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Test: ASRock CoreHT 252B - HTPC mit viel Rechenpower

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Seite 3: Hardware (2)

Nach Demontage des Laufwerkskäfigs gibt der CoreHT 252B mehr über seine Komponenten preis. Als Grundlage dient das HM65-HT von ASRock, einem speziell für die CoreHT-Serie designtem Mini-ITX-Mainboard. Auf dem Board kommt ein Intel-HM65-Express-Chipsatz zum Einsatz, welcher im Gegensatz zum HM67-Chipsatz auf RAID-Funktionalität und die Unterstützung von Intels "Extreme Tuning"-Feature verzichten muss. Dank des im Turbomodus bis zu 3,2 GHz schnellen Core i5-2520M sollten Tuningmaßnahmen beim CoreHT 252B aber kaum nötig sein. Das HM65-HT bringt zwei Sockel für SO-DIMMs und einen Mini-PCIe-Steckplatz mit, welche aber im Auslieferungszustand alle schon belegt sind. Weitere Slots stehen nicht zur Verfügung, aber dank genügend USB-Ports sollten ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten gegeben sein. Positiv ist, dass das HM65-HT ein graphisches UEFI-BIOS mitbringt, dass einerseits gut zu bedienen ist, aber anderseits auch viele Einstellungsmöglichkeiten mitbringt.

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Die CPU wird durch einen flachen Kühlkörper mit Radiallüfter gekühlt und ein 50-mm-Lüfter mit 20 mm Bauhöhe an der Rückseite sorgt für den Luftaustausch mit der Umgebung. Bis hin zu mittelhoher CPU-Auslastung bleiben die Lüfter des CoreHT 252B leise, nur bei Volllast durch Prime95 drehen sie deutlich hörbar auf.

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Der CoreHT 252B ist mit vier Gigabyte DDR3-1333-Speicher bestückt. ASRock setzt dazu zwei SO-DIMM-Module mit je 2 GB vom unbekannten Hersteller ASint ein. Auch wenn im Auslieferungszustand bereits beide DIMM-Slots belegt sind, so besteht dennoch die Möglichkeit den CoreHT 252B durch Austausch der beiden Module auf 16 Gigabyte aufzurüsten, wobei im Falle des CoreHT 252B auch schnellerer DDR3-1600-Speicher unterstützt wird.

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Auf der Seite hin zur Gehäusefront ist die WLAN-Karte in Mini-PCIe-Bauform zu erkennen, auf welcher ein Atheros AR5B97 zum Einsatz kommt. Unterstützt werden WLAN-Verbindungen nach 802.11 b/g/n und mit bis zu 300 Mbps. Als Antennenkofiguration kommt ein 2T2R-Setup zum Einsatz, die Antennen befinden sich an den Gehäuseseiten.

Das HM65-HT mit Intels HM65-Express-Chipsatz bietet insgesamt drei SATA-Ports, die auf dem obigen Bild ebenfalls gut zu erkennen sind. Die 500-GB-Festplatte ist an den weißen SATA-6G-Port angeschlossen, das Blu-ray-Combo-Laufwerk an dem blauen SATA-3G-Port daneben. Die Stromversorgung beider Geräte erfolgt über die 4-Pin-Buchse dazwischen und ein entsprechendes Anschlusskabel. Der dritte SATA-Port, welcher ebenfalls mit SATA-3G-Geschwindigkeit arbeitet, kann zum Anschluss einer weiteren 2,5-Zoll-Festplatte oder -SSD genutzt werden. ASRock hat dem CoreHT die beiden benötigen Anschlusskabel samt Schrauben beigelegt. Der HM65-Chipsatz unterstützt zwar kein RAID, welches somit dem CoreHT Server vorbehalten bleibt, aber der User kann so später problemlos z.B. auf eine Kombination aus SSD und großer Festplatte umrüsten.

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In Sachen Schnittstellen ist der CoreHT 252B sehr gut aufgestellt. Es stehen auf Vorder- wie Rückseite je zwei USB-3.0-Ports zur Verfügung. ASRock setzt dafür zwei USB-3.0-Controller von Renesas ein, die sich sogar im UEFI-BIOS einzeln abschalten lassen. Aber ASRock hat auch an eine eSATA-Schnittstelle gedacht, die mit SATA-6G-Geschwindigkeit vom Chipsatz versorgt wird.

In der nachfolgenden Galerie sind Screenshots des UEFI-BIOS zu finden:

Schauen wir uns auf der nächsten Seite die Leistungswerte des CoreHT 252B an.