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Test: Corsair Battlefield 3 Komplettsystem - Fazit

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Seite 4: Fazit

Die Zusammenstellung eines Gaming-Systems, das fast ausschließlich aus Corsair-Komponenten besteht, ist eine logische Folge der Produkterweiterungen beim US-Unternehmen. Nur noch wenige Bauteile müssen von Fremdherstellern bezogen werden, doch gerade diese können es in sich haben.

So lässt sich über den Einsatz des AMD FX-8150 sicher streiten. Unbestritten reicht die Leistung aus, um aktuelle Spiele flüssig darzustellen, doch ein Intel Core i7-2600K liegt preislich auf gleichem Niveau und liegt in den Benchmarks oftmals vor dem 8-Kerner von AMD. Nichts zu bemängeln gibt es bei der Auswahl von Mainboard und Grafikkarte. Das ASUS Crosshair V Formula bietet alle erdenklichen Onboard-Komponenten und Anschlüsse. Die beiden verfügbaren Grafikkarten stammen ebenfalls von ASUS und wissen durch ihre DirectCU-II-Kühlung zu überzeugen. Der RAM ist mit 16 GB mehr als ausreichend bemessen. Die Corsair Force 3 mit 128 GB bietet eine gute SSD-Performance, sicherlich gibt es hier inzwischen von anderen Herstellern schnellere SSDs. Die 2 TB HDD bietet dazu die ausreichende Kapazität für größere Speichermengen.

corsair-sys-1-rs

Gut gefallen hat uns der Kompletteindruck der Hardware im Zusammenspiel mit der Geräuschkulisse im Corsair 600T Gehäuse. Dessen Vorzüge sind hinreichend bekannt und wurden auch in unserem Artikel bereits näher beleuchtet. Die Grafikkarte gehört zu den lautesten Komponenten des Systems und ist unter Last deutlich hörbar. Über große Gehäuselüfter hat versucht Corsair ausreichend Frischluft an die restlichen Lüfter im Gehäuseinneren zu bekommen. Zu keinem Zeitpunkt des Tests sind wir an Schwierigkeiten in dieser Hinsicht gestoßen.

Im Idle verbraucht das System knapp unter 100 Watt. Das ist kein Spitzenwert, aber für ein System dieser Leistungsklasse sicher annehmbar. Unter Last steigt der Verbrauch dann auf 350 Watt an. In Anbetracht der gebotenen Leistung ist auch dieser Wert akzeptabel.

Das Thema Performance lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt recht schnell abhandeln. Sicherlich wären sowohl auf der AMD- wie auch auf NVIDIA-Seite noch potentere Karten verfügbar gewesen, doch Corsair hat versucht alle Komponenten gut aufeinander abzustimmen. In unseren Augen ist dies gut gelungen und die Benchmarks belegen auch, dass aktuelle Spiele keine Hürde für den "Battlefield 3 PC" von Corsair sind. Einzig bei 2560x1600 müssen einige Abstriche gemacht und das Detail-Level auf "Hoch" herabgesetzt werden. Auch andere von uns getesteten aktuelle Spiele stellten kein Problem dar.

Bleibt noch die Frage nach dem Preis. Für die von uns getestete Konfiguration verlangt Corsair bzw. Atelco 2046,99 Euro. Ein stolzer Preis und ein direkter Vergleich mit den Einzelpreisen der Komponenten ist sicher nicht ganz fair. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob die Zusammenstellung, der Zusammenbau und der Support diesen Aufpreis wert sind.

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Kommentare (44)

#35
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Kapitän zur See
Beiträge: 3495
wollte ich auch gerade sagen ...
#36
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Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1106
Mei nehmt euch einen Strick und hängt euch damit an den Temperaturen auf, ist ja furchtbar ist doch jetzt schon oft genug erwähnt worden das es an dem CPU Sensor liegt, sollte wohl jedem klar sein der etwas Hirn hat, und sich mit sowas beschäftigt, was hätten sie sonst als Vergleich für Temps angeben sollen wenn nicht die vom CPU Sensor.

Finde es eigentlich keine schlechte Idee, allerdings würde ich ein kleineres Netzteil wählen, das immer noch genug Leistung für CF oder SLI hätte ca.750W was auch noch etliche Reserven hätte für OC.
Das sie einen BD verbauen finde ich sehr interessant, und gefällt mir irgendwie auch wenn die Intels schneller sind.

Glaube nicht das der Onboard Sound so viel schlechter ist, ist ja SupremeFX X-Fi 2 Chip drauf.

Klar gibst bestimmt noch besseres nur wo hörts auf, Soundfetis kaufen sich bestimmt was anderes.
#37
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58618
Onboard ist immer suboptimal, egal welcher Chip verbaut ist. Wenn man nur einigermaßen gute Audiogeräte besitzt, hört man einen Unterschied. Ein gesundes Gehör vorrausgesetzt.-
#38
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Registriert seit: 30.07.2008
Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1106
Hmm müsste ich mal testen allerdings habe ich eine Abneigung gegen zusätliche Steckkarten ausser Grafikkarten.
#39
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Registriert seit: 11.06.2009
~ Dortmund
Korvettenkapitän
Beiträge: 2470
dann solltest du die gpu auch rausnehmen q: ich habs auch lange ignoriert und damals irgendwann auf madz gehört... dazu n gescheites headset und du wirst dich wundern :D
#40
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58618
Kein Headset, sondern einen HIFI Kopfhörer. Gamerheadsets sind grundsätzlich überteuert.
#41
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Registriert seit: 11.06.2009
~ Dortmund
Korvettenkapitän
Beiträge: 2470
isch mag meins ! :D
#42
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58618
Auch wenn ich dir sage, daß ein 20€ Kopfhörer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit besser spielt, als dein PC 161?
#43
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Registriert seit: 30.07.2008
Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1106
Hab auch einen HIFI Kopfhörer an meinem Rechner weis aber nicht mehr was der gekostet hat (über 80DM oder ka.) ist schon weit über 10Jahre alt der Sony ist einfach unzerstörbar.
#44
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Registriert seit: 29.04.2007
Hamburg
Admiral
Beiträge: 17336
Zitat CH4F;18209859
Ich habs bei 23°C auch schon auf 21°C CPU Temp [Core :10°C] geschafft. Mit nem Popeligen Luftkühler!


Klar, die heißen ja auch "Kühler" weil sie die Luft kühler machen, ne? ;)

Zitat Don;18204998
Im Idle-Betrieb messen wir eine Temperatur von 18 °C. Unter Last waren es 44 °C.


Was war denn nun die Raumtemp? Wenn die bei 10-15° lag kann das durchaus sein. Oder die H80 ist so gut, dass die Gesetze der Physik aufhebt!
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