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Arlt-Komplettsystem mit GeForce 8800 GTS

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Seite 3: Besonderheiten des Systems

Das ASUS P5N-E SLI ist ein neues, günstiges Mainboard, welches auf dem neuen nForce 650i SLI von NVIDIA basiert. ASUS kühlt die North- und Southbridge passiv, man verzichtet also auf einen nervigen kleinen Chipsatzlüfter. Das ASUS-Mainboard bindet die Grafikkarte mit 16 Lanes an - wird eine zweite Grafikkarte verwendet, werden beide trotz x16-Ports mit 8 Lanes angebunden. Der zweite x16-Port ist deshalb auch leider nicht für Erweiterungskarten zu verwenden, denn wenn keine Grafikkarte eingesetzt wird, bleibt er komplett deaktiviert. Als Prozessor kann auch ein Quad-Core-Modell nachgerüstet werden. Einen Test des Mainboards findet man in der nächsten Hardwareluxx [printed] 03/2007.

 

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Als Speichermodule setzt Arlt auf Qualitäts-Module: Zwei 1024 MB Sticks von Aeneon kommen zum Einsatz. Arlt setzt hier die deutlich günstigeren DDR2-667-Module ein, die zwar nicht die volle Performance des Chipsatzes entfalten können, aber dafür den Rechner nicht übermäßig verteuern. Im Vergleich zu gutem DDR2-800 ist ein nicht unerheblicher Betrag zu sparen, die Performance bleibt hingegen nur ein paar Prozent hinter normalem DDR2-800 zurück. Für Overclocker ist der Speicher natürlich nicht geeignet, allerdings bietet hier das Bios des Mainboards die Möglichkeit, die Speicherriegel nicht mit zu übertakten.

 

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Für genügend Power und eine stabile Stromversorgung sorgt das be quiet! 500W-Netzteil (Straight Power). Das Modell liefert saubere Ausgangsspannungen, geht sehr leise zu Werke und bietet auch einen zweiten PCIe-Stecker, um evtl. eine weitere Grafikkarte nachzurüsten.

 

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Die beiden optischen Laufwerke hat Arlt mit einem Rundkabel angeschlossen.

 

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Der Systemaufbau bietet - bis auf kleinere Dinge, die mit einfachem Aufwand auch selber gelöst werden können - keinen Grund zu Beanstandungen. Wie erwartet lieferte die X-Fi-Soundkarte sehr gute Ergebnisse. Im Bios hatte Arlt vergessen, EIST zu aktivieren - dies ist aber kein Wunder, da ASUS bei Standard-Settings dieses Feature merkwürdigerweise zunächst abschaltet. Natürlich muss EIST aktiviert sein, damit der Core2 Duo im Idle-Betrieb möglichst stromsparend zu Werke gehen kann. Das System lieferte bei uns ohne EIST einen Stromverbrauch von 191,0 Watt (idle), mit EIST waren es nur noch 166,3 Watt. Unter Last ging das System mit 203 Watt ebenso halbwegs genügsam mit dem Stromverbrauch um.