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Test: ASRock CoreHT 252B - HTPC mit viel Rechenpower

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Seite 2: Hardware

ASRock hat die Hardware des CoreHT 252B in einem kompakten Gehäuse untergebracht, welches sich mit seinem dezenten Design in Klavierlackoptik auch gut ins Wohnzimmer neben die Home-Entertainment-Technik einfügt. Als besonders elegantes Design wird man es aber trotzdem nicht bezeichnen können. Das System wird mit einer MCE-kompatiblen Fernbedienung geliefert und die nötige Empfangstechnik ist auf Mainboardebene integriert.

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Der CoreHT ist vom Design her an die Core 100HT von ASRock angelehnt. Die Frontpartie ist insgesamt ähnlich gestaltet, wobei aber der Lufteinlass auf der linken Frontseite des CoreHT nun deutlich markanter ist. Der CoreHT orientiert sich insgesamt mehr an klassischen Formen aus dem Bereich Entertainmentelektronik bzw. hochwertigen Rechnergehäusen und nicht so sehr an Apples Mac mini, wie z.B. der Vision 3D es mit seinen runden Ecken und dem Slot-In-Laufwerk getan hat.

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Auf der Rückseite hat ASRock eine sehr große Anzahl an Anschlussmöglichkeiten untergebracht. USB 3.0, USB 2.0, eSATA und Gigabit-LAN sind genauso mit an Bord wie die gängigen Sound- und Grafikanschlüsse. ASRock hat dem CoreHT 252B einen HDMI- und einen VGA-Ausgang spendiert, ein DVI-Port fehlt. Es liegt aber ein Adapter von HDMI auf DVI bei, und die HDMI-Schnittstelle unterstützt Version 1.4a, ist also bestens für die Ausgabe von 3D-Inhalten geeignet.

Die Soundausgabe erfolgt über einen Realtek ALC892 mit 7.1-Unterstützung, welchem alle wichtigen Anschlüsse zur Verfügung stehen. Diese Lösung bietet auch HDMI Audio Pass Through / Bitstream (Dolby TrueHD & DTS HD Master Audio). Weiterhin wird THX TruStudio Pro unterstützt, was durch das THX-Logo auf der Frontseite angedeutet werden soll. Dahinter verbergen sich einige softwareseitige Tools, die ähnlich Creatives X-Fi-Software etliche Funktionen im Bereich Soundanpassung haben.

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ASRock hat beim CoreHT an einen einfachen Zugang zu den verbauten Komponenten gedacht. Nach dem Entfernen von zwei Schrauben auf der Rückseite lässt sich der Deckel abnehmen. Viel vom eigentlichen System sieht man dann aber noch nicht, denn der Laufwerkskäfig blockiert den weiteren Einblick. Aber auch dieser lässt sich nach dem Lösen zweier Schrauben einfach herausnehmen.

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Dreht man den Laufwerkskäfig einmal um, sieht man auch die verbaute Festplatte, die im eingebauten Zustand unter dem optischen Laufwerk hängt. Ein weiteres 2,5-Zoll-Laufwerk lässt sich dank entsprechender Bohrungen und Schrauben unter die schon montierte Festplatte hängen. Eingesetzt wird von ASRock eine 500 GB große "Scorpio Black" von Western Digital. Diese HDD arbeitet mit 7.200 U/Min und dürfte eine der schnellsten 2,5-Zoll-SATA-Festplatten am Markt sein. Als optisches Laufwerk kommt ein Modell von Philips/Lite-On zum Einsatz. Das 12,7 mm hohe DS-4E1S arbeitet wie ein typisches Notebook-Laufwerk mit einer herausziehbaren Schublade. Es gehört zwar nicht zu den Schnellsten, erreicht aber im Blu-ray-Lesebetrieb 4,8x-Geschwindigkeit. DVDs können mit 8x gelesen und beschrieben werden.