehr als der Lenovo im IDL hat, und das dann für über 1500€ ?
Naja, muss ja jeder käufer selber wissen.
#5
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Registriert seit: 27.06.2009
Schweiz
Korvettenkapitän
Beiträge: 2319
geht es nur mir so, oder erinnert euch das lenovo auch an einen Mac? wohl insbesondere wegen dem lila-Hintergrund :)

Ich sehe schon die beiden Parteien vor Gericht :fresse:
#6
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Registriert seit: 13.06.2003
RheinMain
Vizeadmiral
Beiträge: 7437
Das Teil sieht doch bescheiden aus. Wie soll ich das bitte an die Wand hängen, ohne dass da so ein "Hammer" dranhängt.
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