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Test: Zotac ZBOX nano AD10

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Seite 5: Fazit

Zotacs ZBOX nano AD10 ist kein Mini-Gamer-System, das wird alleine schon aufgrund des AMD E-350 deutlich. Vielmehr richtet sich das kompakte System an Office- und HTPC-Anwender, die nach einmaliger Installation des Betriebssystems auch auf ein optisches Laufwerk verzichten können. Zu gefallen weiß die neue kleine ZBOX vor allem durch die kompakten Maße. So mancher Kartenleser erreicht schon fast die Größe der ZBOX nano. Doch darin verbirgt sich ein, wenn auch nicht sonderlich schneller, aber voll ausgestatteter PC.

Die Ausstattung ist auch schon das passende Stichwort. Die gewählten Komponenten reichen für die alltägliche Office-Arbeit aus. Auch HD-Filme lassen sich problemlos wiedergeben. Die von uns getestete Version ZBOX nano AD10 Plus ist bereits mit 2 GB Arbeitsspeicher und einer 320 GB Festplatte ausgestattet. Die doppelte Menge an RAM tut dem System aber sicher ganz gut und gerade beim geringen Preis einer 320-GB-HDD sollte man sich überlegen, ob der Barebone nicht die bessere Wahl ist. Dann kann neben dem größeren Speicher vielleicht auch gleich eine schnellere und größere HDD verbaut werden.

Der Ein- oder Umbau von Festplatte und Arbeitsspeicher ist sehr einfach. Die vier Füße müssen nur losgeschraubt und der Deckel geöffnet werden. Der Speicher ist dann direkt zugänglich, für die Festplatte müssen noch einige weitere Schrauben gelöst werden. Im Falle des Barebones verwendet Zotac kleine Torx-Schrauben, was den Umbau nicht immer ganz einfach macht.

Gut gefallen hat uns auch der Lieferumfang. Eine Wandhalterung liegt ebenso bei, wie eine Fernbedienung. Somit steht dem Einsatz als HTPC eigentlich nichts mehr im Wege. Ein kleiner Widerspruch ist hier allerdings das fehlende optische Laufwerk. Nicht alle Inhalte lassen sich auf legalem Wege über das Netz beziehen und gerade als HTPC wird ein externes Laufwerk daher wohl nötig. Aufgrund der Baugröße nötig, aber nicht sonderlich praktisch ist das externe Netzteil.

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung  Zotac ZBOX nano
Straßenpreis 205 Euro (ZBOX nano AD10) - 300 Euro (ZBOX nano AD10 Plus)
Homepage  www.zotac.com
Gehäuse  
Abmessungen 127 x 127 x 45 mm
Gewicht -
Gehäuse Eigenbau
Prozessor AMD Fusion E-350
Grafikkarte Radeon HD 6310
Chipsatz
Hudson D1
Massenspeicher
320 GB HDD
Arbeitsspeicher 2 GB DDR3-1333
Anschlüse 1x HDMI (1080p)
1x DisplayPort
1x LAN (RJ45)
1x eSATA
1x WLAN (802.11 b/g/n; Antenne inkl.)
2x USB 3.0
2x USB 2.0
2x Audio Out / 1x In
Sonstiges 6-in-1 Cardreader

Positive Aspekte der Zotac ZBOX nano AD10:

  • kompakte Maße
  • für Office und HTPC ausreichende Performance

Negative Aspekte der Zotac ZBOX nano AD10:

  • externes Netzteil
  • fehlendes optisches Laufwerk

Wir sind gespannt ob und wann Zotac vielleicht das Brazos-Update in Form des E-450 in die ZBOX nano packen kann.

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