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Test: Alienware X51 - Aliens im Wohnzimmer

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Seite 5: Fazit

Stand Alienware mit seinen Komplettsystemen bislang für Extravaganz auf einem extremen Leistungsniveau, wagt man sich mit dem X51 erstmals in moderate Gefilde vor und stattet dem Wohnzimmer einen Besuch ab – das Gehäuse ist und bleibt aber ein Eye-Catcher.

Alienware spielt mit dem X51 seine Kernkompetenz, eine hohe Leistung zu bieten, gekonnt aus. Zwar sind im FullHD-Format nicht immer die allerhöchsten Qualitätssettings nutzbar, im Großen und Ganzen können aktuelle Spiele aber mit einem ordentlichen Detailgrad im Wohnzimmer-typischen Format von 1920 x 1080 Pixeln ruckelfrei genossen werden. Noch beachtlicher ist es, dass es den Amerikanern gelingt, diese Leistung in ein so kleines Gehäuse zu verfrachten. Der durchdachte Innenraum erinnert ein wenig an Tetris, ermöglicht es aber sogar eine Dual-Slot-Grafikkarte auf kleinstem Raum zu verbauen.

Auch die Leistung kann durchaus gefallen. Zwar ist eine GeForce GTX 555 das größte verfügbare Modell, was die Performance begrenzt, wer in FullHD zocken möchte, kann dies aber ohne große Probleme tun, wenn die Qualitätsschieber nicht allzu exzessiv genutzt werden. Schade ist aber, dass Alienware nicht die Möglichkeit anbietet, eine SSD zu konfigurieren. Gerade bei einem Premium-Produkt, wie das X51 eines ist, sollte diese Option verfügbar sein.

Das Case ist Alienware-like recht auffällig, überzeugt aber mit einer guten Verarbeitung und einer aufsehenerregenden Optik (wenn der typische Alienware-Style zu gefallen weiß). Spaß macht darüber hinaus auch die Möglichkeit, die Beleuchtung nach Herzenslaune anzupassen. Wie es leider schon zu befürchten war,  wird die „Spielekonsole“ der Amerikaner unter Last  teils recht laut. Aber auch im Idle macht die kleine Box beständig auf sich aufmerksam. Hierbei spielt dem X51 der im Wohnzimmer übliche Abstand zwischen TV und Couch in die Hände - dann ist nicht mehr viel zu hören. Dennoch wäre ein etwas moderateres Lüftermanagement angebracht.

Leider hat Alienware den angedachten Einsatzbereich für den X51 aber offensichtlich nicht komplett zu Ende gedacht. Es fehlen eine Fernbedienung oder ein Gamepad im Lieferumfang und auch die Tastatur und Maus sind kabelgebunden. Möchte man Konsolen wirklich Konkurrenz machen, sollte hier nachgebessert werden. Im direkten Vergleich mit den Konsolen hat es Alienwares X51 aber ohnehin (noch) schwer. Windows 7 ist in unseren Augen noch immer nicht ideal für den Einsatz im Wohnzimmer, hier können die plakativen Systeme der Spielekonsolen deutlich besser gefallen. Spätestens mit Windows 8 (von dem es bereits die Consumer-Preview zum Download gibt) könnte es hier aber noch einmal besser laufen. Unsere Testkonfiguration schlägt mit 1049 Euro zu Buche und ist damit mehr als drei Mal so teuer wie eine Playstation – dafür hat man aber auch einen PC im Wohnzimmer stehen. 

Positive Aspekte des Alienware X51:

  • Ordentliche Leistung
  • Flexibel konfigurierbar
  • Beleuchtung frei konfigurierbar
  • Durchdachter Innenaufbau

Negative Aspekte des Alienware X51:

  • Recht hoher Preis
  • Zu laut
  • Kein Card-Reader
  • Keine Fernbedienung oder GameController im Lieferumfang
 

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 03.10.2009

Kapitän zur See
Beiträge: 3092
Je nach dem was man macht ist das doch schon ein netter mini PC.

Wenn es mehr um gaming und Multmedia geht ist ggf. eine Konsole wie die Xbox 360 eher zu empfehlen. Da diese schon für 250 € zu kaufen gibt und mit den neuen win 8 Basis oberfläche schon einiges machen kann. Musik, Filme,Sky, Youtube, Facebook und natürlich zocken.
Lediglich der Browser fehlt noch aber dies kann auch nicht mehr lange dauern bis dazu ein passender app dafür zum download angeboten wird.

