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Test: Alienware Aurora R4

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Seite 7: Fazit

Alienware bzw. Dell wollen mit dem Aurora-R4-System eine aufeinander abgestimmtes System liefern. Vom Design bis hin zur Kühlung und den weiteren Komponenten soll nur das Feinste vom Feinsten verbaut werden. Mit diesem Anspruch hat Alienware in der Vergangenheit polarisiert und tut dies auch mit den aktuellen Produkten. Das Design muss gefallen - aufgrund der aggressiven Auftretens kann es das natürlich nicht bei jedem potenziellen Kunden. Wer sich allerdings damit zurechtfindet, hat mit der Möglichkeit die Beleuchtung auf seine persönlichen Bedürfnisse abzustimmen aber zumindest die Gelegenheit hier selbst Hand anzulegen.

Nette Features wie die Kiemen, die sich mechanisch öffnen, sind eine nette Spielerei, aber sicher nicht notwendig. Schon eher notwendig ist die Wasserkühlung für die CPU. Warum ein Hersteller mit Premium-Komponenten und einem Premium-Preis allerdings auf eine derartige Kühlung, ohne Einbindung von GPU und den weiteren Komponenten, greift, ist uns ein Rätsel. Zahlreiche Hersteller bieten hier bessere Lösungen, die als Systemhersteller allerdings auch etwas mehr Montage-Aufwand bedeuten würden. Für einen Preis von 2500 Euro darf dies dann aber auch erwartet werden.

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Nichts zu meckern gibt es bei der Performance. Der i7-3930K mit 4,1 GHz passt sich sehr gut der Leistung der GeForce GTX 580 an und alle aktuellen Spiele lassen sich problemlos in den höchsten Settings spielen. Sechs Kerne und 12 Threads lassen bei der CPU-Leistung keinerlei Wünsche offen. Wer sich allerdings für eine Konfiguration des Systems entschieden hat, hat es im Nachhinein schwer beispielsweise eine zweite Grafikkarte hinzuzustecken. Man sollte sich also schon bei der Konfiguration darüber im Klaren sein, welche Komponenten verbaut werden sollen. Alienware verlangt natürlich für mehr Speicher etc. auch einen gehörigen Aufpreis, so dass man den Einbau von mehr Arbeitsspeicher oder einer größeren Festplatte selbst in die Hand nehmen sollte.

Der Alienware Aurora R4 lässt sich vielleicht in folgenden zwei Worten am besten bewerten: herrlich unvernünftig. Die gleichen Komponenten lassen sich deutlich günstiger mit einer vollwertigen Wasserkühlung für alle Komponenten zusammenstellen. Was dann fehlt ist das exklusive Aurora-Gehäuse und der Alienware-Name. Daher lässt sich auch schwer eine Empfehlung für ein solches System aussprechen. Wer das Geld auf der hohe Kante und nicht viel mit dem eigenhändigen Aufbau eines solchen Systems am Hut hat, der wird mit dem Alienware Aurora R4 sicher seinen Traum-PC finden. Allen anderen empfiehlt sich der eigenhändige Zusammenbau.

 

Positive Aspekte des Alienware Aurora R4:

  • sehr hohe Leistung
  • martialische Optik
  • Beleuchtung nach dem eigenen Geschmack konfigurierbar
  • flexible Konfiguration

Negative Aspekte des Alienware Aurora R4:

  • Wasserkühlung nur für CPU
  • sehr hoher Preis
 

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Kommentare (14)

#5
Registriert seit: 12.11.2008
Riesa
Matrose
Beiträge: 2
würde nur gerne das Gehäuse nehmen den Rest hab ich schon^^. Nur das Gehäuse reizt mich sehr
#6
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Registriert seit: 30.11.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3482
Mich reizt das Gehäuse auch. Das sieht schon alles mega cool aus! Wenn man dann in das Innere schaut mit der super verkabelten und beleuchteten Hardware, geht einem richtig das Herz auf.
#7
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Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1132
das gehäuse sieht von außen abgespaced aus aber von innen scheisse. nichtmal geschwärzt für den preis.
da gefällt mir mein fractal viel besser von innen und ist augeräumter und mehr platz :)
#8
Registriert seit: 21.10.2011

Matrose
Beiträge: 13
Als Grafikkarte ist eine GeForce GTX 580 im Referenzdesign und ohne Übertaktung verbaut.

Mal davon abgesehen das, wie es viele bemängeln, gnadenlos überteuert ist ist diese Tatsache schon mal ein klares NOGO für mich. Bei dem Preis hätte ich wenigstens eine Karte alá AsuS Direct CU II oder die AMP2 von Zotac erwartet.

Aber son Referenzmopped da ein zu hämmern ,. pfui
#9
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Registriert seit: 30.11.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3482
Bei der GeForce GTX 580 handelt es sich um ein Referenzmodell, allerdings nicht mit der üblichen Kühlung. Alienware verwendet hier einen Slotkühler, der die Frischluft an der Front des Gehäuses ansaugt. Ausgeblasen wird sie dann, wie üblich, über die Slotblende am hinteren Ende.


Also doch ein anderer Kühler oder?
#10
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Registriert seit: 04.01.2009

Skarabäusfürst
Beiträge: 661
wie kommt ihr auf eine GTX 580, bei Dell kann ich nur die GTX 560 Ti oder GTX 555 auswählen
#11
Registriert seit: 05.05.2001

Obergefreiter
Beiträge: 79
Naja, wers braucht...! Ob der Preis jetzt für die verbauten Komponenten angemessen ist oder nicht, mag mal dahinstehen. 1.700 € (und mehr) für einen PC auszugeben, ist jedenfalls Wahnsinn.
#12
customavatars/avatar103434_1.gif
Registriert seit: 30.11.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3482
Dell hat keine GTX 580 Karten mehr. Daher bloß noch der andere Klump.
#13
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Registriert seit: 04.01.2009

Skarabäusfürst
Beiträge: 661
das gehäuse wurde aber auch überarbeitet, es gab davor doch auch noch ein anderes design
#14
Registriert seit: 21.03.2015

Matrose
Beiträge: 3
Ich hab mir seiner Zeit das Mainboard bei http://www.noteboox.de/gebrauchte-Mainboards geholt und den Rest drumherum selbst aufgebaut. Hauptgrund ware eigentlich, das ich die Gehäuse absolut nicht leiden kann, aber jedem natürlich das sein ;)
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