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Nexoc Invader - Der Wolf im Schafspelz

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Seite 3: Besonderheiten des Systems (2)

Öffnet man den Boliden , überwältigt zum einen das grandiose Platzangebot des PC X-2000 selbst und gleichzeitig die von NEXOC liebevoll eingebaute Hardware. Anders als es heute bei vielen Gehäusen üblich ist, wurde 1500 Watt starke Thermaltake-Netzteil unter dem Deckel verbaut. Abgetrennt in einer zweiten "Kammer" findet ein ASUS Striker Extreme II Platz. Bepflanzt wurde der Sockel im vorliegenden Testsystem mit einem Intel Core2 Extreme QX9770, der standardseitig 4x 3,2 GHz liefert. NEXOC übertaktet diese ohnehin schon sehr schnelle 1000-Euro-CPU auf 3,8 GHz und spendiert einen Innovatek XX-Flow-CPU-Kühler zur adäquaten und leiseren Kühlung. Rechts der CPU, haben insgesamt 4 GB von Corsair DDR3-1600 Arbeitsspeicher in zwei Bänken Platz genommen, um dem Anwender eine performante Arbeitsumgebung zu bescheren. Wem dies nicht ausreichend erscheint, dem stehen die weitern zwei RAM-Slots für eine Erweiterung zur Verfügung - in Anbetracht des hohen Gesamtpreises des Systems hätten es aber auch gerne von vornherein 8 GB sein dürfen.

Rechts neben dem Mainboard wurde der Black ICE GT Stealth 280 Radiator verbaut und mit zwei AeroCool 140-mm-Streamliner-Lüftern bestückt. Verschlaucht wurde Radiator, der Innovatek XX-Flow-CPU-Kühler und die Innovatek-PCPS-Pumpe mit Innovatek-Schlauch.



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NEXOC nutzt das von ASUS integrierte Fusion Block System um North- und Southbridge sowie die Spannungswandler aktiv mit Wasser zu kühlen. Das Striker Extreme II kann zwar auch ohne diese Wasserkühlung betrieben werden, dennoch erscheint die Integration in den Wasserkühlungskreislauf an dieser Stelle sinnvoll, weil für die gewählte Übertaktung unter anderem eine Erhöhung der Spannung der Northbridge vorgenommen wurde.

In der Loge, auf allen drei vorhandenen PCIe-Slots, hat die Königsklasse von NVIDIA in Form von 3x GTX280 im 3-Way-SLI-Verbund Platz gefunden. Die pure Leistung dieser Trilogie werden wir uns im Benchmarkbereich genauer ansehen. Räumlich unterhalb, abgetrennt durch eine Zwischendecke aus Aluminium, befinden sich die internen Laufwerksplätze. Ganze sechs Festplatten, können hier, mit einer speziellen Halterung versehen, verbaut werden. Besonders an dieser Stelle ist, dass die HDDs, von hinten durch eine Backplate mit einem Daten- und Stromanschluss versorgt werden. So gibt es keine lästigen Kabel, die das aufgeräumte Innere stören können. Die Platzierung garantiert einen permanenten Luftstrom, der die Platten vor Überhitzung schützt. NEXOCs Invader kann hier mit vier Platten aufwarten. Zwei WD VelociRaptor mit 300GB wurden im RAID 0 konfiguriert, um ganze 600 GB hochverfügbaren Festplattenplatz bereit zu stellen. Die Lese- und Schreibraten der mit 10.000 Umdrehungen/min. arbeitenden VelociRaptor sind atemberaubend. NEXOC war sich der Risiken eines Datenverlustes im RAID-0-Betrieb bewusst und liefert als sicheren Stauraum gleich zwei Samsung F1 1TB (HD103UJ) mit, die im sicheren RAID 1 konfiguriert sind. Hier findet also Sicherheit und der Ruf nach Performance gleichermaßen Gehör.



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