Weil dieser PC mit seiner mittelmäßigen Grafikkarte lässt auch höchstens Konsolenports und ältere Titel in vernünftiger art zocken, wozu man noch praktischerweise einen Xbox controller anschließen kann um sein geliebtes rennspiel etc. gemütlich vom sofa spielen zu können.

Wenns aber um Rendern , Musikbearbeitung usw. geht ist dieser mini PC schon Ideal ,da der I7 und die 8 GB Ram als auch die 1 TB HDD gute vorraussetzungen fürs arbeiten bietet.

Also ich würde den Mini PC für einen guten allrounder einstufen und finde das dieser dafür auch gut gelungen ist.
#2
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Registriert seit: 11.11.2001
Würzburg
Meister Propper
Beiträge: 4226
Im Artikel ist auf Seite 4 das falsche Diagramm beim Lautstärke-Test verlinkt. ;)
#3
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Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9228
Habe ich gefixed! Danke!
#4
Registriert seit: 16.04.2009

Gefreiter
Beiträge: 43
Man kann es hochkant hinstellen, nicht MUSS, siehe die rechte Seite des Gehäuses ;)

Also ein Fehler eurerseits... denn ansonsten wäre der drehbare Schädel/Alienkopf vorne komplett nutzlos ^^
#5
Registriert seit: 26.08.2011
in Pommän
Hauptgefreiter
Beiträge: 144
Kein schlechtes Teil.
Aber 1,368V VCore beim 2600? Ist ganz schön hoch wie ich finde.
Wieviel lang kann die Grafikkarte denn sein?
Und was hat das Ding für eine Stromversorgung?
#6
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Registriert seit: 09.01.2005

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1535
Irgendwie hat man den Eindruck nichts von Wohnzimmer-pc bleibt wirklich ernst gemeint?

-keine Fernbedienung
-mitgelieferte KABELMaus und Tastatur?
-i7 wofür, bei ner GTX555
-Laut unter Last (warum kleiner CPU Kühler?)

Aussage nur gtx555 möglich ist doch Quatsch. Es ist ne 2 Slot Variante über den Riser eingebaut, man hätte also sicherlich ein anderes Modell gefunden.
Statt nem i7 2600 nen i5 2500 und man hätte unter Last auch ohne stärkeres NT direkt 20 Watt mehr verbraten können.

Bei dem Produkt hat nicht einmal einer gedacht.

Hardwareluxx -> Schöner Test
#7
Registriert seit: 30.03.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1254
Zitat Magnat84;18550929
Irgendwie hat man den Eindruck nichts von Wohnzimmer-pc bleibt wirklich ernst gemeint?

-keine Fernbedienung
-mitgelieferte KABELMaus und Tastatur?
-i7 wofür, bei ner GTX555
-Laut unter Last (warum kleiner CPU Kühler?)

Aussage nur gtx555 möglich ist doch Quatsch. Es ist ne 2 Slot Variante über den Riser eingebaut, man hätte also sicherlich ein anderes Modell gefunden.
Statt nem i7 2600 nen i5 2500 und man hätte unter Last auch ohne stärkeres NT direkt 20 Watt mehr verbraten können.

Bei dem Produkt hat nicht einmal einer gedacht.

Hardwareluxx -> Schöner Test


Stimme dir bei den "-" vollkommen zu. Am TV MUSS es kabellos und mit Fernbedienung bedienbar sein, sonst ist es ein absoluter Fail. Sowas wie die Logitechmäuse, wo man das "Kabel" nur braucht, um das Gerät wieder aufzuladen wäre praktisch. Selbst Spielenotebooks in diesem Preisbereich bieten eine ähnliche Leistung, haben dann aber noch ein Display dazu.

Und ich glaube, mehr ist das hier auch nicht: Ein "Spielenotebook", bei dem das Display vergessen wurde.
#8
customavatars/avatar169302_1.gif
Registriert seit: 03.02.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 285
Hm, weiss lakieren, bessere Graka rein und CPU wie GPU mit externem Radiator hinter dem Fernsehtisch kühlen.

Stell ich mir klasse vor :D
#9
Registriert seit: 13.05.2006
Weltkulturerbe
Flottillenadmiral
Beiträge: 5001
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